■ Am Rande: Übte Lippi nur den Zangen-Zaubertrick?
Berlin (taz) – Jetzt hat Wolfgang Lippert nicht nur geklaut, jetzt hat er sogar noch gelogen. Denn mitnichten wollen die Heimwerker vom Stinnes-Markt in Berlin-Köpenick den Showmaster noch einmal in der Nähe ihrer Kneifzangen sehen. Lippert hatte eine kostenlose Autogrammstunde zur Entschädigung angeboten, nachdem ihn ein Hausdetektiv mit einer Kombizange in der Kitteltasche gestellt hatte. Lippi hatte den Vorfall zunächst nicht so eng gesehen und behauptet, die Kombizange sei ihm einfach in die Tasche gefallen. „Das sind ja völlig verfälschte Tatsachen“, sagte dazu der zuständige Stinnes-Regionalleiter, schließlich habe Lippert ja sogar das Preisschild (18 Mark) abgekratzt. Lippi selbst war zu einer Stellungnahme einmal mehr nicht erreichbar. Dabei bleiben so viele Fragen offen: Wird er z.B. den Kombizangen-Trick vorführen, wenn er die neueste Folge der Zaubershow „Traumtänzer-Varieté“ moderiert?
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