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14.02.2026 , 15:51 Uhr
Das sind jetzt große Worte und ich lehne mich da weit aus dem Fenster: Aber wer eine Mutter und ihre Kinder tot fährt, braucht keinen Rechtsbeistand. War es ein technischer Fehler ist das in modernen Autos leicht nachweisbar und somit die Schuldfrage geklärt. Heißt der Kontakt zur Familie wäre juristisch problemlos gewesen. Und wenn es menschliches Versagen war, dann hat man dafür einzustehen. Wenn man eine Mutter und ein Kind aus dem Leben reißt, sollte das eigene Leben nicht wichtiger und die Angst vor Strafe nicht größer sein, als der Wille Reue zu zeigen und den Kontakt zu den Angehörige und Hinterbliebenen zu suchen. Große Worte, ich weiß. Keiner will ins Gefängnis. Aber gewisse Taten, ob Absicht oder nicht, verdienen eine Konsequenz und die hat man dann zu tragen.
zum Beitrag14.02.2026 , 10:11 Uhr
Selbst wenn die Geschichte des Defekts wahr sein soll, ist es eine Sauerei keine Worte des Verzeihens an die Opferfamilien zu richten. Das sieht mir sehr danach aus, dass da jemand ein kleinen Fehler mit schrecklichen Auswirkungen gemacht hat und sich dem nicht stellen möchte.
zum Beitrag12.02.2026 , 23:58 Uhr
Sport, besonders in der Größenordnung, ist immer politisch. Er spiegelt Herrschaftsverhältnisse und ist gleichzeitig auf verschiedensten Ebenen ein Medium. Unabhängig davon, wie und wo sich politischer Protest im Sport verorten darf, gilt es wenigstens dieses ewige Mantra der Politiklosigkeit des Sports zu kritisieren. Erzählt mir ein Kimmich er habe keine Lust über Politik zu reden weil er nur da sei um Fußball zu spielen, sollte man den Herren fragen, ob er dann auf seine Millionen verzichtet, die von Organisationen bezahlt werden, um politischen Einfluss zu generieren
zum Beitrag10.02.2026 , 14:07 Uhr
Verzicht ist zu negativ konnotiert. Für mich ist es eher Boykott. Sich von Werbung und ähnlichen Kampagnen nicht einlullen zu lassen, kommt mir zu Gute und schafft tatsächlich Lebensqualität. Die kostenlose Dinge sind häufig die, die wirklich gut tun. Ein Spaziergang im Wald, joggen gehen, Yoga oder ein Gespräch mit Menschen. Aber ich verstehe auch, dass Menschen, die finanziell benachteiligt sind, nichts mehr möchten als ein neues IPhone oder einen Mercedes, um eben jenes Gefühl der nicht Zugehörigkeit zu verlieren
zum Beitrag04.02.2026 , 21:16 Uhr
Menschen mit Schmerzen schreien am lautesten. Und in Deutschland leben viele Menschen mit akuten Wachstumsschmerzen.
zum Beitrag02.02.2026 , 02:17 Uhr
Durchgeknallter Egoman mit zu viel Geld. Egal wo der Brücken baut, ich werd da keinen Fuß drauf setzen
zum Beitrag01.02.2026 , 11:37 Uhr
Sie verstehen nicht. Es macht keinen SINN. Wir Menschen ziehen keine Vorteile mehr aus dem Wachstum. Das IPhone 17 macht mein Leben nicht lebenswerter als das IPhone 7. Wir leiden eher unter diesem permanenten Anpassungswahn und dem dauerhaften Gefühl nicht genug zu sein, dass uns Werbung vermittelt, damit wir meinen eben jene beworbenen Produkte zu benötigen. Die Lebenserwartung steigt nicht mehr, obwohl die Medizin wahnsinnige Fortschritte macht? Warum? Weil wir diese wahnsinns Fortschritte benutzen, um unser immer ungesunder werdendes Leben versuchen zu reparieren. Chemikalien in Lebensmitteln, Schadstoffe in der Luft die wir atmen, verseuchtes Grundwasser. Das alles ist das Resultat dieses ewigen Wachstums. Und jetzt bitte: wo liegt da der Sinn?
zum Beitrag01.02.2026 , 11:27 Uhr
Was ist dieses Lifestyle Teilzeit? Ich arbeite im sozialen Bereich im Schichtbetrieb auf 30 Stunden Basis. Ich kann nicht mehr leisten. Ich bin am Limit. Die Arbeit die ich mache ist unfassbar herausfordernd und anstrengend. In unserem Betrieb sind diesen Winter permanent alle krank weil wir über dem Limit arbeiten. Wenn ich nun zu meinem sowieso schon geringen Einkommen auch noch in den Sozialsystemen benachteiligt werde, kündige ich. Und das werden meine Kolleg*Innen auch tun. Und dann stirbt die soziale Branche. Dann sterben die Berufe, die körperliche und psychisch einfach anstrengender sind, als andere. Weil diese Jobs mit 40 Stunden die Woche auf Dauer nicht zu machen sind. Ich lade Friedrich Merz ein, meinen Job mal ein Jahr zu machen und dabei auch noch GUT zu arbeiten. Diese ganze Debatte ist eine absolute Frechheit und ich verstehe nicht warum wir über JEDES Stöckchen springen, dass uns diese Reichenpartei hinhält. Solidarität Leute! Solidarität.
zum Beitrag01.02.2026 , 11:20 Uhr
Ich sehe ihren Punkt. Der Fehler den wir machen ist Arbeit in Zeit zu messen. Mir fällt spontan keine bessere Möglichkeit ein. Die Pflegekraft im Krankenhaus oder der Pädagoge in der Kita arbeitet die 8 std 120% durch und im Büro werden von den 8 Std häufig nicht alle 8 gearbeitet. Ich habe im Büro gearbeitet und ich arbeite jetzt im sozialen Bereich, ich habe meine Erfahrungen gemacht und im Großen und Ganzen machen alle ihren Job. Was ich sagen möchte: Wir fangen schon wieder an uns untereinander anzugehen. Teilzeit vs Vollzeit, Büro vs Pflege. WIR HABEN GENUG. Für Teilzeit, für Vollzeit, für Büro und für Pflege. Die Ressourcen sind nur einfach unfair verteilt. Und Fritze versucht davon abzulenken. Wir sollen uns streiten ubd irgendwelche Sündenböcke präsentiert bekommen. Für die einen sind’s die Bürgergeldempfänger oder Flüchtlinge, für die anderen die AfD Wähler und für den nächsten die Grünen. Wir alle legen uns krumm und erwirtschaften Geld, um dieses Geld dann Supermarktketten, Mietkonzernen und anderen Großunternehmen geben zu müssen. Und diese Profiteure sitzen auf den Ressourcen, die uns fehlen, weil sie einfach nicht zurück geben
zum Beitrag01.02.2026 , 10:57 Uhr
Bäm. Zustimmung. Ich möchte als Mann mit revoluzzen.
zum Beitrag01.02.2026 , 10:56 Uhr
Der Sozialstaat ist so teuer weil wir sehr viele Arbeitnehmer*Innen haben, die in Mehrarbeit dafür sorgen, dass wir uns diesen Sozialstaat leisten können. Wenn diese Arbeitnehmer*Innen dann wegen der Arbeitsbelastung ausfallen, sollte das erwirtschaftete Geld, eben jenen Ausfällen zu Gute kommen. Das sind mehr als Krumen, die da nötig sind, aber es wird auch mehr als nur Krumen erwirtschaftet. Wenn wir dann aber Regierungen wählen, die unverhältnismäßig viele Krumen, immer denselben wenigen geben, werden irgendwann die Krumen knapp um unsere Sozialsysteme am Laufen zu halten. Logischer Schritt: gib den einigen wenigen sowieso schon vielhabenden weniger Krumen als vorher und der hart arbeitenden Mehrheit mehr als vorher. Wir hätten hier alle ein schönes Leben haben können aber die die sowieso schon so viel mehr als andere haben, wollen den anderen noch mehr wegnehmen. Aber irgendwann reicht es auch denen und dann werden auch die die viel haben irgendwann weniger haben, weil sich keiner mehr für sie krumm legen wird
zum Beitrag01.02.2026 , 10:44 Uhr
Ich verstehe ihren Beitrag nicht so recht. Was an dem Artikel ist für sie woke? Ich sehe auch keine implizierte Einfachheit, sondern eher den Vorwurf der Einfachheit, an die Regierung und ihre Argumentation?! Zu sagen wir müssen mehr arbeiten, um mehr Wohlstand zu haben, ist im besten Fall einfach und unterkomplex, im schlimmsten Fall gelogen.
zum Beitrag01.02.2026 , 10:39 Uhr
Ich arbeite 30 Stunden die Woche in einem psychisch und körperlich sehr herausfordernden Job im sozialen Bereich in Schichtarbeit. Ich mag den Job und ich kann den Job. Aber ich kann nicht mehr leisten und besonders meistens möchte ich auch nicht. Am Ende des Monats bekomme 1300€. Das ist verdammt wenig, auch weil mein Lohn einfach bescheiden ist. Ich brauche kein fancy Essen gehen, teure Kleidung oder andere teure Sachen, um irgendwelchen Frust vom Job zu kompensieren. Ich mache einen Job der mir liegt und Spaß macht, ich mich persönlich entwickeln und einen Sinn sehe. Es geht mir nicht darum wie viel ich arbeite, wie viel ich verdiene oder welche Karre ich fahre. Es geht drum wie ich mich fühle. Und ich bin soweit fine mit meinem Leben. Jetzt macht Fritzi aber diesen Fehler uns zu sagen wir sollen mehr arbeiten. Da ich weiß, dass es anderen Menschen nicht so gut geht wie mir, die in noch schlechter bezahlten Jobs totunglücklich sind, bin ich nicht mehr fine. Ich bin wütend über das Wissen, dass einige wenige Menschen so viel mehr haben, als andere. Und das eben jene andere ihnen diesen Reichtum erarbeiten. Schau ich in die Politik, verliere ich meine Ruhe und meinen Frieden
zum Beitrag29.01.2026 , 10:10 Uhr
Ein riesiges Dankeschön für diesen Artikel, der mir zu 100% aus der Seele spricht. Wir brechen als Gesellschaft gerade auseinander. Alle suchen nach Identität per Abgrenzung und wir haben gelernt, dass wir erst eine Meinung haben, wenn wir jemand anderen richtig scheisse finden. Fehler sind nicht erlaubt. Das machen uns die Politiker*Innen vor. Bei kleinsten Vergehen werden Rücktrittsforderungen laut und so verschwimmt die Grenze zwischen wirklich problematisch und eigentlich diskutabel. Wir müssen wir uns wieder mehr austauschen, uns uneinig sein und dann auf die Gemeinsamkeiten schauen. Nur so sind wir gefeit vor den dauerhaften Spaltungsversuchen aus der Politik und im privaten Raum durch die sozialen Medien. Wir müssen Räume finden in denen wir unsere extremen Positionen auch mal testen können, aber auch bereit sein, gezeigt zu bekommen, dass sie eben genau das sind. Extreme Positionen. Wir müssen aufhören politische Meinungen zu benutzen um unsere Selbstwertprobleme zu kaschieren und uns selbst zu überhöhen. Ich will wieder den Mut haben Fehler zu machen und dafür belohnt werden. Und umgekehrt
zum Beitrag23.01.2026 , 00:01 Uhr
Ein Treffen der Vergangenheit. Das ist nicht mein Kanzler. Der steht nicht für mich, für mein Leben und meine Zukunft. Der steht mit Trump zusammen für seine Vergangenheit, von der die Welt nur leider bald nichts mehr hat. Wir müssen alternative Foren schaffen, in denen es um Zukunft geht. In denen wir uns auf die neue Welt vorbereiten, die wir vorfinden wenn diese Vergangenheitsmonster endlich tot sind und wir die Menschen aus unserer Generation, die diesen ewig gestrigen zu gerne zuhören, auf unsere Seite ziehen müssen. Wir ändern in den Räumen der mächtigen Egomanen nichts. Wir müssen uns eigene Plattformen und Foren schaffen und nicht unsere ganze Energie mit Kopfschütteln über diese Faltenraubtiere verschwenden
zum Beitrag18.01.2026 , 23:24 Uhr
Die meisten von euch sehen nur das Endprodukt. Zwei Menschen, die sich runtergebrochen versuchen schwer zu verletzen. Der Weg dahin wird aber nicht gesehen. Der Weg dahin bedeutet harte Arbeit und zwar jeden Tag! Aus eigener Erfahrung kann ich euch sagen, dass Politik da derart in den Hintergrund rückt. Behandelt man sich gegenseitig mit Respekt und zieht zusammen durch, kann jede Differenz überbrückt werden. Sich jeden Tag mehrere Stunden mit anderen Menschen an das eigene körperliche und psychische Limit zu begeben schweißt zusammen. Ich sehe Sport als Begegnungsstätte und anstatt diesen Sport nun zu verteufeln, sollte er geöffnet werden und als Kontaktraum dienen. Von außen etwas zu verurteilen, was man nicht durchdringt sorgt für Frustration und besonders für Verhärtung. Wir brauchen Brücken und keine Verurteilungen
zum Beitrag18.01.2026 , 23:17 Uhr
Worauf basiert diese Wahrnehmung? Die allermeisten Kampfsportler hauen sich nicht auf der Straße! Das ist meine Erfahrung nach jahrelanger Kampfsporterfahrung
zum Beitrag18.01.2026 , 14:53 Uhr
Würde man mir eine politische Frage stellen, nachdem ich grad vor 20000 Menschen aufs Maul bekommen habe, hätte ich auch keinen Bock. Ich betreibe selber Thaiboxen und kann bestätigen, dass Kampfsport tendenziell rechte Menschen anzieht. So ist es auch bei uns im Gym. Und gleichzeitig trainiere ich als Mann dort mit Nagellack, Frauen mit dickem Flaum auf den Beinen, geflüchtete Menschen, die kaum Deutsch sprechen und eben jene rechte Menschen. Politik spielt dort keine Rolle. Selbst beim Sparring gibt mir offensichtlich linke Zecke der kampferprobte Ex Hooligan der regelmäßig vor tausend+ Menschen kämpft nicht aufs Maul, sondern lässt sich auf mich ein, gibt mir Tipps und ermutigt mich weiter mit ihm zu trainieren. Danach sitzen alle beisammen und unterhalten sich und tauschen sich aus. Ich sehe wovor ihr Angst habt. Dass hier ein Rückzugs Raum für Nazis entsteht, in dem sie sich auch noch zu Kampfmaschinen ausbilden. Aber Sport verbindet auch. Kampfsport ist ein Begegnungsraum der uns erstmal gleich macht. Und den sollten wir nutzen, weil diese Räume immer mehr verschwinden
zum Beitrag16.01.2026 , 10:59 Uhr
Der heutigen CDU ist Daniel Günther doch nicht mehr rechtspopulistisch genug. Die ganze Politik ist derart nach rechts gerückt, dass der Mann bei der SPD besser aufgehoben wäre. Für mich ist er das Beispiel, wie Politik parteiübergreifend akzeptiert werden kann. Als Linkswähler sind mir Günthers Ansichten häufig zu konservativ aber in einem Rahmen, der für mich diskutabel und demokratisch verträglich ist. Von seiner Parteizugehörigkeit mal abgesehen, spricht der Mann inhaltlich in meinen Augen den Knackpunkt der heutigen Zeit an. Wieso nicht alle , also wirklich ALLE demokratischen Parteien seinen Vorstoß unterstützen, ist mir ein Rätsel. Die AfD ist eine Social Media Partei. Wissenschaftliche, logische und rationale Argumente weichen dem emotionalen Empörungsreflex und es werden nur noch große negative Gefühle bedient. Wenn wir die Techkonzerne nicht massiv reglementieren, sind Wahlausgänge den Algorithmen dieser Konzerne überlassen. Ich habe bei 9/10 Aussagen, die derzeit aus der Union kommen, den einfachen Impuls auszuwandern. 1/10 Günther 9/10 Merz, Reiche, Söder, Dobrindt und die anderen Ottos
zum Beitrag13.01.2026 , 07:52 Uhr
Bei aller (berechtigten) Kritik an unseren Politiker*Innen und unserem System, bin ich doch unheimlich dankbar hier leben zu dürfen. Der Iran lebt nach unserem Maßstab zu Teilen noch im Mittelalter. Macht ist nie gleichmäßig verteilt und ich halte die westlichen Demokratien in gewissem Maße auch für Augenwischerei und sehe auch nicht die Macht beim Volk. Aber es gibt da auch noch Diktaturen, in denen die Macht über hunderte Millionen Menschen in den Händen einiger weniger liegt. Und ich bin immer wieder erstaunt, wie sehr Macht doch korrumpiert. Wie sehr sich Menschen für den Machterhalt die Welt zu recht biegen, schlimmste Verbrechen begehen und trotzdem noch glauben, im Guten zu handeln.
zum Beitrag10.01.2026 , 12:10 Uhr
Ich bin vor zwei Jahren in ein Viertel gezogen, in dem ich mehr Kontakt zu wohnungslosen Menschen habe. Während ich anfangs immer gerne Geld gab und mich mit den Menschen unterhielt, meide ich seit einiger Zeit eher den Kontakt mit den immer selben Gesellen. Sie betteln mir zu aggressiv und konsumieren mir zu offen in Hauseingängen, in den Familien, Kinder und Studenten wohnen. Meine innere Einstellung hat sich verändert. Mir ist letztens diese Veränderung in meinem Verhalten und meiner Einstellung ganz bewusst aufgefallen. So beschäftigt bin ich mit meinem eigenen Leben, mit meinen eigenen Problemen, dass ich anfange die Probleme der Obdachlosen Menschen nicht mehr wahrzunehmen, sondern dir Obdachlosen als Problem sehe. Mir zeigt das eines. Um solidarisch zu sein, um links zu sein, muss ich mich immer wieder reflektieren. Ich muss mich in den Kontext der Welt setzen. Natürlich habe ich auch meine Probleme, aber ein paar mal die Woche ein paar Euro und seine Zeit zu schenken, bricht mir nicht das Genick, hilft aber den Menschen. Abgesehen davon: Obdachlosigkeit darf es in dieser Zeit nicht geben und dieses reiche Land muss gesamtgesellschaftlich solidarisch sein
zum Beitrag08.01.2026 , 23:44 Uhr
Oh man ey. Mir begegnet das Phänomen in letzter Zeit auch immer häufiger. Ich treffe mich mit politisch Gleichgesinnten und deren Lösungen werden irgendwie immer gewalttätiger. Kontakt und Diskurs werden durch Ab- und Ausgrenzung und Gewaltfantasien ersetzt.
Ich bin links weil ich links für die sinnvollere politische Haltung halte. Und zu wissen, dass man auf der richtige Seite steht, heißt auch innere Widerstände auszuhalten, die größere Person zu sein und Menschen, die eben noch auf der von sich aus gesehenen „falschen“ Seite stehen, zuzuhören und Verständnis entgegen zu bringen. Ich erwarte von Rechts kein Verständnis dafür, dass ich links bin. Aber ich erwarte von Links Verständnis für Rechts. Ich erwarte, dass wir das Privileg der Erkenntnis nutzen um anderen Menschen auf unserer politischen Seite eine Heimat zu schenken. Stattdessen wird auch auf der linken Seite immer mehr auf Ausgrenzung und Abspaltung gesetzt. Lasst uns diese verrücktmachenden sozialen Netzwerke löschen und endlich wieder im echten Leben in Kontakt treten
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