Japans Wirtschaft passt sich an Die Regale füllen sich wieder Mütter mit Kleinkindern verlassen Tokio. Ansonsten richtet man sich mit der Situation ein, vor allem wirtschaftlich. Wann aber die Chiphersteller wieder produzieren, ist offen. Von Martin Fritz 17.3.2011
Die hilflosen Helfer RETTUNGSARBEITEN Die Lage der Arbeiter an den Reaktoren ist verzweifelt. Mögliches Horrorszenario: Bei zu viel Strahlung werden die Atomkraftwerke sich selbst überlassen Von BERNHARD PÖTTER Ausgabe vom 17.3.2011, Seite 03, schwerpunkt 2 Download (PDF)
Risiken waren anscheinend bekannt Schrottreaktor im Erdbebengebiet Das AKW Fukushima barg Konstruktionsmängel, wie ein am Bau beteiligter Ingenieur sagte. Offenbar warnte die IAEA bereits vor zwei Jahren die Regierung. Von I. Arzt und F. Milkereit 17.3.2011
Die letzten Kämpfer in der Todeszone FUKUSHIMA Wie die Techniker im AKW verzweifelt versuchen, die nukleare Katastrophe einzudämmen ➤ Seite 2, 3 Ausgabe vom 17.3.2011, Seite 01, Seite 1 Download (PDF)
Wasserbecken im AKW Fukushima Tödliche Bedrohung Im AKW Fukushima tritt ein Problem auf, das bisher übersehen wurde: Auch die drei abgeschalteten Reaktoren strahlen, brennen und explodieren. Von Reiner Metzger 16.3.2011
Spekulation mit Atomkatastrophe Fukushima lässt Solaraktien schwanken Erst gingen die Kurse steil nach oben, dann fielen einige am Mittwoch wieder deutlich. Dahinter stecken kurzfristige Spekulationen. Von Bernward Janzing 16.3.2011
Katastrophe in Japan AKW-Arbeiter kehren zurück Das japanische Katastrophen-AKW gleicht nach Explosionen und Bränden einem gigantischen Schrottplatz. Kaiser Akihito wendet sich erstmals ans Volk. Weiterhin Kritik an Informationspolitik. 16.3.2011
Kommentar Rettungskräfte in Fukushima Die Helden von Fukushima Kommentar von Isolde Charim An den Arbeitern im Atomkraftwerk Fukushima hängt jetzt alles: In dem Moment, im dem sie aufgeben, kennt die Katastrophe wirklich kein Halten mehr. 16.3.2011
Parteiinterne Kritik an Merkel AKW-Abschaltung wohl rechtswidrig Die Regierung ist unsicher, ob Merkels Schnellschuss rechtlich überhaupt durchsetzbar ist. CDU-Parteikollegen werfen ihr vor, am Parlament vorbei zu agieren. Von S. Reinecke und W. Schmidt 16.3.2011
Berliner Wahlkampf Atomkraft irritiert Grüne Nach dem GAU kommt das Thema in den Wahlkampf. Die Grünen befürchten, dass ihnen Instrumentalisierung vorgeworfen wird. Aber verstecken wollen sie sich nicht. Von Svenja Bergt 16.3.2011
Milliardenschaden in Japan Die Versicherungen sind fein raus Die Kosten für den Wiederaufbau in Japan werden enorm hoch ausfallen, geschätzt sind zwischen 88 und 132 Milliarden Euro. Wer zahlt das alles? Nicht die Versicherungen. Von Ulrike Herrmann 16.3.2011
Kommentar Ende des Atomzeitalters Wer investiert noch in Reaktoren? Kommentar von Reiner Metzger Ein Atomkraftwerk zu bauen bedeutet, 5 bis 10 Milliarden Euro zu investieren. Mit Fukushima erweist sich das als blanker Horror für jeden Investor. 16.3.2011
Internationale Atomenergieorganisation Hilflos und stumm Die wirtschaftliche Nutzung radioaktiver Substanzen will sie fördern, die militärische bekämpfen. Während der aktuellen Krise in Japan konnte die IAEA bisher nicht glänzen. Von Ralf Leonhard 16.3.2011
Alltag in Tokio "Einkaufen lenkt mich ab" Stromausfälle, Hamsterkäufe und die Ungewissheit, was in Fukushima passiert - aber die Menschen bleiben gelassen. Ein Deutscher aus dem Großraum Tokio berichtet. 16.3.2011
Regeln für japanische Lebensmittel gefordert HAFEN Behörden analysieren mögliche Folgen des Atom-GAUs in Japan für die Stadt und den Hafen Ausgabe vom 16.3.2011, Seite 24, Hamburg Aktuell Download (PDF)
Tschernobyl-Doku auf Arte Die große Verarschung Arte zeigt mit "Die Wolke" (20.15 Uhr) eine Doku über den Reaktorunfall von Tschernobyl. Beim Zuschauer bleibt eine Frage: Werden wir wenigstens diesmal nicht belogen? Von David Denk 16.3.2011
Debatte Atom-Gau Das geringere Übel Kommentar von Robert Misik Was haben wir aus unserer Welt gemacht, dass wir nur noch die Wahl zwischen verschiedenen Katastrophen haben? Fukushima ist ein Warnzeichen. 16.3.2011
„Wie nach Tschernobyl“ PROTESTE Die Atomkatastrophe in Japan bewegt die Republik. Spontan gehen bundesweit 100.000 Menschen an 450 Orten auf die Straße. Nun steht eine neue Protestwelle bevor Von MARTIN KAUL / KIM EBERHARDT Ausgabe vom 16.3.2011, Seite 08, schwerpunkt 7 Download (PDF)
Nuklearmediziner über Fukushima "Jodtabletten an alle verteilen" Japan ist auf die Katastrophe so gut vorbereitet wie kein anderes Land, sagt der Nuklearmediziner Christoph Reiners. Es gibt Medizin, Messgeräte und Notfallstationen. Interview von Heike Haarhoff 16.3.2011
Die Player in der KatastropheDas Gesicht der Katastrophe: Yukio Edano, Regierungssprecher KRISENMANAGEMENT Während die Folgen des Erdbebens und des Tsunamis noch vorrangig die Japaner beschäftigt, droht dem Land die atomare Katastrophe. Allein in Tokio leben 36 Millionen Menschen. Wer managt die Krise? Drei Porträts von SVEN HANSEN Von SVEN HANSEN Ausgabe vom 16.3.2011, Seite 05, schwerpunkt 4 Download (PDF)