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08.06.2026 , 17:05 Uhr
Ich bin sowohl gegen verbale Gewalt als auch gegen körperliche Gewalt. Ich bin außerdem gegen "Gewaltspiralen". Dafür gibt's in Deutschland Gerichte. Alles andere ist Selbstjustiz - und da kommt meines Erachtens nichts gesellschaftlich sinnvolles raus. Auch wenn ich durchaus verstehe, dass eine spontane Reaktion passieren kann, geht der im Artikel geschilderte Verlauf der Auseinandersetzung darüber wohl deutlich hinaus (Schlagen und Treten von 2 Personen gegen eine, rufen des Bruders, der so wie beschrieben ebenfalls gewaltbereit war). Insofern finde ich, Sie beschönigen die Situation.
zum Beitrag08.06.2026 , 07:55 Uhr
Hallo Nudel, laut Artikel sagt der Bruder „Wenn du so jemand wärst“, sagt er und deutet auf meinen Freund „würde ich jetzt zuschlagen. Aber du bist alt und eine Frau. Mach so etwas nie wieder.“
Das finde ich eher bedrohlich als deeskalierend?
zum Beitrag08.06.2026 , 07:51 Uhr
Beleidigung als Nachtgespenst wird geahndet durch Schlagen und Treten von 2 gegen eine(n)? Das heißt wir reden hier nicht (nur) von einer spontanen Ohrfeige?
Und Bruder hätte auch noch laut Artikel "jetzt zu(ge)schlagen" wenn Konfliktpartner keine Frau gewesen wäre?
"Wenn aufgestautet Zorn explodiert" impliziert für mich, dass die Verantwortung für eigenes Verhalten das Gegenüber trägt, wenn er (nur) mit dem letzten Tropfen mein Fass zum Überlaufen bringt?
Also ich finds gruselig.
Und es sollte meiner Meinung nach Konsens sein, dass körperliche Gewalt keine angemessene Reaktion auf verbale Gewalt ist....
zum Beitrag22.05.2023 , 12:02 Uhr
Zur Form der Darbietung gehört für mich auch der Name des lesenden Protagonisten. Und da klingt für mich "Grosse Klitoris" schon a bisserl auf sexuelle Aspekte fixiert....
zum Beitrag19.05.2023 , 08:26 Uhr
Ich fand Dragqueens immer schon faszinierend und liebe Bücher von Astrid Lindgren seit meiner Kindheit (hetero, Frau, Jahrgang 1962). Wenn Astrid Lindgrens Bücher unter dem Pseudonym "Grosse Klitoris" erschienen wären, hätten sich meine Eltern beim Kauf wohl eher nicht dafür entschieden - und für (meine) (Enkel)Kinder fände ich unabhängig vom Inhalt die Form der Darbietung unpassend und (m.E. unnötig) sexualisierend.....und DAS ist für mich ein Grund, die Lesung in München zu hinterfragen. Hier geht's m.E. nicht um Widerstand gegen Queere, Trans oder Drags...
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