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03.11.2026 , 18:30 Uhr
@Ulrich Becker weist auf den Zusammenhang zwischen Armut und Kriminalisierung hin. Ärmere Menschen werden in unserer Gesellschaft systematisch kriminalisiert, und Menschen, die keine inländische Staatsbürgerschaft haben, sind tendenziell ärmer. Daher ist es zu kurz gesprungen, die polizeilichen Statistiken 1:1 auf die Wirklichkeit umsetzen zu wollen.
Abgesehen von Profiling aufgrund äusserer Erscheinungsmerkmale, wie @ASD unten schon angemerkt hat.
zum Beitrag02.11.2026 , 12:44 Uhr
Ich weiss echt nicht, wie sich die Veranstalter*innen noch klarer hätten distanzieren sollen... ausser vielleicht die Demos doch im Vorfeld abzusagen?
zum Beitrag02.11.2026 , 12:22 Uhr
Mit Verlaub, wo geschieht diese Wende? Muss ich wohl irgendwie verpasst haben...
zum Beitrag31.10.2026 , 16:21 Uhr
Vielleicht wäre es demokratiepolitisch sinnvoll, bei solch knappen Auszählungsergebnissen (oder sogar überhaupt zur Verifizierung?) eine zweite Auszählung vorzunehmen, um solche Vorgänge wie den im Artikel beschriebenen von vorne herein zu vermeiden?
zum Beitrag31.10.2026 , 12:58 Uhr
Ein Punkt, der meiner Meinung nach viel zu wenig diskutiert wird, besonders auch in der taz, ist die Tatsache, dass es sich bei Frau Eralp um eine Frau handelt, dazu einer Frau mit migrantischem Hintergrund. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass das mediale Dauerfeuer mit ähnlicher Intensität eingehen würde, wenn es sich um einen Stefan oder einen Thomas handeln würde.
Dazu kommt der Umgang mit der Emotion an sich. Wir leben immer noch in einer Gesellschaft, die durchdrungen ist von der Annahme, dass das Eingeständnis von Emotionen ein Zeichen von Schwäche ist. Dabei sind wir alle menschlich und haben alle Emotionen, die unser Verhalten beeinflussen; dies uns (und anderen) transparent zu machen, ist der erste Schritt, einerseits zu verstehen, welche Kräfte Einfluss auf das Verhalten bspw. unserer Politiker nehmen, anderseits diese Emotionen zu überwinden und in Handlungsermächtigung umzusetzen.
Ich wünsche mir eine Gesellschaft und auch eine Politik, in der diese (um den Bogen zum ersten Absatz zu schlagen) traditionell weiblich konnotierte Qualität nicht nur toleriert, sondern als wertvolles Asset verstanden wird!
zum Beitrag