Neue Regierung in Israel Es muss funktionieren Kommentar von Susanne Knaul Ein Bündnis von Ultrarechten, Feministinnen und Muslimen will Benjamin Netanjahu ablösen. Die neue Koalition könnte das Land endlich befrieden. 3.6.2021
Politische Analystin über Gaza „Die Menschen beten für Sicherheit“ Die meisten Zivilist*innen im Gazastreifen haben keinen Bezug zur bewaffneten Politik der Hamas, sagt die politische Analystin Reham Owda in Gaza-Stadt. Interview von Jannis Hagmann 14.5.2021
Strafgericht zu Palästinensergebieten Weg offen für Verfahren Das Gericht sei zuständig für die von Israel besetzten Gebiete, urteilt das Gericht. Darauf folgen heftige Reaktionen. Von Andreas Zumach 7.2.2021
Spaltung zwischen Fatah und Hamas Abbas verspricht Wahlen Der Palästinenserführer kündigt gemeinsame Wahlen für das Westjordanland, den Gazastreifen und Ostjerusalem an. Doch die Hindernisse sind groß. Von Judith Poppe 17.1.2021
Bundesaußeminister in Israel Ellbogen ja, aber nicht zu fest Eine Gratwanderung für den Bundesaußenminister: In Jerusalem kritisiert Heiko Maas Israels Annexionspläne, spricht aber nicht über mögliche Folgen. Von Judith Poppe 10.6.2020
Debatte über den Denker Achille Mbembe Die andere Seite der Gleichung Essay von Amos Goldberg und Alon Confino Zur Diskussion über Achille Mbembe und die Beziehung zwischen Postkolonialismus und Antisemitismus gehört der kritische Blick auf den Zionismus. 1.5.2020
50 Jahre Sechstagekrieg Sieg der Siedler Die Angst vor palästinensischen Raketen ist in Israel größer als die Ablehnung der Besatzung. Frieden ist zur Utopie geworden. Von Susanne Knaul 6.6.2017
Kommentar Friedensdemos in Israel Wenig Hoffnung auf zwei Staaten Kommentar von Susanne Knaul Trotz aller Proteste: Oppositionschef Izchak Herzog ist kein Hoffnungsträger für diejenigen, die von Israels Friedenslager heute noch übrig sind. 29.5.2017
Illegale Siedlung im Westjordanland Siedler ziehen nach nebenan Israels Regierung hat sich mit den Bewohnern der Siedlung Amona auf einen Kompromiss geeinigt – und beugt so Zusammenstößen bei der Räumung vor. 18.12.2016
Illegale Siedlung im Westjordanland Warten auf die Räumung Bis zum 25. Dezember müssen die rund 40 Häuser von Amona abgerissen werden. Doch der Streit ums Land ist noch nicht vorbei. Von Susanne Knaul 21.11.2016
Kommentar Israels Siedlungspolitik Siedlerlobby kommt gut weg Kommentar von Susanne Knaul Die illegale Siedlung Amona muss abgerissen werden, so das oberste Gericht. Doch das Urteil ist kein schlechter Deal für die Verfechter Großisraels. 16.11.2016
Nahost-Konflikt in Israel Ein angespannter Freitag In Jerusalem wurden zwei Israelis angegriffen. Im Westjordanland kam es zu Unruhen. Die Freitagsgebete auf dem Tempelberg verliefen hingegen friedlich. 21.11.2014
Suche nach entführten Schülern in Israel Der Hass wächst Auf der Suche nach den entführten Jungen durchkämmt das israelische Militär unerbittlich das Westjordanland. „Tod den Arabern“, rufen Israelis. Sie wollen Rache. Von Susanne Knaul 19.6.2014
Grenze zu Jordanien Israels Regierung plant neuen Zaun Laut Medien will Premier Netanjahu mit der Erweiterung der Sperranlagen Israels Präsenz in der Jordanebene statuieren. Die Palästinenser lehnen solche Pläne ab. 3.11.2013
Kurz vor Beginn der Friedensgespräche 26 palästinensische Häftlinge frei Israel hat in der Nacht einen vergeltenden Luftangriff im Gazastreifen geflogen. Gleichzeitig wurden 26 palästinensische Langzeithäftlinge freigelassen. 14.8.2013
Kennzeichnung von Siedlungsprodukten Wein vom Berg des Segens Produkte aus dem Westjordanland sollen nicht als „Made in Israel“ deklariert werden, fordert die EU. Siedler hoffen auf einen Werbeeffekt – oder fürchten Boykott. Von Susanne Knaul 3.8.2013
Kolumne Besser Mjam, lecker Golanwein! Kolumne Besser von Deniz Yücel Ist es okay, Produkte aus den von Israel besetzten Gebieten zu boykottieren? Und welche sind das eigentlich? Ein Produkttest. 21.5.2013
Google macht jetzt auch Politik Palästina eigener Staat im Netz Google hat auf seiner Suchseite die Palästinensergebiete in Palästina umbenannt. Das israelische Außenministerium reagierte verärgert. 3.5.2013