piwik no script img

Arbeitsniederlegung in GriechenlandGriechische Journalisten streiken

Keine Nachrichten, keine Aktualisierungen: Griechische Journalisten sind im Ausstand. Am Donnerstag sollen Streiks folgen, die weit darüber hinausgehen.

AP | Vor einem Generalstreik gegen Rentenreformen sind Journalisten in Griechenland in den Ausstand getreten. Durch den Medienstreik am Mittwoch wurden keine Nachrichtensendungen ausgestrahlt, zudem gab es keine Aktualisierungen von Nachrichtenwebseiten. Außerdem sollten keine Donnerstagszeitungen gedruckt werden.

Gewerkschaften haben für Donnerstag zu einem landesweiten Streik aufgerufen, der die Schließung von Einrichtungen wie staatlichen Schulen und öffentlichen Büros zur Folge haben wird.

Staatlich betriebene Krankenhäuser werden nur mit Notbesetzung arbeiten. Es werden auch Störungen im öffentlichen Verkehr erwartet. Auch Inlandsflüge dürften betroffen sein.

Mit dem Ausstand soll gegen Rentenreformen protestiert werden, die Teil des dritten internationalen Rettungsprogramms für Griechenland sind.

Kritiker sagen, dass eine Überarbeitung des Rentensystems dazu führen werde, dass Dutzende Berufszweige den Großteil ihrer Einkommen für Beiträge zur Sozialversicherung und Steuern ausgeben werden.

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen

Mehr zum Thema

0 Kommentare