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16.09.2026 , 10:08 Uhr
Aber Bürger, die sich z.B. eine große Innenstadtwohnung nicht leisten können, sollten doch gezwungen werden, sich zu verkleinern - Wohngeld muss schon im Verhältnis stehen. Gibt genug Fälle, wo Wohnraum blockiert wird, weil Menschen in staatlich subventionierten und viel zu großen Wohnungen leben, wenn z.B. Kinder ausgezogen sind. Oft finden sie keine, bestimmt - aber auch oft ist das Bequemlichkeit und mangelnde Weitsicht. Das man hier bei der suche entsprechend Unterstützen müsste, ist eine andere Geschichte. Geförderte Genossenschaftsmodelle, wie es z.B. in Wien verbreitet sind sollten verbreiteter sein.
zum Beitrag02.09.2026 , 10:41 Uhr
Die Sawsan Chebli, die gerade dabei hilft im Rechtsstaat Katar Whitewashing-Zetrum aufzubauen und die Hamas gar nicht mal so schlimm findet? Ist der Kommentar Ragebait?
zum Beitrag01.09.2026 , 13:32 Uhr
Weil es eben nicht der "no-brainer" ist, der gerne suggeriert wird. Beispiel: Eine 75 qm Wohnung kostet in Berlin 450.000 € (Zustand und Energieeffizienzklasse ist dann bei dem Preis eh fraglich). Die Vermiete ich für 15 € pro qm Kaltmiete. Dann ist meine Rendite unter 3 % und da ist noch kein Risiko einkalkuliert und es ist nichts finanziert. Wenn ich das finanziere, wie es vor 4-5 Jahren noch sehr einfach ging und ich erwische den "falschen" Mieter, kann ich Privatinsolvenz anmelden. Warum lohnt es sich ortsabhängig dennoch? Weil die Immobilie an Wert gewinnen kann - aber sollte ein Mietpreisdeckel kommen ist Wertzuwachs im notwendigen Ausmaß in Berlin wohl unrealistisch. Die 3% verdient man hartgesagt leichter....
zum Beitrag01.09.2026 , 11:08 Uhr
"Und das ist überraschend angesichts des vielen Geldes, das WIR in unser Gesundheitssystem stecken." - Wer ist denn dieses "wir"? Müsste das nicht heißen "der Beitragszahler"? Ich bezweifle, dass der interviewte Professor zu diesem "wir" irgendeinen Beitrag leistet (wie fast alle Beamte). Das ist nicht der Fehler der Beamten, aber unverständlich ist es schon, dass "versicherungsfremde" Leistungen aus den Versicherungsbeiträgen und nicht aus Steuern ALLER bezahlt werden. Das sind keine Steuergelder - die Bundesregierung - allen voran Fr. Bas - findet nur Zweckentfremdung nicht so schlimm. Eine gute Gesundheitsversorgung und Prävention für alle Menschen ist wichtig, dies wird aber von aktuell ca. 12-15% der meist besserverdienenden nicht mitgetragen. Wenn ich in weiten teilen Deutschlands leicht (!) über dem Durchschnitt verdiene, zahlt man (mit dem Arbeitgeber) über 15.000 € im Jahr an Kranken- und Pflegeversicherung und bekommt ohne Zusatzversicherung keine adäquate Versorgung gebotet, während PKV-Versicherte gerne mal einen Bruchteil davon zahlen (Beamte sowieso) und entgegen irgendwelchen "Wahrungen" natürlich im Alter oder bei Not wieder bei einer GKV aufgenommen werden...
zum Beitrag31.08.2026 , 13:51 Uhr
Aber hat sich dieser Imam in der Vergangenheit nicht positiv über die Muslimbruderschaft geäußert und ist eine Nähe zu dieser nicht Realität? Dann ist Kritik an den Veranstaltern, die Bezeichnung "Skandal-Moschee" und auch Kritik an einer Teilnahme doch durchaus angebracht und es wäre schön, wenn dies unabhängig der politischen Ausrichtung eines Mediums adressiert wird. Wenn man zulässt und sogar dabei hilft, dass sich diese als "Sprachrohr" der Muslime inszenieren dürfen, hilft man nur rechten Demagogen einen friedlichen Islam und die Mehrheit der Muslime zu dämonisieren. Diese "Gleichmacherei und Einvernahme" zu tolerieren und zu verbreiten ist naiv und gefährlich - die Muslimbrüder vertreten in der Mehrzahl wohl nicht ein verfassungskonformes Religionsverständnis und sind gegenüber einer Vielzahl schützenswerter Werte intolerant. Im Christentum wird doch auch eine Heterogenität akzeptiert bzw. eben auch hervorgehoben, um "Radikale" als extrem abzugrenzen, warum ist das bei Muslimen oft so schwierig?
zum Beitrag24.08.2026 , 15:01 Uhr
Bei der Mutter hat man ja irgendwo Verständnis, die Schuld nicht beim eigenen Sohn zu suchen. Aber was bewegt hier den Autor zu "überinterpretieren" und Kontext wegzulassen. So unvollständige und subjektive Darstellungen, helfen der Sache nicht. Es ist beides nicht zielführend und einfach auch ekelhaft - die Menschen, die die Arbeit der Polizei "loben" oder abfeiern, das jemand angeschossen wurde, als auch die, welche ohne Beweise von Polizeigewalt wissen wollen. Der 14-jährige ist anscheinend stabil und überlebt - Glück gehabt, es war keine echte Gefahrenlage, aber es gab eine wahrscheinlich Notwehrsituation, die Staatsanwaltschaft wird schon ihr Arbeit machen - in hoffentlich alle Richtungen. Aber dem Autor war es wichtiger davon zu Berichten, dass man Spielzeugpistolen für 1€ an Wühltischen bekommt. War das den genauso eine, das sagt er nämlich nicht - und warum soll das überhaupt Relevant sein?
zum Beitrag24.08.2026 , 12:12 Uhr
In der originalen Pressemitteilung steht übrigens zwischen den hier im Beitrag erwähnten Passagen: "Der erst 14-jährige AÖ, der am gestrigen Dienstag mit seiner Freundin unterwegs war, führte lediglich eine Spielzeugwaffe mit sich, um sich mit Freunden einen Spaß zu erlauben". Passt das nicht in das gewünschte Narrativ vom harmlosen Kleinkind, das mit Wasserpistolen oder Puppen spielt?`
zum Beitrag24.08.2026 , 11:45 Uhr
Ich finde diese Passage schwierig... "Kurze Zeit später meldete sich allerdings die Familie des Jungen zu Wort:..." Hier wird komplett der Teil aus der Pressemitteilung weggelassen, warum es egtl. zu dieser Situation kam: "Der erst 14-jährige AÖ, der am gestrigen Dienstag mit seiner Freundin unterwegs war, führte lediglich eine Spielzeugwaffe mit sich, um sich mit Freunden einen Spaß zu erlauben". 1) Welche Art Spaß soll das bitte sein? Fremder Menschen traumatisieren? Und 2) - Wieso wird der betroffene Jugendliche in anderen Artikeln (auch hier bei taz) wie ein Kleinkind, das mit Puppen oder Wasserpistolen spielt dargestellt? Entschuldigung, aber wir reden hier von einem 14-jährigen und keinem 6-jährigen. Klar passt zum Narrativ vom bösen Polizisten, der aus rassistischen Gedanken unüberlegt schnell gehandelt hat, besser, dass der Jugendliche bisschen zurückgeblieben und kindlich ist, aber das gibt die Pressemitteilung so nicht her.
Dieser Vorfall ist unabhängig irgendeiner Herkunft oder auch der "Verantwortung" des Jugendlichen maximal tragisch. Aber diese Pressemitteilung ist trotzdem mindestens Widersprüchlich...
zum Beitrag