Gaza nach dem Krieg Eine Riviera für die Palästinenser Essay von Susanne Knaul Nach Israels Abzug vor gut 20 Jahren gab es eine Chance für Frieden und Wohlstand im Gazastreifen. Die Wahl der Hamas war der Anfang der Katastrophe. 14.2.2026
Holocaust-Überlebende Tova Friedman „Ich flehe Sie an: Wiederholen Sie nicht die Geschichte“ Tova Friedman hat Auschwitz überlebt. Heute klärt sie auf Tiktok über die Verbrechen der Nationalsozialisten auf. Am Mittwoch spricht sie im Bundestag. Von Jens Uthoff 27.1.2026
„Ich will in dieser Stadt ein Fenster haben“ In Deutschland stehen Juden und Nichtjuden historisch in einem Zustand dauerhafter Nichtverbindung, beobachtet die Psychologin Marina Chernivsky. Der 7. Oktober hat Vergangenheiten aufbrechen lassen und die zeitlichen wie die generationalen Grenzen durchlässiger gemacht, so schreibt sie in ihrem neuen Buch „Bruchzeiten“. Mit der taz spricht sie über diese Brüche, die Schatten der Vergangenheit und was sie sich frei fühlen lässt. Von Amelie Sittenauer Ausgabe vom 13.11.2025, Seite 18, kultur Download (PDF)
Rabin-Vertrauter über Israel und Frieden „Echter Frieden bedeutet auch heute, das Land zu teilen“ Uri Dromi war Pressesprecher von Jitzhak Rabin. Dann wurde der Friedensstifter von einem Rechtsextremen ermordet. Was bleibt von Rabins Schaffen? Von Felix Wellisch 4.11.2025
Schau zu Chris Marker in Jerusalem Es bleibt ein Kampf Der Filmemacher Chris Marker reiste 1960 durch den jungen Staat Israel. Das Israel-Museum in Jerusalem zeigt bisher unbekannte Fotografien von damals. Von Hili Perlson 25.8.2025
Israels Pläne für Gaza Wiederbesetzung nach 20 Jahren? 2005 zog Israel sich aus Gaza zurück. Während Befürworter und Gegner von damals streiten, schafft Netanjahu Fakten. Von Felix Wellisch 15.8.2025
Das palästinensische Flüchtlingsproblem Ein zionistischer Masterplan steckte nicht dahinter „Die Geburt des palästinensischen Flüchtlingsproblems“ von Benny Morris liegt nun auf Deutsch vor. Er zeigt, dass die „Nakba“ viele Ursachen hatte. Von Klaus Bittermann 4.8.2025
Deutschland und der jüdische Staat Schluss mit der Symbolpolitik Essay von Jonathan Guggenberger 60 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Israel und Deutschland zeigen: Was zählt, ist Realpolitik. Das sollte auch Friedrich Merz verstehen. 18.5.2025
Jüdisch-arabisches Zusammenleben Haifa ist ein Versprechen In der Küstenstadt leben jüdische und arabische Israelis friedlicher zusammen als anderswo. Doch seit dem 7. Oktober wachsen auch hier die Spannungen. Von Katja Maurer und Stefan Reinecke 20.4.2025
Britische Internierungslager auf Zypern Nur frei waren sie noch lange nicht Die Briten internierten nach dem Zweiten Weltkrieg Zehntausende Jüdinnen und Juden auf Zypern, in Lagern hinter Stacheldraht. Was ist davon geblieben? Von Klaus Hillenbrand 27.1.2025
Regisseur über Film „September 5“ „Die Grundfragen sind dieselben geblieben“ Im Kinofilm „September 5“ geht es um das Attentat bei den Olympischen Spielen 1972 in München. Regisseur Tim Fehlbaum beleuchtet dabei die Rolle der Medien. Interview von Chris Schinke 8.1.2025
Israelische Kriegsdienstverweigerer Nicht mehr ihr Krieg 130 israelische Deserteure erklären in einem gemeinsamen Brief, warum sie sich weigern, weiter zu kämpfen. Die taz hat mit drei von ihnen gesprochen. Von Felix Wellisch 25.10.2024
Ein Jahr 7. Oktober Ich will unsere Wunden verstehen Kolumne Grauzone von Erica Zingher Die Gedichte von Chaim Nachman Bialik dokumentieren das Pogrom an Juden in Kischinjow. Für unsere Kolumnistin sind sie aktueller denn je. 11.10.2024
Nahost-Konflikt Palästinenser brauchen Rechte Essay von Raja Shehadeh Unser Autor setzt sich als Anwalt für die Sache der Palästinenser ein. Er sagt: An vollen Bürgerrechten führt kein Weg vorbei. 23.7.2024
US-Journalist über das Jüdischsein „Eine Ära geht zu Ende“ An den Pro-Palästina-Protesten zeigt sich ein Wandel der US-Gesellschaft. Sie sind Ausdruck der Auflösung des klassischen Liberalismus, sagt Franklin Foer. Interview von Sebastian Moll 13.7.2024
Deutschland, Israel und der Gaza-Krieg „Es ist ein Ersatznationalismus“ Daniel Marwecki erforscht die Geschichte der deutsch-israelischen Beziehungen. Der Politologe sagt: Die Deutschen schotten sich von der Realität ab. Interview von Kersten Augustin und Daniel Bax 25.5.2024
Guy Nattiv über seinen Golda-Meir-Film „Die meistgehasste Frau Israels“ Im Jom-Kippur-Krieg war Israel am Rande der Vernichtung, mittendrin: Golda Meir. Guy Nattiv spricht über den Film „Golda“ und die Parallelen zu heute. Interview von Chris Schinke 29.5.2024
Demonstration zum Nakba-Tag in Berlin Trotz und Pathos Hunderte ziehen durch Charlottenburg, um an die Vertreibung von Palästinenser während des arabisch-israelischen Kriegs 1947 bis 1949 zu erinnern. Von Darius Ossami 16.5.2024
Historiker Herf über Antisemitismus „Genau das Gegenteil war der Fall“ Der US-amerikanische Historiker Jeffrey Herf forscht zu Antisemitismus. Er spricht darüber, wie historische Ignoranz zur Ablehnung Israels beiträgt. Interview von Jonathan Guggenberger 4.5.2024
Eskalation im Nahen Osten Patenonkel Iran Kommentar von Klaus Hillenbrand Die Mullah-Republik sieht sich als Schutzmacht der Palästinenser. Paradoxerweise rücken so aber die arabischen Staaten näher an Israel heran. 16.4.2024