Die Wohnunspolitik wird wichtiges Thema bei der Wahl in der Hauptstadt sein. Die Linke will enteignen. Die SPD will den Markt regulieren. Wer ist die Berliner Mieterpartei?
Wegweisendes Urteil gegen das Gewinnmachen beim Untervermieten: Der Bundesgerichtshof bestätigt die Kündigung eines Mieters, der seine Wohnung mit hohem Aufschlag weitervermietet hatte7
Ein Mieter verlangte von seinen Untermietern gut die doppelte Miete. Das war unzulässig, entschied der Bundesgerichtshof. Nun muss der Mieter ausziehen.
Neuköllns Linke will den „Deutsche Wohnen Enteignen“-Mitgründer Rouzbeh Taheri ins Parlament schicken. Er sagt: Ohne Enteignung wird es keine Regierung geben.
Seit 7 Tagen frieren Mieter*innen mehrerer Wohnhäuser bei ausgefallener Heizung in Treptow. Die Deutsche Wohnen reagiert erst, als die taz nachfragt.
Seit drei Wochen ist in einem Berliner Deutsche-Wohnen-Haus der Fahrstuhl kaputt. Die taz hat mit Bewohnenden gesprochen, die kaum mehr das Haus verlassen.
Unter dem „Bauen, bauen, bauen“-Senat sind im vergangenen Jahr 14.000 neue Wohnungen fertiggestellt worden. Das sind so wenig wie seit 2016 nicht mehr.
Die Berliner CDU und SPD greifen mit dem Rahmengesetz das Grundgesetz an, sagt eine Juristin der DWE-Expert:innenkommission. Das Gesetz sei juristisch belanglos.
Die Koalition legt Vergesellschaftungsrahmengesetz vor. SPD nennt es „historisch“, CDU und DWE sind sich einig: Enteignungen sollen damit verhindert werden.