Autorin über Zugehörigkeit und Bücher „Ich dachte, ich singe richtig“ Terézia Mora gehörte in Ungarn lange Zeit zur deutschsprachigen Minderheit. Heute lebt die 50-jährige Autorin in Berlin. Interview von Simon Sales Prado 10.2.2021
Verfallendes Stasi-Gelände Vermodernde Geschichte Mit der Erstürmung der Stasi-Zentrale war 1990 die Staatssicherheit Geschichte. Teile des Areals werden seitdem sich selbst überlassen. Von Timm Kühn 14.1.2021
Ein Spaziergang mit Interview „Das ist mir menschlich sehr fern“ Lorenz Just ist in den 1990ern in Mitte aufgewachsen und hat darüber seinen ersten Roman geschrieben. Ein Gespräch über Berlin damals und heute. Interview von Susanne Messmer 20.12.2020
Abschlussbericht der Wende-Kommission Die Fahnen kamen zuerst Die Kommission will mit Deutschlandfahnen das Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen Ost und West stärken. Dabei gab es daran nie einen Mangel. Von Daniél Kretschmar 8.12.2020
Postmigrantische Perspektiven Erinnern als politische Praxis In dem Sammelband „Erinnern Stören“ beschreiben Autor:innen migrantische und jüdische Erfahrungen mit dem Mauerfall. Für viele eine Zäsur. Von Sarah Ulrich 11.11.2020
Corona-Demo in Leipzig Ihr habt 1989 nicht gepachtet Kolumne Transitstrecke von Anja Maier Corona-SkeptikerInnen in Leipzig bauen auf die Symbolik der friedlichen Revolution – und stufen damit den Geist von 1989 auf Ramschwert herab. 9.11.2020
30 Jahre Einheit in Berlin Das Ende der Anarchie Vor dreißig Jahren begann der Tag der deutschen Einheit mit der Autonomen Republik Utopia und mit der ersten gesamtdeutschen Straßenschlacht. Von Uwe Rada 30.9.2020
30 Jahre Hausbesetzungen in Ostberlin Der Sommer der Anarchie Vor 30 Jahren wurden erste Häuser in Ostberlin besetzt – auch die Linienstraße 206, eine Art Denkmal für die linke Szene. Ex-BesetzerInnen erzählen. Von Uwe Rada 11.4.2020
Staatsschauspiel Dresden: Ingo Schulze Kinderglaube Kommunismus Ohne viel Ausstattung: Das Dresdner Staatsschauspiel bringt eine stimmige Bühnenfassung von Ingo Schulzes „Peter Holtz“-Roman. Von Michael Bartsch 12.2.2020
Sturm auf die Stasi-Zentrale „Die wollen mithören!“ Am 15. Januar 1990 besetzten DemonstrantInnen die Zentrale der Stasi. Sie standen vor einer Herausforderung: Wie löst man einen Geheimdienst auf? Von Franziska Schindler 15.1.2020
Wiederauflage von britischem Essayband Aquarium oder Fischsuppe Der Essayband des britischen Historikers Timothy Ash über die Wende in Mittel- und Osteuropa war 1990 ein Erfolg. Er wurde noch einmal aufgelegt. Von Micha Brumlik 17.12.2019
Fotoausstellung über die Wendezeit Von D-Mark und Reichskriegsflaggen Die Hamburger Freelens-Galerie zeigt Dokumentarfotos der Fotografin und einstigen taz-Bildredakteurin Ann-Christine Jansson aus den Wendejahren. Von Frank Keil 6.12.2019
Filmfestival Braunschweig DDR im Programm Vor 30 Jahren fand in Braunschweig während des Mauerfalls ein Filmfest statt. Das diesjährige Filmfestival erinnert daran mit einer Filmreihe. Von Wilfried Hippen 14.11.2019
Ost-West Paar über ihre Beziehung „Ostmänner sind spannender“ Der Mauerfall ermöglichte auch Ost-West-Beziehungen. Zum Beispiel: Renate Heusch-Lahl und Christian Lahl aus Rostock. Interview von Simone Schmollack 8.11.2019
TV-Film zur Wende DDR auf kaltem Entzug Der ZDF-Dreiteiler „Preis der Freiheit“ will viel über die Wende erzählen. Dabei verkommt er leider zu arg konstruierter Volkspädagogik. Von Jens Müller 4.11.2019
Von Ost nach West Unbenommen angekommen Warum glückte ihm, was andere nicht schaffen? Holger Schur ging 1991 in den Westen. Zurück wollte er nie. Von Sabine Seifert 10.11.2019
Neue Bücher über die Folgen der Wende Kluge Köpfe zum Erzählen ermächtigt Kowalczuk und Mau sind ostdeutscher Herkunft. Sie gehen der Frage nach, wie aus dem Momentum des Aufbruchs ein Gefühl des Scheiterns werden konnte. Von Anja Maier 20.10.2019
Frauen in Ostdeutschland Die bessere Hälfte Kommentar von Alex Wischnewski und Kerstin Wolter Viele reden von „den Ossis“ und denken an Männer. Frauen sind unsichtbar, dabei könnten sie den Rechtsruck stoppen. 31.8.2019
Soziologe über den AfD-Ost-Wahlkampf Systemkollaps hat geprägt Die AfD inszeniert sich als neue Bürgerrechtsbewegung und vergleicht die Bundesrepublik mit der DDR. Woher kommt das? David Begrich versucht eine Erklärung. Interview von Sabine am Orde 12.8.2019
Ostdeutschland und die AfD Mythos Revolution Kommentar von Udo Knapp Die meisten Ostdeutschen tun sich mit der Freiheit schwer, weil sie als DDR-Bürger die Diktatur mitgetragen haben. Der Erfolg der AfD passt dazu. 6.8.2019