: Retten Frauen den Sudan?
„Natürlich stehen Frauen im Zentrum der Lösungen im Kampf gegen die Klimakrise. Was wir hier in Sudan aufgebaut haben, zeigt: Wenn Frauen gestärkt werden, können sie ganze Gemeinschaften verändern und zu Hüterinnen der Erde werden. Nachhaltige Entwicklung ist für mich nicht nur irgendein Begriff – es ist der Moment, in dem eine Bäuerin ihren Boden berührt und spürt, dass seine Fruchtbarkeit zurückgekehrt ist. Hunderttausende Frauen und Bauern sind schon heute in Sudan Teil dieser Bewegung. Sie beweisen, dass einfache Veränderungen unseren Planeten schützen können. Die Zukunft gehört Gemeinschaften, die auf Wissen, Verantwortung und vor allem auf die Kraft der Frauen setzen.“
Fatima Samahani, Gründerin und Präsidentin von Zenab for Women in Development, einer Organisation, die in Sudan für die Landrechte von Bäuerinnen eintritt.
Aufgezeichnet von Malaz Hassan, Journalistin aus Sudan
Umverteilung gegen rechts
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen