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Nah am Nahostkonflikt Berichterstattung am Brandherd

Was Sie schon immer über Israel und Palästina wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten – taz-Korrespondentin Serena Bilanceri berichtet über ihren Alltag zwischen Raketen und Checkpoints.

Kurz vor sechs Uhr morgens in Tel Aviv. Die Sirenen heulen, Raketen aus dem Iran bewegen sich Richtung Israel. Noch im Nachthemd schnell runter in den Bunker im Keller. Warten, bis das Entwarnungssignal ertönt. Wieder hoch in die Wohnung, einen Nachrichtentext zu dem Angriff schreiben, der uns gerade geweckt hat.

Manchmal sieht das Leben als Nahost-Korrespondentin so aus. Seit dem 7. Oktober 2023 – als die Hamas in Südisrael einfiel und damit einen seitens Israel brutal geführten Krieg im Gazastreifen vom Zaun brauch – hat sich die Belastung vervielfacht.

Denn es gibt mehr und mehr zu berichten: Wahlen in Israel im Oktober 2026, ausufernde Siedlergewalt im Westjordanland, die humanitäre Lage im Gazastreifen, der Wiederaufbau der an den Gazastreifen angrenzenden Gemeinden in Israel, die geopolitische Lage in der Region. Und trotz aller Berichterstattung bleiben immer Fragen offen.

Was wollten Sie schon immer einmal über die Berichterstattung aus Nahost erfahren? Was wollten Sie schon immer einmal über den Nahostkonflikt wissen, aber wagten es nie zu fragen?

taz-Nahost-Redakteurin Lisa Schneider spricht mit:

🐾 Serena Bilanceri, Korrespondentin der taz für Israel und die palästinensischen Gebiete