NS-Euthanasie aufarbeiten „Die Anerkennung blieb aus“ Menschen mit Behinderungen, die die Nazis ermordeten oder sterilisierten, sind bis heute nicht als NS-Opfer anerkannt. Der Bundestag will das ändern. Interview von Sabrina Osmann 27.6.2024
Filmbiografie „One Life“ im Kino Held im Stillen Die Filmbiografie „One Life“ erzählt von Nicholas Winton, der kurz vor dem Zweiten Weltkrieg Kinder aus der Tschechoslowakei retten ließ. Von Arabella Wintermayr 26.3.2024
Eindrücke von der Leipziger Buchmesse Literarisches Gedenken Das Projekt „Stolpertexte“ erzählt Geschichten von Verfolgten des NS-Terrors. 30 Autorinnen und Autoren beteiligen sich bislang daran. Von Ulrich Gutmair 23.3.2024
Sozialrassistisch Verfolgte in NS-Zeit Ein Leben lang herabgesetzt Ein Buch versammelt erstmals Biografien von Menschen, die die Nazis als „Asoziale“ oder „Berufsverbrecher“ verfolgten. In Hamburg wird es vorgestellt. Von Robert Matthies 22.3.2024
Forscher über Finanzbehörde im NS „Ein dichtes Verfolgungsnetzwerk“ Jaromír Dittmann-Balcar erforscht im Auftrag der Hamburger Finanzbehörde, wie sich der Fiskus während des NS an rassistisch Verfolgten bereicherte. Interview von Petra Schellen 19.3.2024
Ehrung für Gedenk-Aktivistin Weinen. Und dann etwas tun. Die Hamburgerin Barbara Hüsing engagiert sich seit über 40 Jahren für den Gedenkort Bullenhuser Damm. 1945 haben SS-Männer dort 20 Kinder getötet. Von Petra Schellen 5.3.2024
Nachruf auf Franz Michalski Vom Flüchtling zum Zeitzeugen Franz Michalski wurde als jüdisches Kind verfolgt. Er überlebte versteckt und erfuhr auch nach der NS-Zeit Antisemitismus. Er starb mit 89 Jahren. Von Klaus Hillenbrand 2.1.2024
Graphic Novel über Boris Pahor-Roman Schattenrisse aus dem KZ Jurij Devetak hat aus Boris Pahors Roman „Nekropolis“ eine Graphic Novel gestaltet. Es geht um den Alltag eines Freiheitskämpfers unter den Nazis. Von Klaus Hillenbrand 9.11.2023
Kita will Namen „Anne Frank“ ablegen Getilgtes Gedenken Eine Kita in Sachsen-Anhalt will nicht mehr nach NS-Opfer Anne Frank benannt sein. Wunsch sei ein Name „ohne politische Hintergründe“, so die Leitung. Von Matthias Meisner 6.11.2023
Grabstätten von Roma und Sinti Endlich ist Ruhe Gräber von Sinti und Roma fallen auf: Groß, kitschig, raumgreifend. Doch eine spezifische Bestattungskultur gibt es nicht – dafür viele Klischees. Von Eiken Bruhn 3.11.2023
Initiatorin über Deportierten-Denkmal „Ein richtiger Ort des Gedenkens“ Die Forschung ist noch nicht abgeschlossen: In Flensburg erinnert nun ein kleiner Platz an deportierte Sinti und Roma – mit Platz für weitere Namen. Interview von Alexander Diehl 29.9.2023
Installation im Scheunenviertel Küssen macht immer noch schön Mit einer Installation unweit der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz gedenkt die Künstlerin Raphaela Vogel des Regisseurs Erich Hopp. Von Peter Nowak 28.7.2023
NS-Gedenkort in Hamburg Mehr Würde für Gestapo-Opfer Das privatisierte Gedenken war gescheitert. Jetzt betreibt die Stadt den neu eröffneten Hamburger Geschichtsort Stadthaus in der Ex-Gestapo-Zentrale. Von Petra Schellen 4.7.2023
Das Gefängnis der Gestapo-Zentrale In der Zentrale des Terrors Auf dem Grundstück der „Topographie des Terrors“ befand sich auch ein Hausgefängnis der Gestapo. Eine neue Ausstellung beschäftigt sich damit. Von Klaus Hillenbrand 29.4.2023
Gedenkort Israelitische Töchterschule Zerstörte Biografien Die Israelitische Töchterschule war die letzte jüdische Schule während der NS-Zeit in Hamburg. Heute erinnert daran ein Gedenkort in dem Gebäude. Von Petra Schellen 17.7.2023
NS-Vergangenheit des Baukonzerns Matthäi Werder-Sponsor ließ zwangsarbeiten Ein Historiker weist dem Baukonzern Matthäi nach, stärker vom NS-Staat profitiert zu haben als zugegeben. Das Unternehmen zeigt sich „sehr dankbar“. Von Jan Zier 22.4.2023
Deportation von Roma und Sinti Am Ort der Täter Die Ausstellung „Aus Niedersachsen nach Auschwitz“ ist dort zu sehen, wo die Verfolgung organisiert wurde: in der Polizeidirektion Hannover. Von Nadine Conti 16.3.2023
Ausstellung über frühe NS-Lager Das KZ lag nebenan Frühe Konzentrationslager waren im NS-Staat wichtige Zwischenschritte zum systematischen Holocaust. Eine Hamburger Ausstellung zeigt, warum. Von Petra Schellen 17.3.2023
NS-Gedenken im Emsland Wiedergutmachung für zwei Verfemte Einen Orden bekamen jetzt die zwei Journalisten Gerhard Kromschröder und Hermann Vinke. Ohne sie gäbe es die KZ-Gedenkstätte in Esterwegen nicht. Von Jan Zier 23.1.2023
Ausstellung über den NS-Tatort Riga Ein vergessener Ort des Holocausts Eine Ausstellung in Hamburg erinnert an den Holocaust-Tatort Riga. Dort starben 25.000 Menschen, darunter 753 Hamburger Jüdinnen und Juden. Von Petra Schellen 22.1.2023