Erinnern an „Arisierungs“-Geschäfte Fürs Mahnmal wird es knapp Die taz-Initiative für ein „Arisierungs“-Mahnmal kommt voran: Die Bremer Kulturdeputation leitete weitere Schritte ein. Nun muss der Ortsbeirat entscheiden Von Henning Bleyl 7.12.2016
Erinnerungskultur in Bremen „Arisierungs“-Mahnmal kommt Angestoßen durch eine taz-Kampagne spricht sich Bremens Bürgerschaft dafür aus, Profite von Logistikern wie Kühne+Nagel zu benennen. Von Henning Bleyl 8.11.2016
taz-Ausstellung in Bremen Das Raubgut aus dem Küchenschrank Wird in Bremen ein „Arisierungs“-Mahnmal realisiert? Zumindest die Ideen dafür sind nun im Parlament zu sehen. Sie stammen aus einem Ideen-Wettbewerb der taz. Von Jean-Philipp Baeck 29.6.2016
taz-Ausstellung in der Bürgerschaft Herumgeisternde „Erbstücke“ In welcher Form will sich Bremen mit seiner historischen Rolle als Logistik-Zentrum in Sachen „Arisierung“ befassen? Von Henning Bleyl 23.6.2016
Bremer Protest gegen NS-Verdrängung Mahnwache am „Adolf-Maass-Platz“ Die Fläche vor dem Stammsitz von Kühne+Nagel ist nun nach Adolf Maass benannt: Der jüdische Teilhaber der Spedition starb in Auschwitz Von Henning Bleyl 11.5.2016
Neue Firmenzentrale in Bremen Kühne+Nagel soll bauen Die Bremer Baudeputation befürwortet den Platzverkauf an Kühne+Nagel. Die NS-Firmengeschichte dürfe aber nicht unter den Tisch fallen, fordert der Vorsitzende. Von Henning Bleyl 11.2.2016
Kommentar: „Arisierungs“-Gewinne Fakten statt Fahrradständer Es ist ausgesprochen selten, dass der weltweit drittgrößte Logistikkonzern auf städtische Gremien angewiesen ist. Bremen sollt die Chance nutzen, sich Gehör zu verschaffen Von bleyl und Henning Bleyl 12.2.2016
Verkauf mit Mahnung Ein Beirat, zwei Beschlüsse Der Beirat Mitte stimmt knapp für den Grundstücksverkauf an Kühne+Nagel – und mahnt die Aufarbeitung der Firmengeschichte an. Von Henning Bleyl 3.2.2016
Entwürfe Kühne+Nagel-Grundstück „taz bemüht sich“ Der Logistik-Konzern Kühne+Nagel will den Firmensitz erweitern, die taz an „Arisierungs“-Profit erinnern. Für beides liegen nun Entwürfe vor. Von Henning Bleyl 28.1.2016
Bremer Mahnmal für „Arisierungs“-Profite Vom Crowdfunding zum offenen Wettbewerb Die taz sucht Ideen und Entwürfe für ein „Arisierungs“-Denkmal an der Weser. Auf dem Gelände will auch die Firma Kühne+Nagel bauen, die einst jüdischen Besitz „verwertete“. Von Henning Bleyl 8.1.2016
Kommentar Kühne und Nagel Wer, wenn nicht wir alle Kommentar von Henning Bleyl Die taz will auf vier Quadratmetern ein Mahnmal für die „Arisierungs“-Geschäfte der Firma Kühne und Nagel errichten – mit überwältigender Resonanz. 23.12.2015
Mahnmal gegen „Arisierungs“-Geschäfte Crowdfunding gegen das Vergessen Der Logistikkonzern Kühne und Nagel will einen pompösen Neubau. Wir wollen ein Denkmal, um an die NS-Geschäfte der Firma zu erinnern. Von Henning Bleyl 22.12.2015
Kühne und Nagels NS-Vergangenheit „Nähe zum Massenmord“ Der weltweit drittgrößte Logistikkonzern will seine Rolle in der NS-Zeit nicht wirklich klären. Dabei gibt es einiges aufzuarbeiten. Von Henning Bleyl 22.12.2015
Neubau mit Nazi-Vergangenheit „Kühne und Nagel oder nichts“ Der baupolitische Sprecher der Grünen, Robert Bücking, hält den Neubau von Kühne+Nagel an der Weser für alternativlos. Allerdings sieht er einige offene Fragen Interview von Henning Bleyl 24.11.2015
Verhandlungen über neues Stammhaus Ein Bau-Denkmal für Kühne Der groß dimensionierte Neubau von Kühne+Nagel an der Kaisenbrücke stößt auf Kritik – nicht nur wegen dessen unaufgearbeiteter NS-Vergangenheit Von Henning Bleyl 24.9.2015
Die Kühne-Story: Wie ein Traditions-Unternehmen Jubiläum feiert Kühne&Sohn Kühne+Nagel pflegt einen äußerst eigenwilligen Umgang mit seiner Geschichte: Das liegt daran, dass die zugleich eine gut gehütete Familiengeschichte ist. Von Henning Bleyl 25.7.2015
Zweifelhafte Würdigung „Moralische Pflicht verstanden“ Großspediteur Kühne lässt sich von Hamburgs SPD-Bürgermeister das Goldene Buch vorlegen – obwohl er Deutschland einst der SPD wegen verließ. Von Henning Bleyl 2.7.2015
NS-Erbe einer Transportfirma Lasten der Vergangenheit Kühne + Nagel transportierte die Möbel deportierter Juden. Der Logistikkonzern ließ dieses Kapitel aus der NS-Zeit bisher im Dunkeln. Von Henning Bleyl 31.3.2015
Kühne+Nagel mauert Verwertung ohne „Relevanz“ Kühne+Nagel profitierte im „Dritten Reich“ nicht nur von der Judenverfolgung, es „arisierte“ sich auch selbst. Von alldem will das Unternehmen nach wie vor nichts wissen – sondern hält einen „kulturpolitischen Zusammenhang“ für möglich. Von Henning Bleyl 6.2.2015
Jubel-Jubiläum statt ehrlicher Rückschau Der Lohn der Spedition Klaus-Michael Kühne ist als „Retter“ von HSV und Hapag-Lloyd präsent und lässt sich als Sponsor der Elbphilharmonie feiern. Doch seine Firma wurde auch durch Arisierungsgewinne groß. Von Henning Bleyl 29.1.2015