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Beyza KuralAndere Stimmen aus der Türkei

Durch taz.gazete bin ich Teil einer Reise zwischen Berlin und Istanbul geworden. Die gemeinsamen zwei Monate in Berlin haben mir die Mühe gezeigt, die nötig ist, um Nachrichten aus der Türkei in Deutschland verständlich zu machen. Als ich nach Istanbul zurückgekehrt bin und auch eine „arbeitslose“ Journalistin wurde, konnte ich auf taz.gazete weiterhin meine Artikel veröffentlichen. Das Projekt war wichtig, weil es solidarisch mit Journalist*innen aus der Türkei war und einen Raum schuf, in dem sie sich frei äußern konnten. Außerdem denke ich, dass gazete dazu beigetragen hat, dass in Deutschland andere Stimmen aus der Türkei gehört wurden. In einer Zeit, in der von Pressefreiheit keine Rede sein kann und sich die Arbeitsbedingungen von Journalist*innen weiter verschlechtern, ist dieser Abschied besonders traurig. Denn gerade jetzt sind Plattformen wie taz.gazete unglaublich wichtig. Ich danke dem ganzen taz.gazete-Team für seine Arbeit. Viel Glück euch allen.

Übersetzung: Julia Lauenstein

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