Proteste in Namibia und Berlin Blutroter Wasserstoff Das Wasserstoff-Projekt „Hyphen“ gefährdet einen Gedenkort für den Völkermord an den Herero und Nama. Eine Delegation kam für Proteste nach Berlin. Von Pauline Cruse 13.4.2026
Diskussion um eine neue Oper in Hamburg Opernprojekt auf kolonialem Grund Statt einer Oper fordern Wissenschaftler:innen am Baakenhöft ein Dokumentationszentrum. Der Ort spielte für einen Genozid eine Schlüsselrolle. Von Robert Matthies 5.2.2025
Neuer Erinnerungsort in Berlin Weiche in die Vernichtung Durch den Möckernkiez führten Gleise in das Konzentrationslager Theresienstadt. Eingeweiht hat dort nun eine Anwohnerinitative ein Mahnmal Von Andreas Hartmann 7.7.2024
Streit um KZ-Gedenkveranstaltung Überlebende bleiben fern Jedes Jahr gibt es eine Veranstaltung zum Gedenken an die Befreiung des KZ Bergen-Belsen. Eine Überlebenden-Organisation fühlt sich nun übergangen. Von Lilli Uhrmacher 30.4.2024
Berliner Straßenumbenennung Weg mit den kolonialen Spuren taz-Serie „Was macht eigentlich …“: In Berlin sollen Straßen mit antisemitischen, rassistischen oder kolonialen Bezügen umbenannt werden. Von Ulrike Wagener 19.12.2023
Feministinnen besprühen Skulptur Frauenskulptur als Propagandacoup Kommentar von Petra Schellen Aktivistinnen haben Hannovers Königinnendenkmal von 1910 besprüht. Es würdige nicht die Frauen, sondern nur deren Funktion im Politik-Geschäft. 10.3.2022
Projektleiter über Antisemitismus „Widerspruch braucht großen Mut“ Raimund Lazar von der Gedenkstätte Bergen-Belsen untersucht Antisemitismus im Fußball. Sein Leitfaden soll kompetentes Intervenieren ermöglichen. Interview von Harff-Peter Schönherr 7.1.2022
Ein Jahr nach Hanau Eine verheerende Bilanz Die Bedrohung migrantisierter Menschen werde weiter nicht anerkannt, klagt das Berliner Bündnis Hanau-Gedenken ein Jahr nach den rassistischen Morden. Von Susanne Memarnia 19.2.2021
Theologe kritisiert Volkstrauertag Heldengedenken gehört abgeschafft Am Sonntag ist Volkstrauertag. Der Hamburger Ex-Pastor Ulrich Hentschel vermisst das Bekenntnis der Politik zur Verantwortung für zwei Weltkriege. Von Ulrich Hentschel 13.11.2020
NS-Forscher zur „Bundeskristallnacht“ „Vergleich völlig inakzeptabel“ Sachsens Gedenkstätten-Chef vergleicht die Stuttgarter Krawalle mit der „Reichskristallnacht“. NS-Forscher Harald Schmid fordert seinen Rücktritt. Interview von Petra Schellen 7.7.2020
Kriegerdenkmal in Biesdorf Von rechts vereinnahmt Für einen AfD-Antrag, das Denkmal originalgetreu zu sanieren, stimmten im Bezirksparlament von Marzahn-Hellersdorf auch CDU und SPD. Von Marina Mai 19.2.2020
Dokumentationszentrum zur NS-Justiz Wo das Unrecht weiter ging Das „Strafgefängnis Wolfenbüttel“ war eine der Hinrichtungsstätten der Nationalsozialisten im Norden. Nun gibt es dort ein Dokumentationszentrum. Von Joachim Göres 21.12.2019
Berlins koloniale Vergangenheit „Ein Denkmal ist zu wenig“ Das Abgeordnetenhaus entwickelt derzeit ein Konzept zu Erinnerung an die deutsche Kolonialvergangenheit. Der Grüne Daniel Wesener über Ziel und Zweck. Interview von Susanne Messmer 14.10.2019
Gedenkstätten-Leiter über Pflichtbesuche „Die nicht wollen, müssen nicht“ Pflichtbesuche sind kein Allheilmittel: Jens-Christian Wagner von der KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen setzt auf Freiwilligkeit und Betreuung statt Führungen im Akkord. Interview von Friederike Gräff 10.1.2018
Die gelben Würfel im Bernauer Forst BAUHAUS Die ehemalige Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB) in Bernau soll Welterbe werden. Die Bauhaus-Stätten in Weimar und Dessau würden damit zur Trias erweitert, und ein Schweizer Architekt könnte rehabilitiert werden Ausgabe vom 2.3.2016, Seite 23, Berlin Download (PDF)
Ein Denkmal für Magnus Hirschfeld Gedenken Des Pioniers der Sexualwissenschaft soll endlich öffentlich gedacht werden – und damit der ersten homosexuellen Emanzipationsbewegung. Noch bis Sonntag sind die Entwürfe dafür zu sehen. Das „Denkmal für Magnus“ soll 2016 enthüllt werden Von Frank Hermann Ausgabe vom 10.11.2015, Seite 23, Berlin Download (PDF)
BND-Zentrale in Pullach Was wird aus diesem Täterort? Der BND räumt seine Zentrale, die einstige „Reichssiedlung Rudolf Heß“. Seit das Gelände unter Denkmalschutz steht, wird darüber gestritten. Von Georg Etscheit 10.2.2014
Detlef Garbe über die Arbeit im einstigen KZ "Ich empfinde es als Gnade" Detlef Garbe, Leiter der Hamburger KZ-Gedenkstätte Neuengamme, ist froh, dass das Gelände, das die Stadt Hamburg nach dem Krieg als Gefängnis weiternutzte, nach vielen politischen Querelen ein betretbarer Ort geworden ist. Interview von Petra Schellen 26.8.2012
300 Jahre Friedrich II. Potsdam, das Fritz-Museum Friedrich II. und Potsdam gehören zusammen wie Pech und Schwefel. Kein Wunder - der Alte Fritz hat die Stadt nach seinem Ideal aus preußischen, italienischen und französischen Stadtansichten entworfen Von Rolf Lautenschläger 24.1.2012
Bürgertag im Stasimuseum Berliner schnuppern Stasi-Luft Die Büroräume von Stasi-Chef Mielke sind jetzt saniert. 20 Jahre, nachdem die ersten Bürger Einsicht in ihre Akten nahmen, kommen 6.000 Besucher nach Lichtenberg. Joachim Gauck wird erst beklatscht - und dann ausgepfiffen. Von Sebastian Puschner 15.1.2012