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04.09.2026 , 22:42 Uhr
Die Zerstörung kritischer Infrastruktur durch den Klimawandel (Autobahnen, Straßenbahnen, überhitzte Krankenhäuser - alles 2026) finde ich extremer als den Kurzschluss einer Hochspannungsleitung. Dobrindt verkehrt mit seiner Wortwahl "Klimaextremismus" die Realität.
Die Klimabewegung hat jedenfalls offenbar eine Aktionsform mehr. Manche nennen so etwas "friedliche Sabotage". Ich finde das passend.
zum Beitrag25.08.2026 , 00:50 Uhr
Merz wirkt wie ein Klimaleugner der neuesten Generation. Früher leugneten sie den Klimawandel noch komplett. Dann kam "Ja, aber wird nicht so schlimm". Und ganz neu: "Ja, aber kann man nix machen". Ich seh schon die nächste Stufe: "Man hätte früher was tun müssen, jetzt ist es eh zu spät".
Laut Erkenntnissen der Wissenschaft ist das alles falsch. Jede Tonne CO2 und Methan extra wird zusätzliche Schäden anrichten. Und auch Merz erzählt Quatsch, wenn er die Wirtschaft über das Klima stellt. Die Wirtschaft "leidet" heute schon unter Klimawandel. Die Kosten werden höher als jede Prävention. Sagen die Ökonomen. Wenigstens auf die sollte Merz hören.
zum Beitrag25.08.2026 , 00:40 Uhr
Wenn diese Spielzeugwaffen für jedes Kind legal zu kaufen sind, muss die Polizei zuerst damit rechnen, dass es sich um eine Spielzeugwaffe handelt und nicht um eine echte. Die Wahrscheinlichkeiten sprechen klar dafür. Ich schätze die durchschnittliche Wahrscheinlichkeit auf 1000 zu 1, dass eine Waffe in Kinderhand ein Spielzeug ist. Schießt die Polizei einfach drauf los, trifft sie unter dieser Annahme zu 99,9 % ein unschuldiges Kind.
zum Beitrag19.08.2026 , 00:47 Uhr
Nächster Schritt: Wagenknecht tritt in die AfD ein. Würde mich echt nicht wundern. Dann könnte sie ihr Talent zum Zerstören mal sinnvoll einsetzen.
zum Beitrag18.08.2026 , 23:24 Uhr
Landtagswahlen gibt es praktisch jedes Jahr. Die Verbotsdebatte alle paar Monate auf Eis legen? Die PRÜF-Demos dann auch alle verbieten?
Es ist echt phänomenal, welche Gründe für das Herumdrucksen immer wieder aus dem Hut gezaubert werden. "AfD zu unbedeutend", "AfD zu stark", "nicht während der Landtagswahlen", "nicht von Westdeutschen gefordert", "löst das Rassismusproblem auch nicht"..... wie viele von Rassismus und Queerfeindlichkeit bedrohte sind eigentlich ebenso kreativ beim Ausdenken von Ausreden, wenns um ein AfD-Verbot geht? Ich vermute keiner.
Jeder Tag, an dem ein Politiker sich für eine Prüfung ausspricht, ist ein guter Tag. Ein Schritt nach vorne. Ein Ende der Verbotsforderungen wird es erst geben, wenn die Partei geprüft wurde vom Bundesverfassungsgericht.
"Eigene Angebote" kann man parallel machen. Eine Verbotsprüfung zu fordern, dauert 3 Sekunden. Der Tag hat 24 Stunden, also genug Zeit, nebenbei noch gute Sozialpolitik zu machen.
zum Beitrag18.08.2026 , 22:47 Uhr
Autos sind keine heiligen Kühe, deren bloße Berührung eine Todsünde wäre. Das mögen bitte auch die Autofans endlich mal begreifen. Noch nie wurde in Deutschland jemand verurteilt, weil er an die Scheibe eines stehenden Autos mit der flachen Hand geschlagen hat. Und in diesem Land wurde schon so ziemlich alles verhandelt, was man sich nur vorstellen kann. Ihre "spontane Vermutung" hat also keinerlei Grundlage. Es erschreckt die Autofahrer aber total, wenn man das tut. Genau der gleiche Effekt, den hupendes Überholen auf mich als Radfahrer ausübt. Aber im Gegensatz zu mir kann der stehende (!) Autofahrer nicht mal einen Unfall bauen durch diesen Schreck. Ich finde diese Reaktion meinerseits deshalb mehr als fair.
Und "Schuld sind immer die anderen" kann man aus meinem Kommentar nicht ableiten. Schuld sind nur die, die mich illegal zu dicht/schnell/hupend überholen. Selbstverständlich sind die schuld. Sagt das Gesetz. Wenn ich legal reagiere, bin ich nicht schuld. Sagt auch das Gesetz. Klare Sachlage also.
zum Beitrag18.08.2026 , 03:02 Uhr
Höhere Strafen? Ja, aber bitte nur für Autofahrende! Denn ein Fußgänger kann niemanden "totlaufen", auch eine Radfahrerin kann niemanden totfahren.
Und noch eine kleine Kritik zum Thema "Fremd- und Selbstwahrnehmung": Dass 92 Prozent angeblich rücksichtsvoll überholen, aber 86 Prozent andere Beobachtungen machen, klingt nur auf den ersten Blick widersprüchlich, ist aber völlig glaubhaft. Denn die 86 % sind doch die Beobachtenden, aber nicht die Beobachteten! Würden alle gut beobachten, müssten es sogar 100 % der Autofahrenden sein, die schon mal zu enges Überholen durch andere (das sollten 8 % sein) beobachtet haben.
Als Radfahrer glaube ich übrigens nicht mehr an die Justiz, sondern übe legale Selbstjustiz aus. Wenn mich ein Autofahrer mit 50 cm Abstand hupend überholt (Schockmoment) und ich ihn an der nächsten Ampel noch erwische, schlage ich kräftig an die Seitenscheibe. Das bringt diese Autofahrer regelmäßig zum kompletten Ausrasten (Vorsicht, wer es selbst versucht!), ist aber legal. Anders als zu knappes Überholen.
zum Beitrag18.08.2026 , 02:42 Uhr
Noch mehr als diese Gewalttat schockiert mich, wie sicher sich der (mutmaßliche) AfD-Täter hier fühlt. Brutalste Gewalt gegen Minderjährige würde bei jeder anderen Partei zu einem bundesweiten Aufschrei führen - und zwar tagelang. Das sollte auch bei einer rechtextremen Partei so sein. In der Tagesschau (Hauptausgabe) gab es meines Wissens bisher kein einziges Wort dazu.
zum Beitrag02.05.2026 , 23:15 Uhr
Selbst wenn es 24 Milliarden Euro wären, wäre das gut. Das Geld interessiert mich nicht. Dass die USA von Deutschland aus Kriege führen und weltweit Menschen töten, wiegt schwerer als die paar Piepen.
zum Beitrag02.05.2026 , 23:12 Uhr
Je weniger US-Soldaten im Ausland stationiert sind, umso besser. Trump kann gleich noch seine Atombomben mit abziehen.
zum Beitrag17.02.2026 , 10:23 Uhr
Schon der Lärm der Reifen ist bei E-Autos absurd laut. Selbst bei 20 km/h. Wurde mal von einem Tesla überholt auf dem Fahrrad und dachte, da kommt ein Bus an. Lärm macht nachweislich krank. Wenn die Autofahrer meinen (wie Motorradfahrer) für ihren Spaß tausende andere Menschen nerven zu dürfen, müssen ihre Karren aus dem öffentlichen Raum ausgeschlossen werden. Autofreie Städte müssen her. Nicht nur verkehrsberuhigte Zonen in den Innenstädten, sondern komplett raus aus den Städten diese gefährlichen, nervenden, krankmachenden Karren! So viele Poller und so wenige Parkplätze wie es nur geht.
zum Beitrag13.11.2024 , 12:56 Uhr
Und in Deutschland. Viele Geflüchtete müssen etwas Zwangsarbeit verrichten.
Zwangsarbeit ist die Pflicht zu arbeiten bei Androhung von Sanktionen. Die Sanktion muss nicht gleich körperliche Folter oder Tod sein. Es kann auch anderweitig eine Verletzung der Menschenwürde sein. Wer "Totalsanktionen" bekommt, weil er nicht für 1 € pro Stunde Hundekot im Park aufsammeln will, muss quasi unter der Brücke leben. Das ist fraglos menschenunwürdig.
zum Beitrag13.11.2024 , 12:49 Uhr
Wissen Sie auch, was bei einem "Beratungstermin" so abläuft? Ich bin arbeitslos und bei mir sind es völlig sinnlose Termine nach immer demselben Muster. Da wird man nicht "beraten", sondern nur ermahnt, man solle sich mehr bemühen.
Wer so einen Termin "versäumt", tut das von Natur aus aus "triftigem Grund", denn diese Termine bringen nichts. Wer so einen Termin verpasst, schadet der Solidargemeinschaft deshalb auch kein bisschen.
zum Beitrag13.11.2024 , 12:42 Uhr
Es sind eben keine "1500€-Jobs", weil der Arbeitsaufwand nur mit 1-2 € vergütet wird. Arbeit muss sich aber lohnen, wenn sie attraktiv sein soll. Ich bin arbeitslos und würde eher die grundgesetzlich maximale Sanktion in Kauf nehmen als mich derart demütigen zu lassen.
Viele "Arbeitslose" arbeiten übrigens sehr wohl mit in dieser Gesellschaft. Unbezahlt etwa Care-Arbeit oder im Ehrenamt. Ihr Vergleich passt also nicht. Von den "guten Noten" ganz zu schweigen. Die bekommen nämlich die reichen Arbeitslosen (Erben und Kapitalisten).
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