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23.03.2026 , 09:52 Uhr
Ein schöner Beitrag, der um so schöner wird da man sich trefflich über ihn streiten kann. Kudos im Übrigen an die taz, dass sie Gegenstimmen hier zulässt, zumindest vereinzelt.
"Im Parlament bedeutet es, dass die Kontrolle der Regierung durch die Opposition immer schwieriger wird."
Nun, wenn man auf Gedeih und Verderb die größte Oppositionspartei von der Oppositionsarbeit abhalten möchte, dann wird Regierungskontrolle schwieriger. Das haben Sie schon ganz gut erkannt. Nur über die Schuldfrage dürfte noch zu diskutieren sein.
Und durch ist der Kulturkampf? Der im Übrigen erst so heißt seit sich zaghafter Widerstand von rechts regt nach Jahrzehnten der Freifahrt für progressive Umerzieher? Und das zeigt sich daran, dass die Wähler einem türkischen Erzrealo vertrauen? Nun ja.
Richtig und wichtig ist aber, dass der Wähler gar nicht mal so rassistisch ist wie gern behauptet. Leider hält diese Erkenntnis nicht einmal bis zum nächsten Absatz wo direkt suggeriert wird, ein Fünftel der Wählerschaft wäre rechtsextrem.
zum Beitrag18.03.2026 , 16:44 Uhr
2010 schrieb ein gewisser Herr Daniel Bax in der taz: "Nein, man sollte nicht alles in der Öffentlichkeit sagen dürfen. Gerade in Deutschland weiß man: Tabus haben eine zivilisierende Wirkung."
Der geneigte Leser fragt sich, welches übergeordnete Prinzip diese beiden Standpunkte integriert.
zum Beitrag13.12.2025 , 11:17 Uhr
Vielen Dank für diesen Artikel, der die Debatte in das richtige Licht rückt. Aufmerksamkeit gilt auch der geschlechtlichen Dimension des Problems: Männer sterben in Deutschland rund 5 Jahre früher als Frauen. Sie arbeiten mehr und in gefährlicheren Berufen, auch wird rund ein Fünftel weniger an Gesundheitsleistungen in sie investiert als in Frauen. Angesichts der Tatsache, dass es hauptsächlich Männer sind, die in das Rentensystem einzahlen, sie allerdings gemessen an ihrem Beitrag deutlich weniger bekommen, ist eine Diskussion über diese Ungerechtigkeit angebracht. Auch das gehört zu Geschlechtergerechtigkeit, möchte man sie denn ernst nehmen.
zum Beitrag03.12.2025 , 11:51 Uhr
Was ich an der taz so schätze, ist die Vielfalt ihrer Stimmen. Beispiel Thema Pressefreiheit.
Eine ÖRR-Journalistin mit teilweise auch kontroversen Haltungen wird mit einem Preis ausgezeichnet und erntet Kritik: Angriff auf die Pressefreiheit sagt Ann-Kathrin Leclere.
Eine rechte Oppositionspartei soll an der Ausübung ihrer Grundrechte gehindert werden, nicht genehme konservative Journalisten werden von einer aufgebrachten Menge vom Platz gejagt, Oppositionspolitiker zusammengeschlagen: Danke Antifa, sagt Gareth Joswig.
Ein rechtes Nachrichtenportal macht Gewaltaufrufe gegen sich öffentlich: hier wird der politische Gegner eingeschüchtert, sagt Erik Peter. Wohlgemerkt wird hier nicht das Nachrichtenportal eingeschüchtert sondern die Partei und die steuerfinanzierte Stiftung, die an dem Aufruf zumindest mittelbar beteiligt waren.
Ich empfinde diese Diversität als erfrischend.
zum Beitrag