NS-Vergangenheit von Kühne+Nagel Schlussstrich vom Chef Kommentar von Jan Kahlcke Im „Spiegel“ behauptet Klaus-Michael Kühne, für eine Debatte um die Beteiligung seiner Firma an der Ausplünderung von Europas Juden sei es zu spät. 3.4.2025
Sinto über Mord und Erinnerung „Ich werde das nicht los“ Wie groß der Verlust war, erfuhr der Sinto Erdmann Grimm erst viel später: Nur seine Mutter überlebte die Deportation ihrer Familie nach Auschwitz. Interview von Ralf Lorenzen 28.7.2024
kritisch gesehen: „das fehlende segment“ in der bremischen bürgerschaft Bereitwillig radikalisierte Hochschule Von Benno Schirrmeister Ausgabe vom 7.6.2024, Seite 28, nordkultur Download (PDF)
Gedenken an Zwangsarbeiter in Bremen Einer von über 200 Orten In Bremen erinnert nun ein Mahnmal an Zwangsarbeit in der NS-Zeit. Die Stadt zeigt damit, dass sie auch pietätvoll mit ihrer Geschichte umgehen kann. Von Lotta Drügemöller 14.4.2024
Künstlerin über Erinnerungsort „Spuren sind kaum noch sichtbar“ Gut 70.000 Menschen wurden in Bremen 1939-45 als Zwangsarbeiter versklavt. Eine Intervention von Michaela Melián ruft sie in Erinnerung. Interview von Benno Schirrmeister 5.4.2024
Preis für Journalist*in Masha Gessen Immer noch ein Eklat mehr Die feierliche Hannah-Arendt-Preisverleihung an Masha Gessen wurde abgesagt. Gessen verglich Gaza mit den Zwansghettos der Nazis. Von Benno Schirrmeister 14.12.2023
„Arisierungs“-Profiteur Kühne + Nagel Gedenken unterm Firmensitz Das Mahnmal für die „Arisierung“ jüdischen Eigentums wurde am Sonntag in Bremen in Sichtweite der Zentrale von Kühne + Nagel eingeweiht. Von Jan Kahlcke 10.9.2023
„Arisierungs“-Mahnmal in Bremen Vier Quadratmeter Wahrheit Die Bremer Logistikfirma Kühne + Nagel hat in der NS-Zeit von den Enteignungen der Juden profitiert. Nun wird ein Mahnmal eingeweiht – auf taz-Initiative. Von Henning Bleyl 9.9.2023
Fußballheld aus Bremen Vom Hitlerjungen zum Versöhner In Bremen erinnert eine Gedenktafel an den ehemaligen Manchester-City-Torwart Bert Trautmann. Er überzeugte in England durch sein aufrichtiges Bereuen. Von Ralf Lorenzen 24.8.2023
taz wird Kampf um vier Quadratmeter Der Fall Kühne+Nagel: Der taz salon diskutiert, wie Erinnerungskultur ermöglicht werden kann Von Friederike Gräff Ausgabe vom 27.6.2023, Seite 28, nordkultur Download (PDF)
„4 qm Wahrheit“ an der Weser Vor über sechs Jahren haben taz-Leser*innen Zehntausende Euro für ein „Arisierungs“-Mahnmal in Bremen gespendet. Nun kann es betrachtet werden, im September wird es offiziell eröffnet Von Jean-Philipp Baeck Ausgabe vom 24.6.2023, Seite 33, aus der taz Download (PDF)
NS-Vergangenheit des Baukonzerns Matthäi Werder-Sponsor ließ zwangsarbeiten Ein Historiker weist dem Baukonzern Matthäi nach, stärker vom NS-Staat profitiert zu haben als zugegeben. Das Unternehmen zeigt sich „sehr dankbar“. Von Jan Zier 22.4.2023
Zum Tod von Heinrich Hannover Ein Mann für die Gerechtigkeit Heinrich Hannover ist am vergangenen Samstag gestorben. Als linker Anwalt war er an Aufsehen erregenden Prozessen beteiligt. Von Benno Schirrmeister 17.1.2023
Bremer „Arisierungs“-Mahnmal Der Bau hat begonnen Bremer Logistikfirmen spielten eine besondere Rolle beim Abtransport geraubten jüdischen Eigentums in der NS-Zeit. Nun wird ein Mahnmal gebaut. Von Jasper von Römer 7.12.2022
Kühne + Nagel im Nationalsozialismus Logistiker der ‚Arisierung‘ Henning Bleyl, Initiator des Bremer ‚Arisierungs‘-Mahnmals, spricht über die Verstrickung der Firma Kühne + Nagel in Nazi-Verbrechen. Von Jasper von Römer 26.11.2022
Die Toten sind kein Argument Mit Hinweis auf Kriegsgefangenen-Gräber wollte eine Ini den Bau einer Bahnwerkstatt an der Bremer Reitbrake verhindern. Nur teilen weder Ukraine noch Russland die Entrüstung Von Benno Schirrmeister Ausgabe vom 26.10.2022, Seite 26-27, nord Download (PDF)
Kriegsgräber gegen Bahnwerkstatt Die Macht der Toten Auf dem sogenannten Russenfriedhof in Bremen sind weitere Skelette von sowjetischen Kriegsgefangenen entdeckt worden. Von Marco Fründt 27.9.2022
Straßenumbenennung in Bremen Straße ohne Kriegsverherrlichung Vor 85 Jahren wurde die Bremer Langemarckstraße von den Nazis nach einem militaristischen Mythos benannt. Nun will eine Initiative den Namen ändern. Von Emma Rotermund 19.9.2022
das wird „Es gibt einige Dokumente und Briefe von Kindern“ Eine Ausstellung zeigt das Leid der Kinder, derer sich die evangelische Bremer Jugendfürsorge und Heimerziehung 1933 – 1945 annahm Von Stina Reichardt Ausgabe vom 19.9.2022, Seite 28, nordkultur Download (PDF)