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28.04.2026 , 16:09 Uhr
Die Sachlage ist einfach. Jeder, auch Jugendliche darf sich ungestört und unvertrieben überall im öffentlichen Raum aufhalten. Auch sitzend, auch stehend, auch länger, auch mit Spraydosen wedelnd, mit Kopfhörern, alles.
Die Grenze liegt nicht beim Aufenthalt, sondern bei Zerstörung, Brandstiftung, beschmieren, wenn anderen Leuten Rechte genommen werden, etwa das Recht ,nicht mit Krach beschallt zu werden. Das ist ebenfalls höchst einfach und jeder mit Restverstand weiss das auch.
Wer zerstört, muss den Schaden vollständig bezahlen, auch nach Jahren noch, oder wenigstens abarbeiten. Also sind die Täter zu ermitteln. Geht, wenn man den Ort mit gut auflösenden Kameras von oben überwacht, deren Aufzeichnung keiner sieht und bis auf manuellen Widerruf jeden Mittag automatisch gelöscht wird. Nur im Schadensfall darf darauf zurückgegriffen werden.
Wenn das nicht geht, weil wieder einer mit Datenschutz kommt, dass ist das Täterschutz und die datenschutzbesorgten Bürger sollen die Folgen selber aufräumen und ertragen. Ihr wollt keine Ermittlung, ihr bekommt sie.
zum Beitrag08.04.2026 , 22:25 Uhr
Pflicht? Ist doch längst beschlossen und kommt im Juli. Notbremsassistenzsysteme der Zeitstufe C, die neben stehenden und bewegten Fahrzeugen auch Fußgänger und Radfahrer erkennen und bei Kollisionsgefahr selbstständig bremsen sind Pflicht für alle Erstzulassungen ab Juli. Man kann sich höchstens noch beklagen, dass das nicht früher schon Pflicht wurde, aber solche Systeme sind eben hochkomplex und bringen auch Risiken und deftige Kosten mit sich.
Führerschein? Irrelevant für viele dieser jugendlichen Raser. Gefahren wird dann einfach ohne Führerschein. Papier verweigern hilft da nicht. Man suche mal nach "Autorennen keinen Führerschein" und lese, was und wie viele Nachrichten dazu kommen.
Was seit Jahren bekannt ist, sind die starken menschlichen Risikofaktoren. Männlich, jung, Herkunft, solche Dinge. Keine Ahnung, ob daraus etwas abgeleitet werden kann, das mehr Totraser verhindert.
zum Beitrag14.02.2026 , 11:44 Uhr
SUV oder nicht, Entschuldigung oder nicht, das ist irrelevant für den passierten tödlichen Unfall. Die Situation ist vielmehr ein Musterbeispiel für die Dringlichkeit, längst existierende Assistenzsysteme erweitert verpflichtend zu machen. Steuern aus der Fahrbahn heraus, massiv Beschleunigen gegen grosse Hindernisse, das kann ein System abfangen, zumindest und auch im Zweifel so weit dass wenigstens die Unfallfolgen verringert werden.
Neben den rechtlichen Konsequenzen muss technisch kommen, was schon seit Jahren geht. Weise Reden hinterher sind einfach, Sicherungen vorher sind wichtig. Ein Schild "30" ist das auch nicht, vor allem nicht wenn einer falsch lenkt und aufs falsche Pedal tritt.
zum Beitrag06.10.2025 , 11:03 Uhr
Vor einer teuren Weintrinkwerbung sollte man sich mal andere Marktbereiche ansehen, in denen deutsche Winzer Nullpräsent sind. Tafeltrauben - 99% Importanteil. Rosinen - ebenso. Traubensaft - 90%. Weinberge können weit mehr wie Vergorenes liefern, aber offenbar ist man extrem auf Wein fixiert. Das zu ändern hat man in der Schweiz erfolgreich hinbekommen, in D scheint es so unglaublich zu sein, dass noch nicht mal drüber geredet wird.
zum Beitrag05.09.2025 , 18:44 Uhr
"Als Schauspieler, Mimen oder schauspielende Personen werden Akteure bezeichnet, die bestimmte künstlerische und kulturelle Praktiken beherrschen und mit Sprache, Mimik und Gestik eine Rolle verkörpern oder als (Kunst-)Figur mit dem Publikum interagieren." (Zitat aus Wikipedia)
Wenn ein Schauspieler also eine Rolle verkörpern kann, dann ist er gut in seinem Beruf, er soll das tun, mit "dürfen" hat das absolut gar nichts zu tun, es geht um "können".
Was gut ist, entscheiden die Adressaten, das Publikum, die Zuschauer. Für sie für der ganze Tanz aufgeführt, sie zahlen dafür.
Auch Sie "durften". Sie haben den ersten lesbischen Papst im 2:45h Musikdrama "Sancta" dargestellt, Regie Florentina Holzinger. Hätte man sie stattdessen hinauswerfen sollen, weil sie kein Papst sind, kein Papst die Rolle spielte? Warum heisst es wohl "Schau-Spieler?
zum Beitrag25.08.2025 , 23:48 Uhr
Einiges finde ich klasse. Ach, wie froh wäre ich gewesen, wenn die Lehrerin mal mich angerufen hätte. Das Kind gefragt, was ich gestern Abend gekocht habe. Wenn eine Frau gefragt hätte, ob alles in Ordnung ist bei mir. Aber als voll erziehender und haushaltsführender Vater mehrerer Kinder bekam ich nur Fragen mit hochgezogenen Mundwinkeln nach "und was machen sie beruflich?" und ausgehen war auch nicht drin, also keine Fragen danach.
Über die Periode sprechen, gut wenn euch das gut tut, aber bitte dann auch akzeptieren wenn wir über nächtlichen Samenerguss sprechen.
zum Beitrag19.08.2025 , 11:24 Uhr
Könnte man genausogut umgekehrt fordern. Kneipen, Drogen, Krawall, zieht doch einfach ins Industriegebiet, dort säuft es sich genauso gut und meist sogar günstiger.
Bin mehr der Ansicht, dass auch sich überschneidende Stile lebenswert sein können anstatt sich konfliktbefeuert wieder mal in Ghettos und Untergruppen verweisen zu lassen. Simple Regeln, die aber durchsetzbar sind können bessere Grenzlinien schaffen, die von beiden Seiten auszuhalten sind. Sicher nicht immer, aber oft.
zum Beitrag29.04.2025 , 12:27 Uhr
Manchmal ist es Selbstschutz. Wie im Barock, wo man sich parfümiert hat, um den Mief der Anderen nicht zu riechen. Wer heute öfter in Berliner U-Bahnen fährt, weiss was gemeint ist.
zum Beitrag20.09.2021 , 11:29 Uhr
Der Artikel trieft vor Selbstbezogenheit und ich kann ihn nicht ansatzweise nachvollziehen. Vielleicht liegts an den Kreisen, in denen sich Herr Mohamed Anjahid bewegt oder wie er selbst den Menschen begegnet. Die "Kartoffeln" lassen da nichts entspanntes vermuten.
In anderen Kreisen, meinen Kreisen zum Beispiel sind sowieso immer Autofahrer vorhanden, Leute die produktiv sind und es bleiben wollen. Kein Mensch fragt danach, wenn einer auf Alkohol verzichtet und keiner benimmt sich deshalb anders. Es ist von vornherein klar, dass es beispielsweise Leute gibt die noch Auto fahren müssen oder die Abends noch etwas mit klarem Kopf arbeiten oder eben auch bloss keine Lust haben.
Es ist schlichtweg uninteressant. Aber heute fühlen sich viele wohl Wichtiger als sie sind und und sehen sich veranlasst, der Welt zu erklären warum sie das Glas nicht trinken, den Tellerinhalt nicht essen, Dienstags immer früher zu Bett gehen, gerne Fischen beim schwimmen zusehen und derlei weltbewegende höchstpersönliche Grundfesten des Lebens mehr.
zum Beitrag05.07.2021 , 18:35 Uhr
Danke für die Bodenhaftung und den Verstand in diesem guten Artikel.
Eine Anmerkung: Das generische Femininum ist durchaus nicht so selten, wie oft behauptet wird. Die Fachkraft, die Person, die Waise, die Geisel.
Und das ist genausowenig ein Grund, es abzuschaffen oder Sprache zu verbiegen wie die ständige nervtötende und nichts bewirkende Schrauberei am Genus in allen weiteren Bereichen.
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