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Arnold-Zweig- Gedenkstätte erhalten

Berlin. Die Proteste gegen die geplante Schließung der Arnold- Zweig-Gedenkstätte halten an. Einen offenen Brief an Kultursenator Roloff-Momin unterzeichneten Heiner Müller, Christoph Hein, Erwin Strittmatter, F.C. Delius, Helga Königsdorf, Rolf Schneider, der frühere Leiter des Aufbau-Verlages, Walter Janka, und der Generalsekretär der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Andreas Nachama. Arnold Zweig („Der Streit um den Sergeanten Grischa“) war nach seiner Rückkehr aus Palästina von 1950 bis 1953 Präsident der Akademie der Künste in Ost-Berlin und lebte bis zu seinem Tod 1968 in dem Haus in Pankow, das anläßlich seines 100. Geburtstages 1987 als Gedenkstätte wiedereröffnet wurde.

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