Autor über Auswanderer-Bahnhof „Alle heulten wie die Schlosshunde“ Der Columbusbahnhof war in Bremerhaven der emotionale Kristallisationspunkt der Auswanderung. Jetzt scheint der Abriss doch noch abgewendet zu werden. Interview von Lena Kaiser 19.11.2024
Koloniales Erbe in Göttingen Brot und Bier für deutsche Truppen Eine Ausstellung im Städtischen Museum schlägt den Bogen von Lokalhistorie bis deutscher Kolonialzeit in China. Auslöser war ein besonderer Nachlass. Von Reimar Paul 28.4.2024
Umgang mit Kolonialgeschichte Zeugen der Verbrechen Koloniale Ausbeutung machte Bremen und Hamburg reich. Eine Dekolonialisierung, die den Namen verdient, muss daran erinnern. Von Benno Schirrmeister 27.11.2023
Immer im roten Bereich Bremen ist notorisch pleite, hat bundesweit die höchste Armutsquote, und die Schulen sind auch nicht so gut. Und doch: Nazis und die AfD haben es schwer in dem nördlichen Stadtstaat, der seit 1946 von der SPD regiert wird. Bremen leuchtet in vielerlei Hinsicht bemerkenswert rot2–7 Ausgabe vom 12.5.2023, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
Elvis & die Fishtown Penguins In Bremen belächelt, von Hamburg längst überrundet: Bremerhaven ist weit mehr als ein vorgelagertes Industriestädtchen mit Fischereihistorie. Ein kleiner Rundgang Von Jan Feddersen Ausgabe vom 12.5.2023, Seite 7, best of bremen Download (PDF)
„Spuckstein“ in Bremen Respekt für alle Auf die Stelle, an der die Giftmörderin Gesche Gottfried hingerichtet wurde, wird in Bremen gespuckt. Gegen diese Tradition regt sich Widerstand. Von Jens Fischer 7.4.2023
Vergessene Komponistin Energische Kämpferin für die Musik In der Romantik war Emilie Mayer Deutschlands berühmteste Komponistin. An ihrer Wiederentdeckung haben mehrere norddeutsche Ensembles mitgewirkt. Von Petra Schellen 1.1.2023
Untersuchungen an Bremer Kogge Alles klar, Schiff? Ob die Bremer Kogge sich verformt, sollen Messungen im Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven zeigen. Das Handelsschiff ist über 600 Jahre alt. Von Pia Schirrmeister 19.11.2022
Bremer Baumwollbörse Eine verwickelte Geschichte Die Bremer Baumwollbörse feiert 150-jähriges Bestehen. Sie ist eine einzigartige Institution – und auch in Kolonial- und Kriegsverbrechen verstrickt. Von Benno Schirrmeister 5.9.2022
Historiker über Juden in Hansestädten „Wohlhabende durften gern bleiben“ Wohlhabende jüdische Kaufleute waren in Hansestädten der frühen Neuzeit hoch willkommen. Ärmere Glaubensgenossen mussten meist außerhalb siedeln. Interview von Petra Schellen 25.5.2022
400 Jahre Hafen Bremen-Vegesack Im Schatten der Düne Bremen hat den ältesten künstlichen Hafen Deutschlands. Heute fristet er ein Dasein zwischen gescheiterten Großprojekten und Werften für Superreiche. Von Jan Zier 20.2.2022
Kolonialgeschichtliche Überreste Zurück nach Hawaii Acht Schädel aus Hawaii hatte das Bremer Überseemuseum in seiner Sammlung. Nun wurden sie an eine hawaiianische Delegation übergeben. Von Lotta Drügemöller 8.2.2022
Regisseur über den Columbusbahnhof „Ein Ort innerer Befindlichkeiten“ Das Theaterkollektiv „Das Letzte Kleinod“ erinnert an die Geschichte des Bremerhavener Columbusbahnhofs. Der soll abgerissen werden. Interview von Jens Fischer 20.10.2021
Ethnologe Awono über Restitution „Die Objekte symbolisieren Gewalt“ Kolonialbeute könne man nicht einfach pauschal zurück fordern, sagt der Ethnologe Ndzodo Awono. Das würde Europa von seiner Verantwortung befreien. Interview von Teresa Wolny 7.10.2021
Stolzer Träger eines Museums Im Verein ist Kunst am schönsten (8): Zu Recht zählen die Kunstvereine seit 2021 zum immateriellen Weltkulturerbe. Ihre Erkundungs- und Vermittlungsarbeit macht Gegenwartskunst für jeden erfahrbar – noch bevor sie im Museum einstaubt. Und jeder hat seine ganz eigene Geschichte: Die taz erkundet ihren Beitrag zum norddeutschen Kulturleben in Porträts. Diesmal: Bremen Von Bettina Maria Brosowsky Ausgabe vom 8.9.2021, Seite 27, nord Download (PDF)
Ein Bonbon von 100 Jahren Die Arbeitnehmer*innenkammer lässt erzählen, wie sie 1901 von Friedrich Ebert erdacht und 20 Jahre später gegründet wurde. Das ist Grund zu feiern. Dennoch hat sie Feinde Von Lotta Drügemöller Ausgabe vom 10.7.2021, Seite 61, taz bremen Download (PDF)
Anfänge der Restitutionsdebatte Der Rückgabe-Pionier Herbert Ganslmayr, Direktor des Bremer Überseemuseums, wollte schon vor 50 Jahren Raubkunst zurückgeben. Dafür wurde er von Kollegen angefeindet. Von Emmy Thume 23.5.2021
Der Rückgabe-Pionier Der Direktor des Bremer Überseemuseums Herbert Ganslmayr forderteschon in den 1970er Jahren die Rückführung von im Kolonialismus geraubten Kulturgütern. Dafür wurde er von seinen Kollegen angefeindet Von Emmy Thume Ausgabe vom 22.5.2021, Seite 55-56, schwerpunkt Download (PDF)