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13.07.2026 , 08:31 Uhr
Das würde ich auch so sehen, da macht es sich der Autor des Artikels schon sehr leicht, wenn er sagt, VW hätte frühzeitig auf günstige Elektroautos setzen sollen und dann hätte es keine Krise gegeben. Die Nachfrage nach Elektroautos ist nach wie vor gering. Der grossen Mehrheit der Bevölkerung ist der Klimawandel egal oder sie haben den Eindruck, als Einzelner kann man sowieso nichts tun. Oder sie treffen die wirklich gute Entscheidung nicht auf ein Elektroauto sondern auf Bus und Bahn oder das Fahrrad zu wechseln. Und dann braucht es halt weniger Autos als früher. Und damit auch weniger Menschen, die in der Auromobilindustrie arbeiten. Deshalb müssen auch Stellen abgebaut werden und Menschen eine andere Arbeit suchen. Und für Herrn Blume ist das sicher auch nicht leicht, auch die Aktionäre wollen am liebsten immer Wachstum, aber das geht halt nicht. Und wenn es tatsächlich weniger Autos gäbe in Europa und sie nicht einfach durch Chinesische Modelle ersetzt werden, dann wäre dass doch mal eine richtig gute Entwicklung.
zum Beitrag24.04.2025 , 19:10 Uhr
Gerne möchte ich mal wieder daran erinnern, dass unendliches Wirtschaftswachstum nicht möglich ist und wir an einem Punkt angelangt sind, wo ein weiteres Erzwingen von Wachstum durch Konjunkturprogramme uns direkt in die Klimakatastrophe führt. Man kann zwar zu einem gewissen Grad das Wachstum von der Zunahme des Energieverbrauchs entkoppeln aber natürlich nicht völlig. Deshalb müssen wir endlich lernen auch ohne Wirtschaftswachstum auszukommen. Und wenn nicht nur das Manager Magazin sondern sogar die linke taz das fehlende Wachstum beklagt, so ist das für ein Umdenken sicher kontraproduktiv.
zum Beitrag22.04.2025 , 18:38 Uhr
Hier wird mal wieder suggeriert, dass Klimaschutz ganz einfach wäre und die Politik nur Wollen müsste und das Ganze dann noch sozial verträglich gestalten sollte. Die Wahrheit ist aber, dass effektiver Klimaschutz Verzicht und Einschränkungen von jedem Einzelnen erfordert. Degrowth statt Wirtschaftswachstum, deutlich weniger Konsum, öffentlicher Verkehr statt Individualverkehr, zu-Hause-bleiben statt Flugreisen, etc. Wenn das von oben verordnet wird, dann ist aber die Hölle los im Volk und die AfD bekommt die absolute Mehrheit. Man sieht das ja schön bei der Ampel: Drei Jahre ohne Wirtschaftswachstum und das ohne grosse Zunahme der Arbeitslosigkeit oder Armut - eine Glanzleistung und gut für‘s Klima. Wird das von irgendjemand gewürdigt? Nein. Sobald das Wirtschaftswachstum weg ist wird gross gejammert und rechtsextreme Parteien gewählt. Also haben die Politiker gar keinen Spielraum effektiv etwas für den Klimaschutz zu tun - denn den bekommt man nur mit Schrumpfen der Wirtschaft und privatem Konsumverzicht.
zum Beitrag14.04.2025 , 18:20 Uhr
Was hier übersehen wird bei dem Schrei nach immer mehr Schulden, immer mehr Staatsausgaben und immer mehr Wachstum ist, dass mit einer Fortführung dieser Politik es sehr ungemütlich warm wird auf diesem Planeten. Wir müssten uns doch dringend Gedanken machen, wie wir auch mit weniger Konsum und damit zwangsläufig mit einer schrumpfenden Wirtschaft weiterhin glücklich sein können. Das Mantra des ständigen Wachstums führt uns direkt in die Klimakatastrophe.
zum Beitrag05.03.2025 , 19:42 Uhr
Selbst in der linken taz wird das ewig gleiche unreflektiert nachgeplappert: Wir brauchen Wirtschaftswachstum und mehr Konsum auf Teufel komm raus, sonst ist alles Nix. Und dabei geht mal wieder vergessen, das unendliches Wachstum und immer mehr Konsum gar nicht möglich ist und wir uns dringend mal Gedanken machen sollten, wie wir ohne immer mehr, mehr, mehr auch zufrieden sein könnten. Schon allein wegen der Klimakrise ist das eigentlich alternativlos.
zum Beitrag