Hollywood etc.: „American Beauty“ für acht Oscars nominiert
Los Angeles (AFP) – Die Vorstadt-Satire „American Beauty“ geht als Favorit ins Rennen um die Oscars, die am 26. März verliehen werden. Der Erstlingsfilm des britischen Theaterregisseurs Sam Mendes wurde gestern in Los Angeles in gleich acht Kategorien nominiert. Um den Titel des besten Films des Jahres 1999 konkurrieren außerdem „The Insider“, der Psychothriller „The Sixth Sense“, „The Green Mile“ und „Gottes Werk und Teufels Beitrag“. Der deutsche Beitrag „Aimée und Jaguar“ von Max Färberböck wurde in der Kategorie „Bester ausländischer Film“ nicht berücksichtigt.
Jeweils sieben Nominierungen erhielten der Film „The Insider“ über die Machenschaften der Tabakindustrie und die John-Irving-Verfilmung „Gottes Werk und Teufels Beitrag“. Überraschend gut schnitt mit sechs Nominierungen der Kassenknüller „The Sixth Sense“ ab. Der hoch gehandelte Highsmith-Krimi „Der talentierte Mr. Ripley“ musste sich mit der Nominierung von Jude Law als bestem Nebendarsteller begnügen.
„American Beauty“ erhielt Nominierungen für den besten Film, die beste Regie und das beste Original-Drehbuch. Kevin Spacey wurde als bester Hauptdarsteller nominiert, Annette Bening als beste Hauptdarstellerin. Mit ihr konkurriert neben anderen Hilary Swank, die in „Boys Don't Cry“ ein transsexuelles Mädchen spielt. Spacey muss sich gegen Denzel Washington in „The Hurricane“ durchsetzen.
In der Kategorie „bester ausländischer Film“ wurden neben Almodóvars „Alles über meine Mutter“ die Filme „Caravan“ (Nepal), „Ost-West“ (Frankreich), „Solomon und Gaenor“ (Großbritannien) und „Unter der Sonne“ (Schweden) nominiert.
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