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19.06.2026 , 10:00 Uhr
Solche Solidaritätsbekundungen mit Islamisten sind natürlich keine große Sache, wenn man niemals in deren Einflussbereich wird leben müssen. Es ist auch irgendwo ein unterschwelliger Rassismus. Individuelle Freiheit ist nur was für westliche Menschen, iranischen Frauen steht sowas nicht zu, die sollen sich ruhig weiter unterdrücken, misshandeln und umbringen lassen, sind ja keine weißen Europäerinnen.
zum Beitrag19.06.2026 , 08:52 Uhr
Als jemand, der während seiner gesamten Schullaufbahn immer Sekunden nach allen anderen ins Ziel gerannt ist, an der Reckstange hing wie ein nasser Sack und als letzter in jede Mannschaft gewählt wurde, konnnte ich die Aufregung über den Wettbewerbscharakter der Bundesjugendspiele nie so richtig nachvollziehen. Die Sportfreaks haben sich auf ihre Wertungen konzentriert, ich hab halt meine Disziplinen runtergerissen und ansonsten auf der Wiese gesessen und den sonnigen Tag genossen. Wenn ich mal irgendwo nur Drittletzter war oder so, umso besser.
Zu akzeptieren, dass es Dinge gibt, in denen man einfach nicht gut ist, muss man ebenso lernen wie das Verkraften von Niederlagen. Und dass die eigene Leistung gemessen, bewertet und verglichen wird, ist etwas, das nach der Schule erst richtig losgeht und sich auf absehbare Zeit nicht vermeiden lassen wird.
zum Beitrag11.06.2026 , 09:56 Uhr
Es sollte weiterhin eine Möglichkeit für Polizisten geben, auf Beleidigungen mit einer Anzeige zu reagieren, statt mit körperlicher Gewalt. Ansonsten stimme ich Ihnen zu.
zum Beitrag11.06.2026 , 09:49 Uhr
Der Sraftbestand der Beleidigung wurde ursprünglich mal eingeführt, um das Duellwesen zu bekämpfen. Sich in ihrer Ehre gekränkt fühlende Bürger sollten Anzeige erstatten, statt sich mit Pistolen auf einer Waldlichtung zu treffen. Das Duellwesen gibt es längst nicht mehr, den Paragraphen aber schon. Warum?
Verleumdung und üble Nachrede sind das eine, damit kann man einem Menschen großen Schaden zufügen. Warum man aber den Staatsanwalt auf jemanden hetzen sollte, nur weil er ein böses Wort zu einem gesagt hat, erschließt sich mir nicht. Und dann werden eben Wohnungen gestürmt und durchsucht, weil jemand "du Pimmel" gesagt hat. Beleidigung gehört aus dem StGB gestrichen, für Politiker und alle anderen.
zum Beitrag13.05.2026 , 09:55 Uhr
Es wäre schon einiges gewonnen, wenn man das Gesetz dahingehend ändern würde, dass die vorsätzlich geplante Tötung eines Menschen grundsätzlich als Mord zu werten und zu bestrafen ist. Dann entfiele auch die ganze leidige Spekulation über Motive und Gemütslagen.
Ich kann nicht begreifen, wie es immer noch möglich ist, dass jemand sich eine Waffe besorgt, sich dann mit dieser Waffe und dem Willen und der festen Absicht zum Mord einem Dritten nähert, diesen gemäß dem Stunden, Tage oder Wochen vorher gefassten Entschluss umbringt und dann trotzdem nur wegen Todschlags verurteilt wird, da das Opfer von vorne angegriffen wurde und "nicht arglos" war oder was es da nicht schon alles für abenteuerliche Begründungen gegeben hat.
zum Beitrag11.05.2026 , 10:18 Uhr
Richtig ist: Staaten haben kein Existenzrecht. Weil nur der Staat und sein Souverän überhaupt erst Recht setzen und garantieren können. Israel ist der Staat, der das Existenzrecht des jüdischen Volkes garantiert. So rum wäre es richtig.
Ach ja: es ist ein beliebter antizionistischer Kniff, von Juden als "Religionsgemeinschaft" oder "Menschen jüdischen Glaubens" zu sprechen. Es ist aber einfach falsch. Die Juden sind ihrem Selbstverständnis nach ein Volk. Dass ihr Volksverständnis nicht mit der traditionellen deutschen Vorstellung eines Volkes identisch ist, ist ja wohl kein Grund, ihnen das abzusprechen.
Der Staat Israel hat keine Staatsreligion (anders als Dänemark z.B.), aber dass er ein jüdischer Staat ist, ist ebensowenig skandalös wie dass Dänemark der Staat der Dänen ist.
zum Beitrag