Überdruss im Sandkasten Bruckners „Krankheit der Jugend“ im Thalia in der Graußstraße fokussiert orientierungslose 30-Jährige Von Annette Stiekele Ausgabe vom 1.2.2003, Seite 27, Kultur Download (PDF)
Simulation und Lüge Regisser Sebastian Schlössser versöhnt, was Autor Jens Roselt offen ließ: „Dreier“ im Schauspielhaus-Malersaal Von ANNETTE STIEKELE Ausgabe vom 25.1.2003, Seite 27, Kultur Download (PDF)
Körper als Labor Der grassierenden Virtualität Präsenz entgegensetzen: Tanzinitiative Hamburg reflektiert in der Werkstatreihe „Cyborg Moves“ in Performances und Diskussionen futuristische Ästhetik Von ANNETTE STIEKELE Ausgabe vom 23.1.2003, Seite 01, Hamburger Kulturkalender Download (PDF)
Klischees müssen sein Sich stetig steigerndes grausames Ritual, aus dem keiner der Protagonisten aussteigt: Regisseur Sebastian Schlösser spielt in Jens Roselts „Dreier“, das jetzt im Malersaal herauskommt, eine fast klassisch verwickelte Liaison durch Von ANNETTE STIEKELE Ausgabe vom 23.1.2003, Seite 01, Hamburger Kulturkalender Download (PDF)
Unter Genieverdacht ... und dann zum getriebenen, zerknitterten Zyniker mutiert: Anton Tschechows Dramenerstling „Platonow“, inszeniert von Sebastian Hartmann am Schauspielhaus, bleibt schal Von ANNETTE STIEKELE Ausgabe vom 20.1.2003, Seite 23, Kultur Download (PDF)
Komplett abgestumpft Sprachlos aneinander vorbeihuschen: Mursas „Nach Bayeux“ in Neuen Cinema zelebriert die Depression Von Annette Stiekele Ausgabe vom 18.1.2003, Seite 31, Kultur Download (PDF)
Alles chillt fast pausenlos Vergebliche Suche nach dem „echten“ Leben zwischen Virtualität und den steilen Felsen Norwegens: Jungregisseurin Andrea Udl inszeniert am Thalia in der Gaußstraße Igor Bauersimas Selbstmörder-Stück „norway.today“ Von ANNETTE STIEKELE Ausgabe vom 11.1.2003, Seite 27, Kultur Download (PDF)
„Es muss Spaß machen“ Sie kultiviert bewusst einen verhaltenen, latent introvertierten Stil: Thalia-Schauspielerin Maren Eggert, die am Sonntag den diesjährigen Boy-Gobert-Preis der Körber-Stiftung bekommt Von ANNETTE STIEKELE Ausgabe vom 6.12.2002, Seite 23, Kultur Download (PDF)
Gesellschaft im freien Fall Von der Weigerung, sich mit der Oberflächlichkeit zu arrangieren: Michael Thalheimer definiert Schnitzlers „Liebelei“ am Thalia zum brutalen Psychogramm um, in dem die Protagonistin wieder einmal scheitert Von ANNETTE STIEKELE Ausgabe vom 2.12.2002, Seite 23, Kultur Download (PDF)
Lust auf Vernetzung Die European Theatre Convention, deren Mitglied das Thalia Theater ist, tagte in Hamburg und plant für 2003 in Athen ein Festival zum Thema „Migration“ Von Annette Stiekele Ausgabe vom 2.12.2002, Seite 23, Kultur Download (PDF)
Den Nebel lichten Branko Simic, der den diesjährigen Förderpreis für Theaterregie bekam, schätzt eher die schrille Radikalität. Sein Stück „Ritzen“ wird jetzt auf Kampnagel wieder aufgenommen Von ANNETTE STIEKELE Ausgabe vom 14.11.2002, Seite 23, Kultur Download (PDF)
Von vorn und im Profil Keine beschwingte Soiree: Kammerspiele präsentieren Schlager der 30er Jahre von Richard Heymann, Walter Jurmann, Rudolf Nelson und Friedrich Hollaender, die von den Nazis ins Exil gezwungen wurden Von ANNETTE STIEKELE Ausgabe vom 13.11.2002, Seite 23, Kultur Download (PDF)
Freigesprengt Eifersucht auf Batterie-Aufladegeräte und Lötkolben: In Caroline Peters‘ Monolog „Die Gedankensenderin“ im Neuen Cinema versinkt eine Beziehung im Elektroschrott Von ANNETTE STIEKELE Ausgabe vom 12.11.2002, Seite 23, Kultur Download (PDF)
Trostlos geiler Greis Nur sehr partielle Shakespeare-Rezeption: Die Sinnfrage stellt sich gar nicht erst in Luk Percevals Inszenierung „L. King of Pain“, die am Schauspielhaus gastierte Von ANNETTE STIEKELE Ausgabe vom 4.11.2002, Seite 23, Kultur Download (PDF)
Subversives Ventil Kritiker monieren Gewaltverherrlichung: Sebastian Nüblings Inszenierung von Nanni Balestrinis „I Furiosi – Die Wütenden“ auf Kampnagel nimmt die mit klaren gesellschaftlichen Urteilen belegte Fußball-Subkultur ins Visier Von ANNETTE STIEKELE Ausgabe vom 31.10.2002, Seite 01, Hamburger Kulturkalender Download (PDF)
Der letzte Stein Man muss immer mit Halluzinationen rechnen: Sebastian Hartmann konfrontiert Gedanken des ertrinkenden Pincher Martin im Neuen Cinema mit filmisch festgehaltenen Hamburger Satzfetzen Von ANNETTE STIEKELE Ausgabe vom 27.9.2002, Seite 23, Kultur Download (PDF)
Anarchie und Ruhe Viel Raum für Slapstick: „Zeit zu lieben Zeit zu sterben“ von Fritz Kater und Armin Petras am Thalia Gaußstraße Von Annette Stiekele Ausgabe vom 21.9.2002, Seite 27, Kultur Download (PDF)
Nöte von Heranwachsenden Von Regisseurin Jurinde Dröse mit Lust an Peinlichkeiten und langen Gesprächen über Zahnspangen inszeniert: Andri Beyelers „The Killer in Me is the Killer in You My Love“ am Thalia in der Gaußstraße Von Annette Stiekele Ausgabe vom 19.9.2002, Seite 01, Hamburger Kulturkalender Download (PDF)
Aktualisiertes Ehedrama Nicht länger weißer Plüschhase sein: Stephan Kimmig inszeniert Ibsens „Nora“ mit unversöhnlichem Ende Von Annette Stiekele Ausgabe vom 16.9.2002, Seite 23, Kultur Download (PDF)
Überall ausgetreten Lou A. Probsthayns stark kunstsprachlicher neuer Roman „Müll“ konfrontiert zwei Welten, eine davon durch zunehmende werbesprachliche Versatzstückung geprägt Von ANNETTE STIEKELE Ausgabe vom 12.9.2002, Seite 01, Hamburger Kulturkalender Download (PDF)