■ Auto- und Informationstechnik Hand in Hand: Agenten helfen durch den Datendschungel
Agenten sind individuell zugeschnittene Such- und Präsentationsprogramme, und sie unterwandern derzeit die Computernetze. Dort durchforsten sie ganz eigenständig die verschiedenen Datenbestände, dabei immer auf der Suche nach den besten und aktuellsten Informationen, auf die sie angesetzt sind. Warum sollen Agenten nicht auch die Verkehrstelematik bevölkern?
Am Fachbereich Informatik der TU Berlin wird beispielsweise an einem mobilen Agenten gebastelt, der die verschiedenen Verkehrstelematikdienste im Auftrag des Autofahrers nach den gewünschten Informationen abgrast.
Agenten könnten die oft sehr langsamen und durch die geringe Geschwindigkeit kostentreibenden Online-Verbindungen minimieren, weil sie selbständig die gewünschten Informationen auf dem Marktplatz eines Dienstanbieters recherchieren. Eine Mobilfunkverbindung bauen sie erst in dem Moment auf, in dem die Ergebnisse komplett vorliegen.
Weiterer Vorteil ist, daß der Agent unabhängig von bestimmten Dienstanbietern arbeiten kann. Weil das nicht under cover geht, braucht es aber einen einheitlichen Zugang zu allen Diensten der Verkehrstelematik, von den verschiedenen Auskunfts- und Informationsdiensten über die dynamische Zielführung bis zum automatischen Notruf.
Und genau hier liegt derzeit der Engpaß. Noch fehlt die einheitliche Oberfläche der verschiedenen Dienste und ebenfalls die Einbettung in eine gemeinsame Hardware-Architektur. Weert Canzler
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