Erinnerung an jüdische Familie Feuerwehr frei! Im münsterländischen Borghorst soll die Villa einer jüdischen Familie abgerissen werden. Den Platz bräuchte die Feuerwehr. Eine Initiative sieht das anders. Von Pascal Beucker und Anja Krüger 2.4.2014
Archäologische Selbstbeweihräucherung ZWIST In Köln bezieht der Streit über das Jüdische Museum Ausgrabungen mit ein – und eskaliert Von CHRISTOPH ZIMMERMANN Ausgabe vom 11.4.2013, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Sparen für Geschichtsvergessene PLEITE Kölns jüdische Tradition reicht bis in die Römerzeit zurück. Ein jüdisches Museum hat die Stadt aber nicht. Die Initiative „Mut zum Verzicht“ fordert, dass das so bleibt Von PASCAL BEUCKER Ausgabe vom 16.2.2013, Seite 05, Inland Download (PDF)
Streitgespräch zur Beschneidung Trauma oder Recht auf Identität? Sergey Lagodinsky, Jude aus der Ex-Sowjetunion, und Raju Sharma, Konfessionsloser mit indisch-deutschem Hintergrund, diskutieren über Beschneidung. Interview von H. Oestreich und D. Bax 9.9.2012
„Flagrante Einmischung in 3.000 Jahre alte Traditionen“ LÖSUNGEN Als erstes Bundesland ist Berlin im Beschneidungsstreit vorgeprescht – und hat sich Ärger eingehandelt. Nun will der Justizsena-tor mit der Jüdischen Gemeinde sprechen Von BAX Ausgabe vom 7.9.2012, Seite 04, schwerpunkt Download (PDF)
Nach Kölner Beschneidungsurteil Juden wollen demonstrieren Ausgabe vom 29.8.2012, Seite 24, Berlin Download (PDF)
Kein Warten auf Karlsruhe VORHAUT Die Bundesregierung will religiös begründete Beschneidung jetzt doch rechtlich absichern. Die Justizministerium lässt Möglichkeiten prüfen. Opposition will mitziehen Von ANJA MAIER Ausgabe vom 14.7.2012, Seite 04, Inland Download (PDF)
Vorhaut schutzlos RELIGION Bundesregierung will Beschneidungen straffrei stellen. Breite Unterstützung der Initiative Ausgabe vom 14.7.2012, Seite 01, Seite 1 Download (PDF)
Kommentar Beschneidungs-Urteil Der Streit lohnt sich Kommentar von Ulrike Winkelmann Die Bundesregierung kündigt eine rechtliche Klarstellung bezüglich des Beschneidungs-Urteils an. Manchmal muss sich der säkulare Staat den religiösen Riten seiner Bewohner widmen. 13.7.2012
Unbemannte Tötungsflugzeuge Grüne fürchten Drohnen-Bewaffnung Das Verteidigungsministerium holt ein Angebot für die Drohne Predator B ein, die leicht kampffähig gemacht werden kann. Grüne rügen: Man muss eine Debatte führen. Von Ulrike Winkelmann 29.6.2012
Jüdische Flüchtlinge in Köln Nicht alles ist Gold in der neuen Heimat Oft haben sie keine Arbeit und Schwierigkeiten mit der Sprache – doch den jüdischen Flüchtlingen aus der Exsowjetunion bietet eine lebendige Gemeinde Rat und Rückhalt. Von Renate Zöller 1.2.2011
Ansprüche von Holocaust-Überlebenden Hinhaltetaktik bei Ghetto-Rentnern Die Anwältin Simona Reppenhagen kämpft um die Rentenansprüche von Juden, die im NS-Regime gegen Lohn geschuftet haben. Ein leichter Job ist das nicht. Von Nina Schulz 24.1.2011
Ausgelöschte Baumeister NS-GESCHICHTE Wolfgang Hagspiels Studie über Kölns jüdische Architekten ist eine Pionierarbeit Von ANNETTE BUSSMANN Ausgabe vom 4.12.2010, Seite 29, Politisches Buch Download (PDF)
Kölner Kulturprojekt Jüdisches Museum auf der Kippe Die Gründung einer Stiftung, die das Museum finanzieren soll, wird immer mehr verzögert. Der Kölner Stadtrat findet das Museum gut, will aber nicht einspringen. Von Pascal Beucker 7.6.2009
Sieg für Broder im Antisemitismus-Streit Der Publizist Henryk M. Broder darf weiter behaupten, Evelyn Hecht-Galinski, die Tochter des langjährigen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden, gebe antisemitische Statements ab. Das entschied gestern das Oberlandesgericht in Köln Von PASCAL BEUCKER Ausgabe vom 7.1.2009, Seite 07, Inland Download (PDF)
Henryk M. Broder vor Gericht Hurra, wir prozessieren! Henryk M. Broder darf Evelyn Hecht-Galinski weiter kritisieren, aber nicht bloß schmähen: Den Vorwurf, sie gäbe antisemitische Statements von sich, hatte er nicht belegt. Von Pascal Beucker 4.9.2008
Hilfe erst nach drei Anrufen Neonazis schlagen einen jüdischen Jungen in Gummersbach bei einer Party zusammen. Die Polizei wird dreimal alarmiert, bevor sie einen Streifenwagen schickt – gut 30 Minuten nach dem Angriff Von LANA STILLE Ausgabe vom 31.7.2008, Seite 07, Inland Download (PDF)
Interview mit Faruk Sen "Ich habe nur eine Zunge" Faruk Sen will sein Amt als Leiter des Zentrums für Türkeistudien nicht ohne weiteres aufgeben. Er fordert eine "tragfähige Lösung" - und droht mit rechtlichen Schritten. 2.7.2008
Kommentar Konflikt um Faruk Sen Worte der Besonnenheit Kommentar von Pascal Beucker Seine Gegner haben krampfhaft nach einem Grund für Faruk Sens Rausschmiss aus dem Zentrum für Türkeistudien gesucht. Der Zentralrat der Juden macht da zu Recht nicht mit. 1.7.2008
Konflikt um Faruk Sen Unterstützung trotz Ausrutscher Der Zentralrat der Juden, die Türkische Gemeinde und jüdische Persönlichkeiten sind gegen die Abberufung Faruk Sens vom Chefposten des Zetrums für Türkeistudien. Von Philipp Gessler und Sabine am Orde 30.6.2008