: Retten Frauen den Sudan?
„Natürlich stehen Frauen im Zentrum der Lösungen im Kampf gegen die Klimakrise. Was wir hier in Sudan aufgebaut haben, zeigt: Wenn Frauen gestärkt werden, können sie ganze Gemeinschaften verändern und zu Hüterinnen der Erde werden. Nachhaltige Entwicklung ist für mich nicht nur irgendein Begriff – es ist der Moment, in dem eine Bäuerin ihren Boden berührt und spürt, dass seine Fruchtbarkeit zurückgekehrt ist. Hunderttausende Frauen und Bauern sind schon heute in Sudan Teil dieser Bewegung. Sie beweisen, dass einfache Veränderungen unseren Planeten schützen können. Die Zukunft gehört Gemeinschaften, die auf Wissen, Verantwortung und vor allem auf die Kraft der Frauen setzen.“
Fatima Samahani, Gründerin und Präsidentin von Zenab for Women in Development, einer Organisation, die in Sudan für die Landrechte von Bäuerinnen eintritt.
Aufgezeichnet von Malaz Hassan, Journalistin aus Sudan
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen