Festival für zeitgenössische Musik Der seltsamste Sound des Planeten Es geht um Geschichtsschreibung und Erinnerungskultur bei dem Festival, und dazu ist bei „Memories in Music“ auch schlicht sonderbare Musik zu hören. Von Thomas Mauch 5.5.2021
Führung mit Berlin Postkolonial Blick in die Vergangenheit Im öffentlichen Raum gibt es Relikte aus der Kolonialzeit, die sich erst bei genauem Hinsehen offenbaren. Ein Beispiel ist das Relief am Ermelerhaus. Von Anna Kühne 19.7.2020
Autorin über „Gefangene Stimmen“ „Qualitäten des Unheimlichen“ Britta Lange hat ein Buch über Tonaufnahmen von Kriegsgefangenen des Ersten Weltkriegs geschrieben. Die Audios hätten etwas Geisterhaftes, sagt die Autorin. Interview von Julian Weber 5.7.2020
Erinnerung an Komponist Lord Kitchener Die Calypsobräuche der Briten In den 1950er Jahren brachte er die karibische Musik nach London: Aldwyn Roberts alias Lord Kitchener. Ein neues Album erinnert an ihn. Von Detlef Diederichsen 22.5.2020
Doku über Zerfall der Kolonialreiche Von Mobutu bis Gandhi Auf Arte wird das Ende der Kolonialreiche aus einer neuen Perspektive gezeigt. Kolonisierte selbst stehen im Zentrum, nicht etwa die Kolonialmächte. Von Jens Müller 7.1.2020
Im Wachsfigurenkabinett Wie eine Freak-Show Im Jahre 1869 eröffnete mit dem legendären „Castans Panoptikum“ das erste Wachsfigurenkabinett in deutschen Landen – natürlich in Berlin. Von Bettina Müller 13.7.2019
Restitution von geraubten Körperteilen Kein Objekt, kein Kunstwerk In München wird der Leichnam eines Aborigines an sein Volk zurückgegeben. Er lag fast hundert Jahre in einem Museumsdepot. Von Patrick Guyton 9.4.2019
Spanische Kolonialgeschichte Entschuldigen, warum? Das hatte den spanischen Nationalisten gerade noch gefehlt. Der mexikanische Präsident verlangt eine Entschuldigung für die Kolonialgeschichte. Von Reiner Wandler 27.3.2019
Debatte Deutsche Kolonialgeschichte Himmel, Hölle und alles dazwischen Kommentar von Stefan Schmid und Rose Marie Beck Der Streit zwischen Afrikabeauftragtem Günter Nooke und AfrikanistInnen zeigt: Über Afrika konfliktfrei zu reden ist unmöglich. 26.3.2019
„FAZ“ würdigt Kolonialgeneral Ein Kriegsverbrecher als „Löwe“ Die „FAZ“ würdigt einen deutschen Kolonialgeneral, der in Afrika an einem Genozid beteiligt war. Dafür wird sie in den sozialen Medien kritisiert. Von Elisabeth Kimmerle 4.3.2019
Merkels Afrikabeauftragter Nooke Hirngespinst des Kolonialismus Der Afrikabeauftragte Günter Nooke lädt deutsche Afrikanisten zum Gespräch, damit sie aufhören, ihn zu kritisieren. Das geht nach hinten los. Von Dominic Johnson 13.2.2019
Ostasiens schwierige Nachbarn Die unversöhnlichen Lieblingsfeinde Zwischen Japan und Südkorea löst ein scheinbar harmloser „Radar-Konflikt“ eine politische Krise aus. Das zeigt, wie tief die Ressentiments sitzen. Von Fabian Kretschmer 31.1.2019
Rückgabe kolonialer Museumsbestände Geste der Solidarität und Fairness In westlichen Museen liegen tausende Kolonialobjekte. Die Experten Felwine Sarr und Bénédicte Savoy fordern die Rückgabe der Raubkunst. Von Ulrich Gutmair 16.1.2019
Debatte um koloniale Museumsbestände Die Peitsche des Hendrik Witbooi Um die Erforschung der deutschen Kolonialzeit steht es schlecht. Zu lange standen die Sammlungen im Schatten der NS-Verbrechen. Von Andreas Fanizadeh 16.1.2019
Belgisches Kolonialmuseum bei Brüssel Ein bisschen Aufarbeitung Das letzte Kolonialmuseum der Welt, nahe Brüssel gelegen, wurde renoviert und mit neuem Konzept wiedereröffnet. Von Restitution ist nicht die Rede. Von Fabian Busch 10.12.2018
Kolonialgeschichte in Kenia „Die Bücher richten sich an Weiße“ Viele Bücher in Bibliotheken in Nairobi stammen aus Kolonialzeiten. Eine Verlegerin und eine Schriftstellerin wollen das ändern. Von Katharina Lipowsky 1.12.2018
Gerichtsurteil zu Homosexualität in Indien Das Ende der Angst Das Oberste Gericht in Indien legalisiert nach über hundert Jahren gleichgeschlechtliche Handlungen. Es ist ein bahnbrechendes Urteil. Von Britta Petersen 6.9.2018
Oberstes Gericht in Indien Homosexualität ist nicht mehr strafbar Das Oberste Gericht in Indien hat entschieden, dass gleichgeschlechtliche Handlungen künftig keine Straftat mehr sind – nach 157 Jahren. 6.9.2018
Roman über Migrationsbewegungen Die unbekannte Familie Francesca Melandris „Alle, außer mir“ ist ein großer Fluchtroman. Darin wirft der italienische Kolonialismus in Äthiopien lange Schatten. Von Thekla Dannenberg 6.9.2018
Protest gegen Straßennamen in Berlin Warum nicht Anton-W.-Amo-Straße? Am Samstag laden Aktivisten zum symbolischen Umbenennungsfest der Mohrenstraße in Mitte ein. Schon zum fünften Mal. Von Jonas Wahmkow 17.8.2018