Vom Schlager zum KZ-Lied „Dein ist mein ganzes Herz“ Fritz Löhner-Beda war als Textdichter in den 1920ern ein Star der heiteren Muse. Bevor er umgebracht wurde, schrieb er noch an zwei KZ-Liedern mit. Von Gunnar Leue 27.1.2026
Nachruf auf Vera Kundera Gemeinsam von Prag nach Paris Von den Verlegern wurde sie als Literaturagentin Milan Kunderas gefürchtet. Vera Kundera ist gut ein Jahr nach ihrem Mann gestorben. Von Uli Aumüller 16.9.2024
Nachruf auf Milan Kundera Mit geistiger Freiheit Sein Roman „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ verhalf der tschechischen Literatur zu Weltruhm. Nun ist Milan Kundera in Paris gestorben. Von Alexandra Mostyn 12.7.2023
Autor Jaroslav Rudiš über das Zugfahren „Es gibt eine Eisenbahngöttin“ Der Schriftsteller Jaroslav Rudiš ist ein Eisenbahnmensch. Ein Gespräch über zerplatzte Träume und das große Glück, mit dem Zug unterwegs zu sein. Interview von Antje Lang-Lendorff 30.4.2023
Abgesandte am Handy Notizbuch: Auch das gibt es also bei Franz Kafka. Ein Manuskripts des Schriftstellers wird versteigert und am Schluss sind alle glücklich. Happy End im Bietergefecht Ausgabe vom 2.6.2018, Seite 14, literatur Download (PDF)
Mit österreichischer Milch gesäugt RETROCHARME Literaturverfilmungen machten Bohumil Hrabal bekannt, der in diesem Jahr hundert geworden wäre. Im Literaturhaus Berlin erzählen Ausstellungstafeln über Leben und Werk des tschechischen Autors Von KATHARINA GRANZIN Ausgabe vom 23.10.2014, Seite 24, Kultur Download (PDF)
Schriftsteller Josef Skvorecky gestorben Eingefleischter Anti-Ideologe Der große Autor und Intellektuelle Josef Skvorecky ist tot. Eine Würdigung des Gründers des bedeutendsten tschechischen Exilverlags überhaupt: 68 Publishers. Von Katharina Granzin 6.1.2012
Nachruf Václav Havel Das Leben als Paradox Nach langer Krankheit ist Václav Havel gestorben. Er war Staatsfeind, Mythos und Freund. Vor allem aber war er ein Mann der Wahrheit und der Menschenrechte. Von Sascha Mostyn 18.12.2011
Debatte "Fälle" wie Kundera Der Fluch der späten Geburt Kommentar von Adam Krzemiñski Der "Fall" Milan Kundera zeigt: Für die Bewertung solcher Biografien gibt es kein Maß. Hinter der Abrechnung mit berühmten Autoren steht oftmals das Motiv des Vatermords. 20.11.2008
die freunde kafkas und die deutsche forschungsgemeinschaft Von JÜRGEN BERGER Ausgabe vom 19.10.2006, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Puristen gegen Brodisten Alle zwei Jahre feiern die Kafka-Fans in Prag. Ein Bericht vom Franz-Kafka-Tag 2003 Von OLIVER SIMON Ausgabe vom 11.8.2003, Seite 20, Die Wahrheit Download (PDF)
Bis auf Schussweite Schriftsteller in Uniform: Während Jaroslav Hašek im „Schwejk“ den Partisanenkampf in den Alltag tragen wollte, träumte Edwin Erich Dwinger in seinen Romanen von einem neuen Soldatentypus Von HELMUT HÖGE Ausgabe vom 15.3.2003, Seite 13, Kultur Download (PDF)
Aufklärung Die entscheidenden Jahre im Leben des Franz K. in einem neuen Buch Von TB Ausgabe vom 13.1.2003, Seite 26, Taz-Plan Download (PDF)
„Diese Tagebücher legen Feuer dran“ Franz Kafkas in Oxford lagernde Quarthefte sind als „Tagebücher“ bekannt. Eine kritische Neuedition ficht diese Einordnung an: Das Konvolut von privaten Notaten, Zeichnungen und poetischen Entwürfen des Prager Jahrhundertzauderers wird nun im Faksimile als „Arbeitsbuch“ vorgestellt Von JÜRGEN BERGER Ausgabe vom 8.10.2001, Seite 13, Kultur Download (PDF)
■ Vor 30 Jahren veröffentlichte der tschechische Schriftsteller und Journalist Ludvik Vaculik das folgenschwerste Manifest des Prager Frühlings Erst 2000 Worte, dann 2000 Panzer Von Christian Semler Ausgabe vom 27.6.1998, Seite 3, Tagesthema Download (PDF)
Überreste der Berliner Mauer Läßt sich Vergangenheit bewältigen? Das Beispiel des Schriftstellers Ota Filip zeigt, daß man in Tschechien mit Geheimdienstverstrickungen einen anderen Umgang pflegt als die hierzulande bevorzugte bürokratische Gauck-Variante. Ein persönlicher Bericht ■ von Lenka Procházková Von Lenka Prochazkova Ausgabe vom 15.4.1998, Seite , Kultur
Immer als weiblicher Ahasver gefühlt ■ Prag war immer das Zentrum ihrer Wünsche und ihres Schreibens. Aber Heimat wollte sie dennoch nur "mit schiefem Mund" aussprechen. Im vergangenen Herbst erhielt sie den Masaryk-Preis von Vaclav Havel. Von Jörg Magenau Ausgabe vom 14.1.1998, Seite 16, Kultur Download (PDF)
Ota Filips schwieriger Umgang mit der Vergangeheit ■ Der tschechische Autor soll mit dem ČSSR-Geheimdienst zusammengearbeitet haben Von Christian Semler Ausgabe vom 12.1.1998, Seite 5, Aktuelles Download (PDF)
■ Vorschlag Grantiger Herr Karl: Der Erzähler Bohumil Hrabal im Colloquium Von Kai Luehrs Ausgabe vom 14.11.1996, Seite 28, Berlin Download (PDF)