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29.09.2026 , 12:27 Uhr
Verstehe die Zahlen in diesem Bericht irgendwie nicht bzw. kann sie nicht glauben - was für Berufsgruppen sollen das sein? Gerade Besserverdiener sind ja eben oft außerhalb abgesichert (Anwälte, Ärzte, etc), privat oder gar nicht abgesichert (selbstständige) oder haben als Akademiker sowieso einen späteren Einstieg. Klar gibt es Leute, die mit 16 eine Ausbildung gemacht und dann neben dem Beruf studiert haben. Dann lasst die doch mit Abschlägen früher in Rente oder Altersteilzeit - die meisten verdienen für Unternehmen eh zu viel nach dieser Zeit verglichen mit der Arbeitsleistung und den alten Verträgen und Sonderleistungen, wie etwa der betrieblichen Altersvorsorge, wo man früher ja wohl etwas großzügiger gewesen ist - von wegen Fachkräftemangel! Nicht in wenigen Branchen werden die nicht mal nachbesetzt oder ihre Stellen werden einfach irgendwo zusammengefasst...
zum Beitrag25.09.2026 , 10:31 Uhr
Absolut richtig - man kann ja klein anfangen und mind. zur Kostenmiete vermieten! Dann hat man mehr oder weniger bewiesen, dass das belastbar ist - die Zahlen in dem Bericht sind es nicht.
zum Beitrag25.09.2026 , 10:15 Uhr
Ja und? Das nennt sich Maklergebühr und hier gilt das Bestellerprinzip.
zum Beitrag25.09.2026 , 10:12 Uhr
Richtig - wer es sich nicht leisten kann, soll sich verkleinern oder wegziehen! Und 15,78 €/m² sind auch lächerlich wenig!
zum Beitrag23.09.2026 , 15:09 Uhr
Ah und noch eine Frage. Was genau meinen Sie mit Kartell? Wenn ich kurz Zahlen suche, sind 115k Wohnungen bei Vonovia und ca. 400k bei landeseigenen Gesellschaften. Ist das dieses Kartell von dem Sie reden? Das manche Praktiken von Firmen wie Heimstaden sanktioniert gehören ist doch völlig klar - Mitminderungen bei Mängeln, Schadenersatzklagen bei Unbewohnbarkeit etc. - alles richtig! 8 € den qm sind leider trotzdem nicht zeitgemäß in Großstädten!
zum Beitrag23.09.2026 , 14:54 Uhr
Gibt genug Orte in Deutschland, wo ich nur 5€ den qm zahle und Arbeit findet man eh überall, wenn man sucht. Wer sich diese 3 Städte nicht leisten kann oder will, muss das nicht - mache ich auch nicht, ich pendle lieber.
zum Beitrag23.09.2026 , 14:51 Uhr
Ja, anderswo eben auch - das sind die gleichen naiven Zahlen! Ob die Angebote seriös sind oder nicht, habe ich nicht qualifiziert, das habe ich bei den anderen Zahlen aber auch nicht. Wenn ich da nur mehr oder weniger seriöse Angebote vergleiche (kann man da auch!), sieht es noch schlimmer aus - überall schlimm, ja, aber gerade in Berlin findet man noch eher was...
zum Beitrag23.09.2026 , 14:39 Uhr
Ich schreibe ja bewusst, dass es hier um sehr oberflächliche Zahlen geht - das sind aber bei HH und M die selben. Und 7,21 den qm ist doch für eine Großstadt einfach zu wenig - was soll das sein? Da dürfte ein qm Wohnfläche abzüglich keine 2500€ zum kaufen oder bauen kosten. Das ist utopisch heutzutage - in Berlin und in München. Sehe das Problem immer noch nicht. Das Ergebnis dieses Volksentscheids ist für mich mehr mit Egoismus begründet, als mit einer tatsächlichen Not!
zum Beitrag23.09.2026 , 14:33 Uhr
Ehm - a) Berlin 3,9Mio , HH 1,86Mio, M 1,6Mio Einwohner. Bitte setzten Sie das selbst ins Verhältnis. b) Ich setze das ins Verhältnis - bei 20% mehr Durchschnittlich sind es 1.300 zu 141.
zum Beitrag23.09.2026 , 13:54 Uhr
naja, die (sehr vereinfachte) Rechnung bleibt bei groß, klein und vor allem bei der Stadt die gleiche - die Stadt müsste ja auch mindestens für Summe X den Quadratmeter vermieten. X(qm) = Kaufpreis/qm (reine Wohnfläche) * Zinssatz / 12.
zum Beitrag23.09.2026 , 13:33 Uhr
Welchen? Das sie Zinspolitik nicht verstehen oder das man mit nicht selbst erwirtschafteten Geldern auch nicht verantwortungsvoll umgehen muss? Das sich nicht-Leistung wieder lohnen soll oder das Sozialbetrug ok ist, solange das andere Länder zahlen? Perfekter den Nerv getroffen, so geht es wieder aufwärts...
zum Beitrag23.09.2026 , 12:03 Uhr
Ich komme nicht aus Berlin, aber wie real ist diese viel propagierte Wohnungsnot eigentlich wirklich? Wenn mal kurz bei Immoscout naiv nach Wohnungen für bis 900 € und über 70qm suchen finde ich 1.300 in Berlin, 626 in HH und 82 in München. Ich sehe hier tbh. nicht, wieso gerade in Berlin das Problem so besonders groß gemacht wird? Das waren jetzt auch nicht alles Bruchbuden in Randlage (außer in München, haha). Die Menschen verdienen auch mehr als vor 20 Jahren – also das mieten auch teurer wird, sollte jetzt nicht so richtig überraschen. Selbst wenn ich den ~20% höheren Gehaltsdurchschnitt berücksichtige (141 in München unter 1080 €), wir das jetzt nicht wirklich besser. Vielleicht würde die Wohnungsnot schon bekämpft werden, wenn man entsprechende Personen informiert, dass man bei der Besichtigung, dem Vermieter nicht sofort mit Klage drohen sollte oder das man sich da vielleicht auch davor duschen kann :). Auf mich wirkt das so, dass hier es tatsächlich den meisten völlig egal ist, ob da wirklich eine Not existiert oder nicht – jeder zahlt gerne weniger Miete und viele leben gerne günstig in guter Lage! Wenn es der Staat oder andere zahlen, umso besser! haha...
zum Beitrag16.09.2026 , 10:08 Uhr
Aber Bürger, die sich z.B. eine große Innenstadtwohnung nicht leisten können, sollten doch gezwungen werden, sich zu verkleinern - Wohngeld muss schon im Verhältnis stehen. Gibt genug Fälle, wo Wohnraum blockiert wird, weil Menschen in staatlich subventionierten und viel zu großen Wohnungen leben, wenn z.B. Kinder ausgezogen sind. Oft finden sie keine, bestimmt - aber auch oft ist das Bequemlichkeit und mangelnde Weitsicht. Das man hier bei der suche entsprechend Unterstützen müsste, ist eine andere Geschichte. Geförderte Genossenschaftsmodelle, wie es z.B. in Wien verbreitet sind sollten verbreiteter sein.
zum Beitrag02.09.2026 , 10:41 Uhr
Die Sawsan Chebli, die gerade dabei hilft im Rechtsstaat Katar Whitewashing-Zetrum aufzubauen und die Hamas gar nicht mal so schlimm findet? Ist der Kommentar Ragebait?
zum Beitrag01.09.2026 , 13:32 Uhr
Weil es eben nicht der "no-brainer" ist, der gerne suggeriert wird. Beispiel: Eine 75 qm Wohnung kostet in Berlin 450.000 € (Zustand und Energieeffizienzklasse ist dann bei dem Preis eh fraglich). Die Vermiete ich für 15 € pro qm Kaltmiete. Dann ist meine Rendite unter 3 % und da ist noch kein Risiko einkalkuliert und es ist nichts finanziert. Wenn ich das finanziere, wie es vor 4-5 Jahren noch sehr einfach ging und ich erwische den "falschen" Mieter, kann ich Privatinsolvenz anmelden. Warum lohnt es sich ortsabhängig dennoch? Weil die Immobilie an Wert gewinnen kann - aber sollte ein Mietpreisdeckel kommen ist Wertzuwachs im notwendigen Ausmaß in Berlin wohl unrealistisch. Die 3% verdient man hartgesagt leichter....
zum Beitrag01.09.2026 , 11:08 Uhr
"Und das ist überraschend angesichts des vielen Geldes, das WIR in unser Gesundheitssystem stecken." - Wer ist denn dieses "wir"? Müsste das nicht heißen "der Beitragszahler"? Ich bezweifle, dass der interviewte Professor zu diesem "wir" irgendeinen Beitrag leistet (wie fast alle Beamte). Das ist nicht der Fehler der Beamten, aber unverständlich ist es schon, dass "versicherungsfremde" Leistungen aus den Versicherungsbeiträgen und nicht aus Steuern ALLER bezahlt werden. Das sind keine Steuergelder - die Bundesregierung - allen voran Fr. Bas - findet nur Zweckentfremdung nicht so schlimm. Eine gute Gesundheitsversorgung und Prävention für alle Menschen ist wichtig, dies wird aber von aktuell ca. 12-15% der meist besserverdienenden nicht mitgetragen. Wenn ich in weiten teilen Deutschlands leicht (!) über dem Durchschnitt verdiene, zahlt man (mit dem Arbeitgeber) über 15.000 € im Jahr an Kranken- und Pflegeversicherung und bekommt ohne Zusatzversicherung keine adäquate Versorgung gebotet, während PKV-Versicherte gerne mal einen Bruchteil davon zahlen (Beamte sowieso) und entgegen irgendwelchen "Wahrungen" natürlich im Alter oder bei Not wieder bei einer GKV aufgenommen werden...
zum Beitrag31.08.2026 , 13:51 Uhr
Aber hat sich dieser Imam in der Vergangenheit nicht positiv über die Muslimbruderschaft geäußert und ist eine Nähe zu dieser nicht Realität? Dann ist Kritik an den Veranstaltern, die Bezeichnung "Skandal-Moschee" und auch Kritik an einer Teilnahme doch durchaus angebracht und es wäre schön, wenn dies unabhängig der politischen Ausrichtung eines Mediums adressiert wird. Wenn man zulässt und sogar dabei hilft, dass sich diese als "Sprachrohr" der Muslime inszenieren dürfen, hilft man nur rechten Demagogen einen friedlichen Islam und die Mehrheit der Muslime zu dämonisieren. Diese "Gleichmacherei und Einvernahme" zu tolerieren und zu verbreiten ist naiv und gefährlich - die Muslimbrüder vertreten in der Mehrzahl wohl nicht ein verfassungskonformes Religionsverständnis und sind gegenüber einer Vielzahl schützenswerter Werte intolerant. Im Christentum wird doch auch eine Heterogenität akzeptiert bzw. eben auch hervorgehoben, um "Radikale" als extrem abzugrenzen, warum ist das bei Muslimen oft so schwierig?
zum Beitrag24.08.2026 , 15:01 Uhr
Bei der Mutter hat man ja irgendwo Verständnis, die Schuld nicht beim eigenen Sohn zu suchen. Aber was bewegt hier den Autor zu "überinterpretieren" und Kontext wegzulassen. So unvollständige und subjektive Darstellungen, helfen der Sache nicht. Es ist beides nicht zielführend und einfach auch ekelhaft - die Menschen, die die Arbeit der Polizei "loben" oder abfeiern, das jemand angeschossen wurde, als auch die, welche ohne Beweise von Polizeigewalt wissen wollen. Der 14-jährige ist anscheinend stabil und überlebt - Glück gehabt, es war keine echte Gefahrenlage, aber es gab eine wahrscheinlich Notwehrsituation, die Staatsanwaltschaft wird schon ihr Arbeit machen - in hoffentlich alle Richtungen. Aber dem Autor war es wichtiger davon zu Berichten, dass man Spielzeugpistolen für 1€ an Wühltischen bekommt. War das den genauso eine, das sagt er nämlich nicht - und warum soll das überhaupt Relevant sein?
zum Beitrag24.08.2026 , 12:12 Uhr
In der originalen Pressemitteilung steht übrigens zwischen den hier im Beitrag erwähnten Passagen: "Der erst 14-jährige AÖ, der am gestrigen Dienstag mit seiner Freundin unterwegs war, führte lediglich eine Spielzeugwaffe mit sich, um sich mit Freunden einen Spaß zu erlauben". Passt das nicht in das gewünschte Narrativ vom harmlosen Kleinkind, das mit Wasserpistolen oder Puppen spielt?`
zum Beitrag24.08.2026 , 11:45 Uhr
Ich finde diese Passage schwierig... "Kurze Zeit später meldete sich allerdings die Familie des Jungen zu Wort:..." Hier wird komplett der Teil aus der Pressemitteilung weggelassen, warum es egtl. zu dieser Situation kam: "Der erst 14-jährige AÖ, der am gestrigen Dienstag mit seiner Freundin unterwegs war, führte lediglich eine Spielzeugwaffe mit sich, um sich mit Freunden einen Spaß zu erlauben". 1) Welche Art Spaß soll das bitte sein? Fremder Menschen traumatisieren? Und 2) - Wieso wird der betroffene Jugendliche in anderen Artikeln (auch hier bei taz) wie ein Kleinkind, das mit Puppen oder Wasserpistolen spielt dargestellt? Entschuldigung, aber wir reden hier von einem 14-jährigen und keinem 6-jährigen. Klar passt zum Narrativ vom bösen Polizisten, der aus rassistischen Gedanken unüberlegt schnell gehandelt hat, besser, dass der Jugendliche bisschen zurückgeblieben und kindlich ist, aber das gibt die Pressemitteilung so nicht her.
Dieser Vorfall ist unabhängig irgendeiner Herkunft oder auch der "Verantwortung" des Jugendlichen maximal tragisch. Aber diese Pressemitteilung ist trotzdem mindestens Widersprüchlich...
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