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Anschläge: Al-Qaida beteiligt

KUWAIT-STADT/KAIRO/LONDON/WASHINGTON dpa/rtr ■ Eine bislang unbekannte Gruppe mit dem Namen „Bewegung für Wandel in Kuwait“ hat sich nach Angaben der arabischen Zeitung Al-Hayat zu dem Anschlag auf US-Soldaten in Kuwait bekannt. Außerdem habe die Gruppe erklärt, einer der zwei Attentäter, Ahmed Ibrahim al-Kandari (21), sei ein „Schüler“ des kuwaitischen Al-Qaida-Sprechers Suleiman Abu Gheith gewesen und habe an mehreren „Operationen“ der afghanischen Taliban teilgenommen. Bei dem Anschlag auf der Insel Failaka waren am Dienstag ein US-Marineinfanterist getötet und ein weiterer verletzt worden. Al-Hayat berichtete gestern außerdem unter Berufung auf den in London ansässigen Islamisten Abu Hamsa al-Masri, die Explosion auf dem französischen Öltanker „Limburg“ am vergangenen Wochenende sei eine gemeinsame Operation der jemenitischen Islamistengruppe „Islamische Armee von Aden“ und des Terrornetzwerks al-Qaida von Ussama Bin Laden gewesen. Vor diesem Hintergrund warnt die amerikanische Bundespolizei FBI vor einem neuen Anschlag auf US-amerikanische Einrichtungen.

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