Russland und Israel auf der Biennale „Das geht nicht!“ Im russischen Pavillon herrscht vor der Eröffnung der Biennale in Venedig Totentanz – während der israelische still boykottiert wird. Von Jonathan Guggenberger 6.5.2026
Israels Gesellschaft nach dem 7.Oktober In den Straßen Tel Avivs Kunst und Kultur, die man in Deutschland kaum sehen wird. Ein Streifzug durch die liberale Metropole und ihre Versuche des öffentlichen Erinnerns. Von Mira Anneli Naß 3.2.2026
The Tribe of Supernova in Berlin Mit Hedonismus gegen Antisemitismus „The Nova Music Festival Exhibition“ widersetzt sich dem Hass. Dort diskutiert werden Gegenstrategien zum „Silencing“ in der Klubszene. Von Andreas Fanizadeh 1.11.2025
Kritische Kunst trifft auf Orthodoxie Freie Liebe Bildende Kunst, die sich kritisch der Welt zuwendet, und das ultraorthodoxe Judentum sind eigentlich unvereinbar. In Jerusalem kommt beides zusammen. Von Nicholas Potter 17.4.2025
Ausstellung von israelischer Künstlerin Ausgeliefert ans Diffuse Die Shoah bleibt stets präsent: Das Düsseldorfer K21 zeigt Werke der Künstlerin, Psychoanalytikerin und Friedensaktivistin Bracha Lichtenberg Ettinger. Von Regine Müller 6.3.2025
Bibliothekar über Jiddisch-Ausstellung „Eine alte Literatursprache“ In Oldenburg präsentiert eine Ausstellung überraschende Dokumente des Jiddischen. Darunter den ersten schriftlichen Satz in einem Wormser Gebetsbuch. Interview von Petra Schellen 22.6.2024
Israel und die Biennale in Venedig Ist das Protest? Der Krieg in Gaza macht vor der Kunstbiennale in Venedig nicht Halt. Reaktionen auf die vorläufige Schließung des israelischen Pavillons. Von Jonathan Guggenberger 19.4.2024
Retrospektive von Noa Eshkol Ornament der Hoffnung Kunst in Zeiten des Krieges:Das Georg Kolbe Museum in Berlin zeigt eine Retrospektive der Tänzerin und Künstlerin Noa Eshkol aus Israel. Von Katrin Bettina Müller 17.3.2024
Kunst nach dem 7. Oktober Im Notfall Trial and Error Der Kulturbetrieb in Deutschland ist an einem Tiefpunkt. Es wird aggressiv gestritten, verbal aufgerüstet, zum Boykott aufgerufen. Was tut not? Von Sophie Jung 17.3.2024
Abwege des Aktivismus in der Kunst Vom Pogrom zur „Poetic Justice“ In der Kunstszene steht politischer Aktivismus hoch im Kurs. Warum sind allein die Palästinenser das Objekt der Begierde? Von Jonathan Guggenberger 19.11.2023
Antisemitismus im Kulturbetrieb Kunst und Judenhass Jüdinnen und Juden im deutschen Kulturbetrieb beklagen die Wiederkehr antisemitischer Stereotype. Das war nun Thema einer Tagung. Von Klaus Hillenbrand 15.5.2023
Podiumsdiskussion zu Israel-Boykott Die unbeliebte Synagoge Auf der Ruhrtriennale wurde über die „Freiheit der Kunst“ diskutiert. Doch blieb ein Dialog mit Unterstützern der BDS-Bewegung weitgehend aus. Von Christian Werthschulte 19.8.2018
Warum Israel die Unesco verlässt Völlig logische Folgerung Die Unesco-Mitglieder überbieten sich mit absurden Äußerung zu Israel. Der geplante Austritt des Landes ist nur konsequent. Von Susanne Knaul 13.10.2017
Kunst braucht Platz Die Macher*innen des ID Festivals holen eine Kultur zurück nach Berlin, die die Generation ihrer Großeltern von hier nach Israel brachte Von Esther Slevogt Ausgabe vom 12.10.2017, Seite 26, taz.plan Download (PDF)
Besuch beim Midburn-Festival in Israel Unter dem Totem der drei Hasen Beim Midburn-Festival in der Negev-Wüste wird Utopie zur Realität. Eine Woche lang entsteht dort aus Liebe, Kunst und Träumen eine temporäre Stadt. Von Henning Kober 9.6.2017
Politische Kunst Wo kein Flieger abhebt Der Konzeptkünslter Khalil Rabah will in Hamburg Vorschläge für eine neue palästinensische Identität jenseits des Nahostkonflikts machen. Von Petra Schellen 8.10.2015
Fragen und Hoffnungen OPEN-HOUSE-FESTIVAL Im geschichtsträchtigen Jerusalem waren am Wochenende architektonisch bedeutsame Gebäude erstmals seit dem Gaza-Krieg frei zugänglich. Das Kulturleben kommt wieder in Gang. Der künstlerische Austausch zwischen Israelis und Arabern ist wichtig Von PHILIPP EINS Ausgabe vom 22.9.2014, Seite 15, Kultur Download (PDF)
Marrakescher Verhältnisse KULTURPOLITIK Bündnis fordert den Ausschluss einer israelischen Künstlerin von Biennale in Marokko Von REINER WANDLER Ausgabe vom 17.2.2014, Seite 18, Kultur Download (PDF)
Israelische Intellektuelle Appell für Zweistaatlichkeit Das öffentliche Bekenntnis israelischer Kulturschaffender zu einem freien Palästina erregt die Rechte. Die begleitete die Veranstaltung mit Pfiffen und Verratsvorwürfen. Von Susanne Knaul 22.4.2011
Schalom Thüringen Ein jüdischer Staat mit dem thüringischen Weimar als Hauptstadt? Klingt absurd, ist aber in Planung – ein israelischer Künstler will sein Gelobtes Land jetzt neu erfinden Von CHARLOTTE MISSELWITZ Ausgabe vom 21.6.2008, Seite 14, Gesellschaft Download (PDF)