berichtigung:
Wahrscheinlich wegen Corona musste auch die beliebte tägliche Miniglosse „Berichtigung“ den Gürtel um ein Vielfaches enger schnallen. Aber jetzt, endlich, ist wieder etwas Licht am Ende des Tunnels: mehr Platz, mehr Zeilen, Hurra, wir leben noch! Deswegen komme ich jetzt erst zum eigentlichen Thema: Das berühmte Foto von Erich Fried mit First-Nations-Kopfschmuck. Keine Ahnung, was er in der Friedenspfeife geraucht hatte. Gefühlt zierte das Foto in den 1970er, 1980er und 1990er Jahren jedes zweite „Merkheft“. So wurde der Katalog des hippiesken Versandhauses 2001 genannt. Da habe ich manch gute Platte und Buch getütet, by the way. Die Werke von Fried aber nicht.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen