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24.08.2026 , 15:01 Uhr
Bei der Mutter hat man ja irgendwo Verständnis, die Schuld nicht beim eigenen Sohn zu suchen. Aber was bewegt hier den Autor zu "überinterpretieren" und Kontext wegzulassen. So unvollständige und subjektive Darstellungen, helfen der Sache nicht. Es ist beides nicht zielführend und einfach auch ekelhaft - die Menschen, die die Arbeit der Polizei "loben" oder abfeiern, das jemand angeschossen wurde, als auch die, welche ohne Beweise von Polizeigewalt wissen wollen. Der 14-jährige ist anscheinend stabil und überlebt - Glück gehabt, es war keine echte Gefahrenlage, aber es gab eine wahrscheinlich Notwehrsituation, die Staatsanwaltschaft wird schon ihr Arbeit machen - in hoffentlich alle Richtungen. Aber dem Autor war es wichtiger davon zu Berichten, dass man Spielzeugpistolen für 1€ an Wühltischen bekommt. War das den genauso eine, das sagt er nämlich nicht - und warum soll das überhaupt Relevant sein?
zum Beitrag24.08.2026 , 12:12 Uhr
In der originalen Pressemitteilung steht übrigens zwischen den hier im Beitrag erwähnten Passagen: "Der erst 14-jährige AÖ, der am gestrigen Dienstag mit seiner Freundin unterwegs war, führte lediglich eine Spielzeugwaffe mit sich, um sich mit Freunden einen Spaß zu erlauben". Passt das nicht in das gewünschte Narrativ vom harmlosen Kleinkind, das mit Wasserpistolen oder Puppen spielt?`
zum Beitrag24.08.2026 , 11:45 Uhr
Ich finde diese Passage schwierig... "Kurze Zeit später meldete sich allerdings die Familie des Jungen zu Wort:..." Hier wird komplett der Teil aus der Pressemitteilung weggelassen, warum es egtl. zu dieser Situation kam: "Der erst 14-jährige AÖ, der am gestrigen Dienstag mit seiner Freundin unterwegs war, führte lediglich eine Spielzeugwaffe mit sich, um sich mit Freunden einen Spaß zu erlauben". 1) Welche Art Spaß soll das bitte sein? Fremder Menschen traumatisieren? Und 2) - Wieso wird der betroffene Jugendliche in anderen Artikeln (auch hier bei taz) wie ein Kleinkind, das mit Puppen oder Wasserpistolen spielt dargestellt? Entschuldigung, aber wir reden hier von einem 14-jährigen und keinem 6-jährigen. Klar passt zum Narrativ vom bösen Polizisten, der aus rassistischen Gedanken unüberlegt schnell gehandelt hat, besser, dass der Jugendliche bisschen zurückgeblieben und kindlich ist, aber das gibt die Pressemitteilung so nicht her.
Dieser Vorfall ist unabhängig irgendeiner Herkunft oder auch der "Verantwortung" des Jugendlichen maximal tragisch. Aber diese Pressemitteilung ist trotzdem mindestens Widersprüchlich...
zum Beitrag