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Acht Jahre Sperre

Kanute mischt Gegner Dopingmittel in den Drink

Yashuhiro Suzuki ist ein ganz ordentlicher Rennkanute. Der Japaner hat schon mal eine Bronzemedaille bei den Asienspielen gewonnen, war bei Weltmeisterschaften dabei und schaffte es da bisweilen in die Halbfinalläufe. Zur absoluten Weltspitze gehörte er nie. Dahin wird er es auch nicht mehr schaffen. Denn er wurde gesperrt. Acht lange Jahre muss er aussetzen, weil er einem nationalen Konkurrenten Dopingmittel untergeschoben haben soll.

Japans Anti-Doping-Agentur informierte am Dienstag über die Sperre. Suzuki hat demnach zugegeben, bei den nationalen Kanu-Sprintmeisterschaften im vergangenen September seinem jüngeren Teamkollegen Seiji Komatsu das verbotene Dopingmittel Methandienone, bekannt als Dianabol, ins Getränk gemischt zu haben.

Aus Angst, den Anschluss zu verlieren, am Ende gar die Olympiaqualifikation für die Spiele im eigenen Land 2020 zu verpassen, fabrizierte er noch andere unsaubere Dinge. So fand der nationale Kanu-Verband bei internen Untersuchungen heraus, dass Suzuki Ausrüstungsgegenstände für das Training und für Wettkämpfe von seinen größten Rivalen im eigenen Verband gestohlen hat. Suzuki habe sich mittlerweile – von Schuldgefühlen geplagt – bei Komatsu und dem Verband entschuldigt. (dpa)

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