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06.06.2026 , 18:38 Uhr
Die Verknüpfung ist nur scheinbar logisch. Man kann islamfeondliche Äußerungen kritisieren und antijudaistische Sprachformen anmerken. Das sie beides nicht verknüpft bekommen ist dann ihr persönliches Thema. Ich rate mal: Antisemitismus ist ihnen eher nicht so wichtig. Vielleicht schwappen hier eher Themen des Nahostkonfliktes herein. Die eingefordete Unterscheidung von Antizionismus und Antisemitismus scheitert ja bereits an der praktischen Umsetzung bei den Erfindern dieser Distinktion.
zum Beitrag06.06.2026 , 13:43 Uhr
Hmmm, dann haben Sie leider nicht verstanden worauf ich mit der Kritik an alttestamentarisch hinauswollte. Alttestamentarisch wird als Bezeichnung in einem Kontext verwendet, der das Alte Testament und damit auch gleich das Judentum als gewaltätig und racheverliebt abstempelt. Ursprünglich mit christlichem Hintergrund, geht das säkular-uninformiert heute zumeist noch viel besser. Netzteszamentarisch....ja gut, alld kulturellen Produkte ziehen Hineininterpreten an. Sich dagegen wehren und sich dabei selbst hinterfragen muss man sich dabei immer:-)
zum Beitrag05.06.2026 , 10:29 Uhr
Sie haben natürlich recht: neutestamentarisch sollte es heißen:-)
zum Beitrag05.06.2026 , 09:15 Uhr
Grundsätzlich ein guter Artikel. Zwei Anmerkungen: alttestamentarisch ist ein besser zu vermeidende Bezeichnung. Neztestamentarisch gibt es ja als Äquivalent auch nicht. Alttestamentarisch wird grundsätzlich negativ verbrämt verwendet ( s.a. alttestamentarische Härte) und wäre damit schnell in einer zumindestens antijudaistischen Sicht auf Judentum und AT. Assmann hat eine diskursive Theorie aufgestellt, die er teils später selbst modifiziert hat. Seine Thesen immer als Tatsachen hervorzuzaubern stellt sie in eine gewisse Nähe zu Max Webers These der protestantischen Ethik, die bei genauer Betrachtung dann auf wissenschaftlich dünnen Beinchen daherkommt.
zum Beitrag29.04.2026 , 09:44 Uhr
Anscheinend nicht explizit dabei: Antisemitismus als Thema. Vielleicht gobt es ja sebst bei den sogenannten Linksradikalen kein richtiges Leben in der falschen Kackscheiße.
zum Beitrag28.12.2025 , 13:39 Uhr
Wehrmachtsopas, Guido Knopp und Anne Frank gelesen....das klingt als Politisierung ein bisschen peinlich-dünn. Welcher Zusammenhang besteht wohl im übrigen zwischen den Ausrufungen einer zweiten Intifada und Anschlägen in Bondi Beach? Das könnte man auch mal politisch reflektieren.
zum Beitrag19.12.2025 , 09:38 Uhr
Leider hat es ein Geschmäckle, wenn Herr Bax einen solchen Beitrag bringt. Zumal wenn man den letzten Abschnitt betrachtet. Antisemitismus ist schlimm, aber....ist immer eine entlarvend relativierende Äußerung.
zum Beitrag