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03.02.2026 , 10:25 Uhr
Statt Parksünder zu kontrollieren werden dann säumige Vermieter kontrolliert. Davon wird aber auch kein Quadratmeter Eisfläche verschwinden.
Ja, Tausalz ist umweltschädlich. Aber das ist keine schwarz/weiß Entscheidung. Unkrautvernichtungsmittel ist schädlicher, Hundkot auf den Grüninseln ist es auch, aber vielleicht weniger. Es in einem Extremwinter wie diesem an ein paar Tagen kategorisch auszuschließen ist Teil dieses schwarz/weiß Denkens. Auf Autobahnen und in anderen Städten wird auch gesalzen. Auch dort können dann vielleicht im Sommer Äste abbrechen.
zum Beitrag03.02.2026 , 09:26 Uhr
Ja, die BVG hatte bereits letztes Jahr ein ordentliches Lohnplus durchsetzen können. Das kann man als Erfolg verbuchen. Dieses Jahr geht es nun um Arbeitszeitverkürzungen. Aus Sicht der Beschäftigten zu verstehen. Warum können sie das durchsetzen und andere Beschäftigte nicht? Nicht, weil die öffentlichen Kassen sprudeln, sondern weil sie einen langen Hebel haben. Das haben auch die Lokführer und die Fluglotsen, die auch regelmäßig ihre Interessen durchsetzen. Das Geld fehlt dann woanders oder führt zu Preiserhöhungen oder Einstellungsstop. Das ist in anderen Branchen anders. Wenn in einer 'normalen Firma' gestreikt wird, dann stört das außerhalb niemanden und der Druck ist entsprechend geringer. Wenn es zu dick kommt, wird das Werk geschlossen und woanders wieder aufgebaut. Das ist die neue Realität. Insofern ist meine Solidarität mit den Partikulärinteressen der BVG Angestellten begrenzt. Es ist auch keine Signalwirkung für andere Industriezweige.
zum Beitrag02.02.2026 , 16:37 Uhr
Die Diskussion zur Mehrbelastung der Solidargemeinschaft ist ja ein wichtiger Teil der Argumentation. Solidargemeinschaft bedeutet ja, daß die Gesellschaft Personen stärker belastet, die diese Last schultern können um schwächere zu entlasten. Die grundsätzliche Annahme dabei ist, daß jeder so viel leistet und beiträgt wie er *kann*. Einer, der aus Krankheit, Pflege- oder Erziehungspflichten oder einfach einer Schwäche in seinem Arbeitsmarkt nicht mehr leisten kann, kommt - zu Recht - in den Genuß der Unterstützung durch die Gemeinschaft. Wie sieht das aber bei jemandem aus, der nicht so viel leisten möchte, wie er könnte? Das wird auch den Wegfall oder Beibehaltung des gesetzlichen Rechts auf Teilzeit nicht adressiert. Die Diskussion vermittelt den Eindruck, daß die (nachträgliche) Reduktion auf Teilzeit aus Lust und Laune erfolgt, was nicht stimmt. Andererseits klammert es die Personen aus, die sich von vornherein 'aus Lust und Laune' auf eine Teilzeitstelle bewerben, obwohl die äußeren Umstände eine Vollbeschäftigung zulassen würden, Auch diese Personen partzipieren von der Solidargemeinschaft. Aber diese Differenzierung ist deutlich komplizierter.
zum Beitrag02.02.2026 , 13:43 Uhr
Diese Debatte erscheint ja wie eine grundsätzliche Einschränkung von Teilzeit. Es geht nur darum, daß ich nachträglich die Arbeitszeit auf Teilzeit reduzieren möchte und den gesetzlichen Anspruch darauf. Sehr viele Stellen sind doch bereits als Teilzeitstellen ausgeschrieben oder werden während der Einstellung als solche vereinbart. Das gegen den Willen des Arbeitgebers nachträglich durchzusetzen betrifft doch nur eine Minderheit, diese Debatte vermittelt das aber als Sturmangriff auf den Sozialstaat.
zum Beitrag