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13.05.2026 , 09:55 Uhr
Es wäre schon einiges gewonnen, wenn man das Gesetz dahingehend ändern würde, dass die vorsätzlich geplante Tötung eines Menschen grundsätzlich als Mord zu werten und zu bestrafen ist. Dann entfiele auch die ganze leidige Spekulation über Motive und Gemütslagen.
Ich kann nicht begreifen, wie es immer noch möglich ist, dass jemand sich eine Waffe besorgt, sich dann mit dieser Waffe und dem Willen und der festen Absicht zum Mord einem Dritten nähert, diesen gemäß dem Stunden, Tage oder Wochen vorher gefassten Entschluss umbringt und dann trotzdem nur wegen Todschlags verurteilt wird, da das Opfer von vorne angegriffen wurde und "nicht arglos" war oder was es da nicht schon alles für abenteuerliche Begründungen gegeben hat.
zum Beitrag11.05.2026 , 10:18 Uhr
Richtig ist: Staaten haben kein Existenzrecht. Weil nur der Staat und sein Souverän überhaupt erst Recht setzen und garantieren können. Israel ist der Staat, der das Existenzrecht des jüdischen Volkes garantiert. So rum wäre es richtig.
Ach ja: es ist ein beliebter antizionistischer Kniff, von Juden als "Religionsgemeinschaft" oder "Menschen jüdischen Glaubens" zu sprechen. Es ist aber einfach falsch. Die Juden sind ihrem Selbstverständnis nach ein Volk. Dass ihr Volksverständnis nicht mit der traditionellen deutschen Vorstellung eines Volkes identisch ist, ist ja wohl kein Grund, ihnen das abzusprechen.
Der Staat Israel hat keine Staatsreligion (anders als Dänemark z.B.), aber dass er ein jüdischer Staat ist, ist ebensowenig skandalös wie dass Dänemark der Staat der Dänen ist.
zum Beitrag