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14.10.2026 , 11:38 Uhr
Bei aller Sympathie und Unterstützung, die ich für ein linkes Bündnis hätte, muss ich hier schon sagen, dass es doch nicht ganz fair ist, das als Scheinheiligkeit abzutun. Denn Papier ist geduldig und Emde hat in der Vergangenheit mehrmals das gebrochen, was sie nun unterschrieben hat und selbst nach Start der Vorab-Sondierungen noch Demos frequentiert, die auch von Ibrahim Ibrahim unterstützt wurden. Da kann ich schon verstehen, dass SPD und Grüne sehen wollen, dass die Vereinbarung mehr wert ist, als das Papier auf welchem sie steht.
Auch die Erklärung der Fraktion, dass die eigene Satzungsänderung mit der Vorabsondierung "in Teilen (sic!) wortgleich" wäre, verfängt bei mir kaum, da wenn sie doch gleich gemeint ist, man sie, wie von den anderen Fraktionen erwartet, auch gleich in der Satzung hätte als verbindlich erklären können, dass das nicht geschah, zeigt die Erwartung, dass es da doch eine Lücke gibt.
In dem Zuge kann ich schon verstehen, wie skeptisch die anderen Fraktionen gegenüber der Ernsthaftigkeit der Erklärung sind, dass das nur wegen der Vergesellschaftung aufkommt, halte ich hingegen viel mehr für Geraune.
zum Beitrag17.09.2026 , 10:46 Uhr
Ich meine, kinda ja? Wie sichere ich am besten einen Server gegen Angriffe gegen das Internet ab? Wenn es technisch-organisatorisch möglich ist, indem ich den Server einfach keine Verbindung zum Internet gebe und wenn der Server nicht nur im Intranet reden kann mit expliziten Whitelists arbeite. Eine Bibliothek zu installieren, die zumindest potentiell den Zugriff auf alles zulässt, ist zumindest, wie gesagt, nachlässig, vor allem wenn ich meinen Agenten anweise, sicherheitskritische Maßnahmen zu performen.
In der Fachwelt wird gerade diskutiert, was die Möglichkeiten sind. Aber insbesondere die Vorstellung einer baldigen AGI erscheint mir nicht mehrheitsfähig oder zumindest kontrovers zu sein. Die Grundlage dieser Diskurse scheinen auch manchmal mehr als zweifelhaft (vgl. Gebru und Torres: "The TESCREAL bundle: Eugenics and the promise of utopia through artificial general intelligence." First Monday (2024)) Es ist zumindest nicht unwissenschaftlich von Hype-Patterns zu reden (vgl. Yue, Yao und Lupetti: "Unveiling Hype Patterns in AI Advertising." Proceedings of the 2026 ACM International Conference on Interactive Media Experiences. 2026)
zum Beitrag15.09.2026 , 10:29 Uhr
Volle Zustimmung. Es mag noch ergänzt werden, dass viele der so hochgehypten Zwischenfälle zumindest auf Nachlässigkeit und die scheinbare Unfähigkeit eine funktionierende Sandbox zur Verfügung zu stellen, zurückuführen. Da diese CEOs auch nicht gerade Freunde demokratische Systeme zu sein scheinen, wäre ich immer höchst skeptisch, ob ihre Einlassungen wirklich das Wohl der Vielen im Blick haben, denn bisher war es zu oft ihr eigenes Wohl, welches der Fokus war, wie sich später herausstellte.
zum Beitrag15.09.2026 , 08:16 Uhr
Aha und warum und welche Gefahren, die wir nicht schon seit Monaten kennen bzw. eher durch schlechtes Software Engineering verursacht wurden? Nehmen wir bspw. den großen "Hack" von Huggingface. Was ist das denn für eine Sandbox, die auch nur die theoretische Möglichkeit hat, sich mit dem Internet zu verbinden? Wäre es nicht möglich gewesen, wäre es auch nicht passiert und das ist auch menschliches Versagen. Dass solches Versagen eine große, schädliche Wirkung entfalten kann, ist unbenommen, aber es ist schon auffällig, dass immer die gleichen Firmen periodisch vor den Produkten warnen, die sie selbst entwickeln und convenient dabei vergessen, dass sie selbst eigentlich die größte Wirkmacht hätten, was zu ändern. Das ist wie wenn sich Meta über die Effekte von Social Media Sorgen macht und dabei vergisst, dass sie selber das Gift vertreiben. Da finde ich es gerechtfertigt, diese Firmenkommunikation auf eine sehr milde Art und Weise als etwas zynisch zu empfinden.
zum Beitrag26.08.2026 , 14:19 Uhr
Der aktuelle Staat hatte schon einmal beschlossen, dass Deutschland am Hindukusch verteidigt wird. Er hat sich dann geweigert, in Form der aktuellen Regierung die Folgen für dieses Mandat zu tragen und die Leute aufzunehmen, die von dem eigens initiierten Krieg und dann Rückzug in einer vulnerablen Situation belassen wurden. Teilweise wurden deutsche Generäle, die zumindest sehr fragwürdige Einsätze befahlen, nicht bestraft und konnte frei in der Bundeswehr weiter befehligen. Die Bundeswehr geht wenn überhaupt halbherzig in meiner Wahrnehmung gegen Rechtsextremismus und Sexismus in den eigenen Reihen vor. Das alles könnte durch eine ernsthafte Aufarbeitung und Folgen vielleicht aufgearbeitet werden, aber diese Regierung ist dazu nicht willens, da sie lieber nach Afghanistan abschieben will.
Dieser Truppe und Regierung also soll ich mein Leben geben? Nein, danke. Andere mögen zu anderen Schlussfolgerungen kommen und das ist ihre Freiheit, aber ich bin es müde, in Artikel um Artikel bearbeitet zu werden, dass die Bundeswehr total toll sei und jetzt alle für sie kämpfen müssten, da man sonst nicht für die Werte eintrete.
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