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21.04.2026 , 14:15 Uhr
Die Lohnabhängigen tragen kaum zum Problem bei? Die machen die große Masse der Flüge notwendig. Und auch der tägliche Konsum der Durchschnittsverdiener trägt zum Problem bei, wenn auch meist nicht direkt vom Konsumenten beeinflussbar. Natürlich müssen auch die Reichen ihren oft maßlosen CO2-Ausstoß verringern. Ich befürworte einen zulässigen pro Kopf Verbrauch. Geld sollte nicht das alleinige Kriterium für CO2-Ausstoß sein. Aber wenn wir den jährlichen Urlaubsflug und die Heimatbesuche als gottgegeben und nicht verhandelbar sehen, wird das nichts mit Klimaschutz. Klimaschutz ist unbequem. Der Klimawandel auch. Und manchmal tödlich.
zum Beitrag20.04.2026 , 20:30 Uhr
Was sind denn nicht notwendige Flüge? Darf das jeder für sich selbst definieren? Nach Frankreich fliegen?
"Innerdeutsche Flüge sollten gerade während einer Ölkrise stark reduziert werden." Oha, in der Ölkrise Inlandsflüge stark reduzieren! Weil eine Rezession droht....? In der Klimakrise sollten Flüge dann auch - ein bisschen - reduziert werden ...? Weil die Erderwärmung droht. Fakt ist doch, die Wirtschaft muss laufen. Und Tourismus ist Wirtschaft. Außerdem mögen wir keine Verbotsparteien. Den Urlaub haben wir uns schließlich verdient!
zum Beitrag20.04.2026 , 16:01 Uhr
Atomkraftwerk ist keine gute Option, insofern ist die Frage (meine Frage) etwas am Thema vorbei. Wie schaffen wir es genug Strom aus Erneuerbaren Energien bereitzustellen? Wenn der Bedarf weiter wächst für Mobilität, Heizen, KI... KI ist ja schon viel im Einsatz, vielleicht kommt da gar nicht mehr dieser horrende Bedarf dazu, der immer prognostiziert wird...? Doch, der Bedarf steigt auch in diesem Bereich. Heute decken wir erst ca 60% des Bedarfs mit Erneuerbaren. Also noch viel mehr Windräder? Speicherkapazitäten für windarme Zeiten gibt es viel zu wenige, da tut sich auch gefühlt zu wenig. Gleichzeitig müssen Windräder bei Überproduktion abgeschaltet werden. Punkte, die den Atomkraftbefürwortenden Futter geben. Einfache Lösungen gibt es nicht.
zum Beitrag12.04.2026 , 10:19 Uhr
Die Pendlerpauschale ist auch so ein Problem. Damit wird der Individualverkehr gefördert. Wer viel Zeit mit Warten auf Öfis und dann in Öfis verbringt und sich morgens und abends mit anderen mal mehr mal weniger sympathischen Zeitgenossen umgibt, bekommt die Pauschale auch. Fein.
zum Beitrag11.04.2026 , 17:22 Uhr
Das ist doch total irre. Jeder weiß, dass wir den Verbrauch von fossilen Brennstoffen stark reduzieren müssen, uns den Autokult 'jederzeit überallhin' von der Backe putzen können, dann passiert vollkommen überraschend etwas böses in der Welt - ein Krieg! warum das denn?? - Und dann als Problemlöser mehr Pendlerpauschale. Dieses Ding, was uns beim Pendeln in der eigenen Karosse so glücklich macht. War da nicht erst vor ein paar Jahren so eine Energiekrise? Soll Vater Staat jetzt jedes Mal die goldene Gießkanne zücken um den Kanonenrauch zu vertreiben? Und bezahlen müssen alle, auch die, die mit zeitaufwendigem Öpnv mobil sind??? Die sollen jetzt noch klimaschädliches Pendeln mitsubventionieren!? Ich wähle nächstens auch irgendwas doofes.
zum Beitrag13.02.2026 , 09:56 Uhr
Für die "Erklärung", das Auto habe plötzlich von selbst beschleunigt, muss der Autofahrer hoffentlich den Beweis erbringen. Ich denke, es war ein Aussetzer, versehentlich Gas gegeben. Dann allerdings die fatale Fehlentscheidung, die um ein vielfaches verletzlicheren Fußgänger anzusteuern, statt die in ihren Autos einigermaßen geschützten Autofahrenden. Hat er intuitiv nicht das teure Blech beschädigen wollen?
zum Beitrag05.08.2025 , 14:42 Uhr
"Wir sollten uns an die Regeln halten, die vom Rat der Deutschen Rechtschreibung vorgegeben sind. " An Regeln halten ist ja in Ordnung. Man muss eben schauen, wie (und ob) sich der Zeitgeist wandelt. Und wenn es sein sollte, dass die Gesellschaft zukünftig lieber gendergerecht schreiben möchte, dann wird man Regeln ändern müssen. Sprachen verändern sich permanent. Heute werden selbstverständlich auch die "Damen" in die "sehr verehrten" einbezogen, das war vor nicht so langer Zeit noch anders. Aber vielleicht kommt es ja auch nicht so und die Nonbinären werden nicht "sehr verehrt".
zum Beitrag05.08.2025 , 14:16 Uhr
Es ist unfassbar, was für Menschen es gibt. Sich mit technischen Hilfsmitteln gegen psychisch Gestörte wehren zu müssen, um in Frieden leben zu können- das ist schlimm.
zum Beitrag27.04.2025 , 08:47 Uhr
"Bei den Verhandlungen in Minsk hatte die Ukraine noch die Chance, die Gebiete Luhansk, Donezk, Charkiw und Cherson zu behalten"
Mehr als eine "Chance" war das aber auch nicht. Eine Chance auf dünnen Beinchen. P. hatte kein Interesse an diesen aus seiner Sicht albernen Verhandlungen. Damals war er bzw sein Land, das Volk, noch nicht auf einen Krieg vorbereitet. Die Absicht mehr als nur die "Volksrepubliken" zu beschützen vor üblen ukrainischen Diktatoren hatte er da auch schon. Und das hat er 2022 ja auch ganz ungeschminkt verkündet. Auslöschung des Staates Ukraine, Vertreibung der "ukrainischen Faschisten". Selenskij sollte verhandlungsbereit sein? Natürlich. Nur braucht er eine Gewissheit, dass mögliche Verhandlungsergebnisse übermorgen nicht von russischen Panzern überrollt werden. Denn P. ist nicht daran interessiert eine selbstständige, womöglich prosperierende Ukraine an seiner Seite zu haben. Er will diese Ukraine als Teil Russlands haben.
zum Beitrag03.02.2025 , 19:27 Uhr
Ja, besseres Kennenlernen würde helfen. Aber ist es auch realistisch? Das wird ja durchaus schon versucht. Aber mein Eindruck ist, dass eher die ohnehin offeneren Menschen daran interessiert sind. Ein großer Teil ist doch gar nicht zu erreichen. Man könnte auch versuchen Menschen ohne Migrationshintergrund zusammen zu bringen. Denn dass sich viele nicht kennen obwohl sie Tür an Tür leben, ist auch bekannt. Klappt aber nicht. Warum gibt es denn so viele einsame Menschen? Das ist ein soziologisches Problem. Die Angst vor den "Fremden" macht es noch schwieriger.
zum Beitrag03.02.2025 , 15:26 Uhr
Ich glaube nicht, dass die meisten Afd Wähler überzeugte Nazis sind. Denen ist es nur egal, dass sie sich von Nazis - den Parteigrößen - für ihre Zwecke einspannen lassen. Eine beängstigende Gleichgültigkeit.
zum Beitrag03.02.2025 , 12:11 Uhr
Schön, dass so viele Menschen auf die Straße gehen. Insbesondere gegen das Verhalten der CDU, die sich Halbnazis ins Boot holt, um Mehrheiten zu bekommen. Zu dem verbreiteten Problem Erstarken der rechten Parteien müssen aber vielleicht auch liberale, weltoffene Menschen anerkennen, dass ein großer Teil der Bevölkerung mit dem Zustrom von Geflüchteten einfach nicht klar kommt. Da sind Ängste, die nicht mit guten Worten oder Appellieren an die Menschlichkeit beseitigt werden können. Es überfordert manche einfach. Der Hinweis, dass wir teilweise dringend Arbeitskräfte brauchen, die aus dem Ausland kommen müssen, wenn es sie im Land nicht gibt, führt auch nicht zu mehr Akzeptanz. Im Zweifel möchte mancher offenbar lieber ohne Arzt in Reichweite auskommen. Die Frage, ob es redlich ist, qualifizierte Menschen anderen Ländern abzuwerben, die ja dann auch ohne diese Fachkräfte auskommen müssen, wird allerdings auch nicht oft gestellt. Mieten steigen zum Teil stark an, da liegt es auf der Hand, das Zuwanderer als Konkurrenz wahrgenommen werden. Wir müssen miteinander auskommen. Auch mit denen, die Angst vor zu vielen "Fremden" haben. Die dürfen wir nicht den Nazis überlassen.
zum Beitrag11.07.2023 , 18:52 Uhr
Wenn Russland Streumunition einsetzt, dann verstehe ich nicht, wo das Problem ist, wenn die Ukraine dies auch tut...? Es ist doch naiv zu sagen, "Ihr dürft euch wehren, aber tut den anderen nicht weh!". Ich gehe davon aus, daß die Ukrainer sie wirklich nur einsetzt, um ukrainisches Gebiet zu befreien. Und das finde ich in Ordnung.
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