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10.07.2026 , 19:42 Uhr
Mein Hausarzt hat das nicht. Und nun? Abgesehen davon, sind bei Ihnen immer nur 4 Patienten bei der Hausärztin? Bei meinem nicht. Abgesehen davon sind viele ältere und chronisch kranke Menschen mehr gefährdet, es wird insgesamt viel schwieriger Termine zu bekommen. Mehr Stress für ohnehin überlastete Hausärzt*innen, mehr Bürokratie, mehr Kosten für Krankenkassen. In manchen Gegenden haben Leute Schwierigkeiten überhaupt einen Hausarzt zu finden, das wird sich dadurch auch nicht verbessern... Vielleicht hätten die Politiker mal mit den Hausärzten selbst sprechen sollen.
zum Beitrag10.07.2026 , 19:33 Uhr
Im Prinzip haben Sie also Ärzte die nur für Sie als Soldaten zuständig sind. Glaube, dass kann man kaum mit einer normalen Hausarztpraxis vergleichen. Die Hausärzt*innen sind ohnehin extrem überlastet und die neuen Regelungen belasten sie unverhältnismäßig zusätzlich. Abgesehen davon gehen viele ältere und chronisch kranke Menschen zum regulären Hausarzt und müssen dann mit hochinfektiösem Leuten im Wartezimmer sitzen und werden gefährdet. Abgesehen davon sind auch akut erkrankte Menschen anfälliger und holen sich gleich den nächsten Infekt, sprich sie erkranken länger oder erneut, das wird die Krankentage also nicht reduzieren. Hinzu kommt, die Regelung, die Sie beschreiben, kann jeder Arbeitgeber auch jetzt schon einführen, wenn er es für nötig hält. Es erschließt sich in keiner Weise wie die zusätzliche Bürokratie, die für die unzähligen Krankschreibungen, die jetzt hinzukommen werden, den versprochenen "Bürokratieabbau" beschleunigen sollen!? Geschweige denn wie damit Krankenkassen entlastet werden sollen. Es wird dazu führen, dass es noch schwieriger wird, Arzttermine zu bekommen (schon jetzt haben viele Leute Probleme überhaupt einen Hausarzt zu finden).
zum Beitrag09.06.2026 , 14:10 Uhr
Vielen Dank für den wichtigen Kommentar, genau so sehe ich es auch! Alle die hier Kachelmann anführen um den Kommentar zu kritisieren: Er will nicht als "Beispiel" dienen. Zitat x-Post vom 21.3.26 von Jörg Kachelmann: "Für mich ist es bestürzend, so oft meinen Namen unter Postings zu #Ulmen zu lesen und gegen meinen Willen als lebender Beleg dafür herzuhalten, dass es Falschbeschuldigungen gibt. Ich lehne das ab und fordere Sie dazu auf, allen Frauen mit Respekt zu begegnen, die sexualisierte und andere Gewalt anzeigen. Es ist zwar für mich einerseits positiv, dass bei vielen Menschen angekommen ist, dass ich Opfer einer Falschbeschuldigung wurde. Dass ich aber dadurch grundsätzlich und in jedem Fall zu einem argumentativen Hindernis gemacht werden soll, wenn Frauen Gewalterfahrungen anzeigen und diese unter einen Generalverdacht gestellt werden, dass es "womöglich wie beim Kachelmann" war, ist abseitig und falsch. Meine Solidarität gilt immer den Opfern, wo sie auch immer sind. Was mir passiert ist, lässt sich nicht verallgemeinern. Lassen Sie mich raus. Danke." Er zeigt eine differenziertere und anständigere Haltung als viele hier im Forum und das nicht erst seit dem Fall Ulmen
zum Beitrag09.06.2026 , 13:44 Uhr
Genau so ist es!
zum Beitrag09.06.2026 , 13:44 Uhr
Da kann ich mich nur anschließen, genauso sehe ich es auch!
zum Beitrag