Games zum GAU in Tschornobyl Die Apokalypse in Pixeln Videospiele wie „Call of Duty“ und „S.T.A.L.K.E.R.“ nutzen die Sperrzone um Tschornobyl als Kulisse. Warum der Ort bei Gamer:innen so beliebt ist. Von Alexandra Hilpert und Lennart Hasche 25.4.2026
40 Jahre nach der Reaktorkatastrophe Die Kinder von Tschornobyl Mehr als eine Million Kinder aus den kontaminierten Gebieten reisten seit den Neunzigern zur Erholung ins Ausland. Dieser Ost-West-Austausch hat eine ganze Generation geprägt. Von Jens Uthoff und Gaby Coldewey 25.4.2026
Was Mini-AKWs wirklich bedeuten Klein, aber oh no Mini-Reaktoren aus Massenproduktion werden als Zukunft der Atomkraft angepriesen. Was man über die Technologie wissen muss. Von Bernward Janzing 25.4.2026
Der GAU und das linke Zeitungsprojekt Tschornobyl 1986 oder auch – unser Überlebensbooster Auf die Reaktorkatastrophe in Tschornobyl folgten viele neue Leser:innen für die taz. Bis heute gilt es als wichtiger Meilenstein für unser Fortbestehen. Von Andreas Marggraf 28.4.2026
Alternativmedien früher und heute Geschäft mit der Angst Angst ist eine treibende Kraft von Alternativmedien. Während Rechte sie zur Zerstörungslust einsetzen, nutzten Linke sie nach Tschornobyl produktiv. Von Christian Jakob 25.4.2026
40 Jahre Tschornobyl Untergepflügter Salat und gesperrte Sandkästen Junge Eltern sind verunsichert, als 1986 die Strahlenwolke aus der Sowjetunion Westdeutschland erreicht. Nach einiger Show reagiert die Politik. Von Bernward Janzing 24.4.2026
Besuch in der Sperrzone Im Bauch des Monsters 40 Jahre nach der Katastrophe ist Tschornobyl ein Arbeitsplatz: bewacht, verstrahlt – und seit einem russischen Drohnenangriff wieder akut gefährdet. Von Bernhard Clasen 26.4.2026
DDR-Erfahrung mit Tschornobyl Was soll uns schon passieren? Wie gefährlich die Reaktorkatastrophe in Tschornobyl ist, ahnt man in der DDR nur. Informationen sind rar. Dafür gibt es plötzlich Salat. Von Simone Schmollack 26.4.2026
40 Jahre Tschornobyl Aus Komplizenschaft mit der Atomindustrie Essay von Karl Amannsberger Viel zu lange wurde die Bevölkerung nach dem Super-GAU von Tschornobyl in Unwissenheit gelassen. Das Versagen der Behörden führte zu Protesten. 26.4.2026
40 Jahre Reaktorkatastrophe Generation Tschornobyl Vor 40 Jahren explodierte das sowjetische Atomkraftwerk Tschornobyl. Mehr als eine Million Kinder reisten danach aus den besonders verseuchten Gebieten zur Erholung ins Ausland. Auch nach Deutschland25–27 Ausgabe vom 25.4.2026, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
1986 bis heute: die katastrophe und ihre folgen Von Jens Uthoff Ausgabe vom 25.4.2026, Seite 1, Seite 1 Download (PDF)
40 Jahre Tschornobyl Vergiftete Wissenschaft Tschornobyl wird inzwischen kaum noch erforscht. Der Krieg hat zerstört, was Jahrzehnte Wissenschaft aufgebaut haben. Von Nick Reimer 23.4.2026
Aufarbeitung von Tschornobyl In der Zone des Schweigens Am 26. April 1986 ereignete sich der Super-GAU von Tschornobyl. In der Ukraine war das ein Trauma, dessen Aufarbeitung vom Krieg unterbrochen wurde. Von Alexander Kratochvil 22.4.2026
Russische Umweltaktivistin zu Anti-AKW „Wer sich an Protesten beteiligt, landet im Gefängnis“ Die russische Aktivistin Alexandra Korolewa positionierte sich in den 1990ern gegen AKWs. Seit 2019 lebt sie in Dresden. Interview von Barbara Oertel 22.4.2026
40 Jahre Tschornobyl Atomkraft? Immer wieder: Nein, danke Kommentar von Susanne Schwarz Konservative Politiker*innen lassen die Zombie-Debatte um Atomkraft in Deutschland immer wieder aufleben – eine schlechte Idee. 20.4.2026
Experte über Atom-Gefahr im Iran-Krieg „Es besteht ein erhebliches Risiko“ Im Iran-Krieg wurden bereits Atomanlagen beschädigt. Analyst Mycle Schneider spricht im Interview darüber, welche radiologischen Gefahren er sieht. Interview von Philipp Embach 16.3.2026
EU feiert 15 Jahre Fukushima „Renaissance der Kernenergie“ zum GAU-Gedenktag: EU-Chefin Ursula von der Leyen nennt die Abkehr von der Atomkraft einen „Fehler“ und will den Bau von neuen Reaktoren vorantreiben4–5,11 Ausgabe vom 11.3.2026, Seite 1, seite 1 Download (PDF)
Von der Leyen will Mini-AKWs fördern Jeder Stadt ihr eigenes Atomrisiko Kommentar von Bernward Janzing Die EU-Kommission will kleine modulare Reaktoren voranbringen. Dabei bringen diese nicht weniger Gefahren mit sich als herkömmliche Atomkraftwerke. 10.3.2026
15 Jahre Reaktorkatastrophe Fukushima Nachdem die Wolke weiterzog Fünfzehn Jahre nach der Atomkatastrophe versucht die Geisterstadt Futaba nahe dem havarierten AKW die Wiederauferstehung. Doch kaum jemand will zurück. Von Martin Fritz 10.3.2026
Anti-Atom-Bewegung Fukushima war der Anfang vom Ende Vor 15 Jahren kam es im japanischen Fukushima zum GAU. In Deutschland führte das zum Atomausstieg – auch weil die Bewegung den Boden bereitet hatte. Von Nick Reimer 11.3.2026