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08.01.2026 , 11:09 Uhr
Der Autor freut sich also – meiner Meinung nach zu Recht: Es gibt noch Linke, die Terror und Gewalt nicht verherrlichen. Dazu gehöre auch ich, für die Terror und Gewalt niemals Mittel der Konfliktlösung oder der Befriedigung persönlicher Bedürfnisse sein dürfen. Die Frage bleibt allerdings, lieber Pascal Beucker, ob a. Menschen mehr und mehr vom seit Jahren sich abzeichnenden Trend des „Rechts der Stärkeren“ massiv beeinflusst werden, b. ob viele – und eben nicht nur Linke - diesen Trend inzwischen als „Problemlösung“ verherrlichen, c. ob viele – ermuntert durch Posts und konkrete Taten von Trump, Hegseth und Mittätern, ermuntert vor allem durch den laschen, taktierenden Umgang mit diesen Tätern – diesen Vorbildern nacheifern.
Spätestens seit Trump und Partnern ist bei vielen Menschen die Scheu vor der Überschreitung „roter Linien“, vor der „Regelverletzung“, ja vor der „Menschenverletzung“ gesunken, bei manchen gar nicht mehr vorhanden. Es gibt - und das ist schlimm - Linke, die sich in dieser „Blase der Unmenschlichkeit“ ebenfalls tummeln. Sie - aber nicht nur sie – zu thematisieren ist unsere Pflicht.
zum Beitrag07.01.2026 , 12:09 Uhr
Mit einer kritischeren Haltung zu den USA hätte Europa in den letzten Jahren sehr viel tun können, um sogar einem Trump und Gleichgesinnten die Stirn zu bieten. Jetzt rächt sich die Selbstblockade durch eine idealisierende Erinnerungs- und billige Schutzkultur. Eine realistische Sicht auf Freunde und dementsprechend Mut in der Kommunikation erspart im Privatleben so manche Enttäuschung und in der Politik Fehler, die nun kaum noch zu korrigieren sind (siehe unsere Erfahrung mit Putin). Insofern können die Autoren Gloger und Mascolo ihr neues Buch beginnen zu schreiben: Das Versagen II - Eine investigative Geschichte der deutschen USA-Politik.
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