Bremer Literaturpreis für Heinz Strunk Zur Diskussion gestellt Kommentar von Dirk Knipphals Für den Erzählband „Kein Geld kein Glück kein Sprit“ erhält Heinz Strunk den Bremer Literaturpreis. Auf einhellige Begeisterung stößt das nicht. 18.11.2025
Fotoausstellung Daniel Josefsohn In seiner Wildheit regiert Empathie Daniel Josefsohns intime Fotografie zeigt, wie verkommen die Magazinpublizistik heute ist – und, wie sie wieder positiv verrückt werden könnte. Von Jonathan Guggenberger 21.10.2025
Bernadette La Hengst über ihr Songbook „Irgendwann merkt man, ob das Baby geboren werden will“ Mit ihrem Liederbuch „Warum ich so laut singen kann“ ist Bernadette La Hengst auf Tour. Das soll auch die Geschichte ihrer Generation erzählen. Interview von Imke Staats 30.4.2025
Kultdichter Rolf Dieter Brinkmann Der Popliterat als deutsches Genie „Westwärts 1 & 2“ von Rolf Dieter Brinkmann erscheint neu. Flankiert wird das Werk von der ersten Biografie über den umsrittenen wie herausragenden Lyriker. Von Helmut Böttiger 7.4.2025
Historisierung der Hamburger Schule Crossmediales Debattendelirium Deutsch gesungen, unabhängig veröffentlicht: Der Geschichte der Hamburger Schule widmen sich nun ein Buch, eine Compilation und eine TV-Dokumentation. Von Alexander Diehl 6.6.2024
Zum Tod von Hartmut Sander Lieber Beatband als Politgrüppchen Hartmut Sander war als Drucker und Verleger einer der wichtigsten Protagonisten der frühen Popliteratur. Dann stürzte er ab. Ein Nachruf. Von Ambros Waibel 23.5.2024
Eine Geschichte von Wolfgang Welt Die Eine Am 31. Dezember wäre der Schriftsteller Wolfgang Welt 70 geworden. Aus seinem Nachlass drucken wir diese bisher unveröffentlichte Geschichte ab. Von Wolfgang Welt 31.12.2022
Autobiografie von Jarvis Cocker Eine blaue Papp-Handtasche Der englische Musiker Jarvis Cockers hat eine Autobiografie geschrieben. Darin fungiert Pop als Welterklärungsmaschine, auch für Thatchers Handtasche. Von Klaus Walter 6.11.2022
Der Roman „Prana Extrem“ von Joshua Groß Avantgarde, mindestens Der Skisprung-Roman „Prana Extrem“ von Joshua Groß verschaltet großartig Witz und Empfindsamkeit, echtes Anliegen und schräge Verschiebung. Von Valentin Wölflmaier 21.10.2022
Buch über Frankfurts Clubgeschichte Sich wegballern aus der reality Der Journalist Leonhard Hieronymi nähert sich in „Trance“ der Frühgeschichte der Frankfurter Clubkultur. Die spielt noch vor dem Berlin-Techno-Hype. Von Jens Uthoff 4.8.2022
Roman „Mai, Juni, Juli“ Merkwürdiges Wuchern Wiedergelesen: Joachim Lottmanns Debütroman „Mai, Juni, Juli“ führt zurück in die Achtzigerjahre. Von Alexander Diehl 25.2.2022
Roman über Berlin in den 2000ern Die Dinge geraten außer Kontrolle „Other People’s Clothes“ ist das dunkel funkelnde Romandebüt von Calla Henkel. Die Autorin ist auch Künstlerin und betreibt eine Bar in Berlin. Von Kito Nedo 9.9.2021
Buch „Rabauken“ von Jan Koslowski Laisser-faire beim Discounter Regisseur Jan Koslowski beschreibt in seinem Prosadebüt „Rabauken“ eine nur zum Schein bourgeoise Berliner Boheme – der es manchmal am Geld fehlt. Von Sophia Zessnik 24.3.2021
Roman „Asche ist furchtlos“ Ein staunender Außenseiter Wo sich Clint Lukas auf eigene Erfahrungen im Nachtleben stützt, überzeugt sein Roman „Asche ist furchtlos“. Seine Frauenfiguren tun es weniger. Von Jan Jekal 3.1.2021
Literatur-Liste von David Bowie Des Strauchdiebs liebste Bücher Der britische Sänger David Bowie erstellte drei Jahre vor seinem Tod eine Liste seiner wichtigsten Lektüren. Diese ist mehr als eine Selbstbeweihräucherung. Von Julia Lorenz 13.6.2020
Neuer Roman von Wolf Wondratschek Gütiger Gott, diese Tränensäcke Der Schriftsteller Wolf Wondratschek ist nachdenklicher geworden. „Selbstbild mit russischem Klavier“ dreht sich um die Liebe zur klassischen Musik. Von Jens Uthoff 23.10.2018
Pionier der Popliteratur „Sprachen, die es nicht gibt“ Eine Ausstellung in Düsseldorf schöpft aus dem Nachlass des Popautors Wolfgang Welt. Wir haben mit ihrem Kurator Martin Willems gesprochen. Interview von Michael Watzka 13.9.2018
Romandebüt von Christian Y. Schmidt Paranoia, Wahn und Weltverwirrnis Der Ex-„Titanic“-Redakteur Christian Y. Schmidt erzählt in „Der letzte Huelsenbeck“ von den Wahnvorstellungen eines Autors in der Psychiatrie. Von Frank Schäfer 30.6.2018
Misogynie in Gerhard Falkners Roman Kein Schwanz ist abgelutschter In „Apollokalypse“ lässt Gerhard Falkner eine fiktive, wenig sympathische Figur auftauchen. Sie heißt Betty Stürmer – wie eine reale Künstlerin. Von Brigitte Werneburg 15.12.2016
Stuckrad-Barre über sich und das Leben „Der Tag hängt in der Mitte durch“ Benjamin von Stuckrad-Barre weiß, was große Leidenschaften sind. Er hatte einige: Koks, Alkohol, Frauen. Ein Gespräch über das Sein. Interview von Annabelle Seubert und Paul Wrusch 29.11.2016
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