Blockaden und Urteile Als erste nutzten die Schwaben die Aktionsform Sit-in ■ Von Anita Kugler Von Anita Kugler Ausgabe vom 16.3.1995, Seite 5, Inland Download (PDF)
„Ziviler Ungehorsam macht sich bezahlt“ ■ Manfred Stenner, Geschäftsführer des Netzwerks Friedenskooperative in Bonn, zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts über Sitzblockaden und dessen Konsequenzen Von Wolfgang Gast Ausgabe vom 16.3.1995, Seite 5, Inland Download (PDF)
Jens half Deserteuren ■ Ehepaar Jens zu 6.600 Mark Geldstrafe wegen Beihilfe zur Desertion verurteilt Ausgabe vom 15.6.1994, Seite , Inland
Prozeßlawine ohne Ende in Mutlangen Die letzten Raketen sind abgezogen/ Ein Ende der juristischen Verfahren gegen die Blockierer ist nicht absehbar/ Friedenskämpfer lehnen Amnestie ab und fordern Rehabilitierung/ Immer mehr gehen aus Überzeugung in den Knast ■ Aus Mutlangen Erwin Single Von erwin single Ausgabe vom 2.1.1991, Seite , Inland
Erzwingungshaft für Sitzblockierer ■ Die Staatsanwaltschaft verlangt einen Offenbarungseid von Sitzblockierern / Wer diesen Eid verweigert, dem droht der Knast Von jow Ausgabe vom 18.12.1989, Seite , Inland
Pflugschar vor Gericht Vor dem Stuttgarter Landgericht wird gegen vier Friedensaktivisten wegen Sabotage und Sachbeschädigung verhandelt / Sie hatten 1986 einen Pershing-Transporter beschädigt ■ Aus Stuttgart Uwe Rosentreter Von uwe rosentreter Ausgabe vom 12.10.1989, Seite , Inland
Nach einer Atombombe „ist da alles tot“ Frankfurter Landgericht klärt im fünften Jahr, ob Soldaten „potentielle Mörder“ sind / Nato-General Hüttel: Atomwaffeneinsatz „legal und legitim“ / Friedensforscher Ehmbohm: Soldaten sind „Maschinen des Massenmords“ ■ Aus Frankfurt Heide Platen Von heide platen Ausgabe vom 21.9.1989, Seite , Inland
Zwanzig Tage Kerker ■ Der christdemokratische Religionslehrer Niesporek sitzt wegen einer Mutlangen-Blockade im Knast Von gero Ausgabe vom 11.9.1989, Seite , Inland
Blockierer wollen Freispruch ■ Freispruch und Verurteilung wegen „Nötigung“ für Blockierer der Aktion „Sitzenbleiben für den Frieden“ am Amtsgericht Pirmasens / Angeklagte lehnen milde Urteile ab Ausgabe vom 15.8.1989, Seite , Inland
„Der Knast hat mich überzeugt“ ■ Statt 300 Mark Geldstrafe für die Teilnahme an einer Blockade in Mutlangen zu zahlen, ging Christa Kröger (26) für neunzehn Tage in den Knast / Christa Kröger: Die Zeit im Knast hat mich im Sinne des zivilen Ungehorsams bestärkt Von petra bornhöft Ausgabe vom 27.7.1989, Seite , Inland
Aus Überzeugung in den Knast ■ BlockiererInnen an Raketenstandorten lehnen Geldstrafe ab / Gang ins Gefängnis ist für sie ein unersetzliches Mittel im gewaltfreien Kampf gegen atomare Bedrohung Von uwe rosentreter Ausgabe vom 18.7.1989, Seite , Inland
Trier: Keine Chance für Blockierer Trierer Landgericht setzt Verurteilung von friedensbewegten Blockierern fort / Urteil gegen Pfarrer wegen Bitburg-Blockade nur abgemildert / Gericht wertet jede Blockade als „verwerfliche Nötigung“ ■ Aus Trier Hans Thomas Von hans thomas Ausgabe vom 26.1.1989, Seite , Inland
Die Kreuznacher Jagd auf BlockiererInnen Im Gerichtsbezirk Bad Kreuznach werden BlockiererInnen besonders hart verfolgt / Dafür sorgt Oberstaatsanwalt Halfmann / Jetzt durchsuchte er höchstpersönlich das Kastellauner Friedensbüro ■ Aus Kastellaun Felix Kurz Von felix kurz Ausgabe vom 23.8.1988, Seite , Inland
Mutlangen-Blockierer aufgepaßt! Das überlastete Amtsgericht Schwäbisch Gmünd bietet „ErsttäterInnen“ einen Deal an: Einstellung des Verfahrens gegen Zahlung einer Geldbuße / Vermutlich 800 bis 1.000 BlockiererInnen betroffen ■ Von Petra Bornhöft Von petra bornhöft Ausgabe vom 9.7.1988, Seite , Inland