piwik no script img

wann in die flora?

Mi, 30. 10., 19 Uhr

Ohne Korken

Dass am Achidi-John-Platz ein runder Geburtstag ansteht, wissen Leser*innen dieser Zeitung inzwischen. Aber warum nicht, wenn schon feiern, dann richtig? Also lädt jetzt nicht nur die Rote Flora selbst (wird 30), sondern die geschätzte, laut der AfD „linksextremistische“ Gruppe für den organisierten Widerspruch (Grow, wird 6) und Hamburgs beste und, zugegeben, auch einzige Diskurs-Skinhead-Band Oidorno (wird 3) tun das gleich mit. Was wird da geboten? Ein „fulminantes Kneipenquiz zu 30 Jahren Rote Flora“, als Gewinne hängen Preise aus der Straßenkampfboutique True Rebel Store und irgendwelche Restposten aus dem Lager des Audiolith-Labels an der Dings, na, Angel. Danach gibt’s Musik von einer nicht näher genannten Zahl von Bands „die Oidorno und Grow seit vielen Jahren begleiten“. Und weil aber die Verhältnisse so sind, wie sie sind: Am Ende spielen Oidorno ihr erklärt letztes Konzert. (aldi)

Sa, 26. 10., 17 Uhr

Ohne Kopf

Schon eine Weile her, dass diese Irish-Folk-Band mit dem „Florasong“ dem 10 Jahre zuvor besetzten Autonomen Zentrum sowas wie eine Hymne spendiert hatte. Textlich muss da nun, 20 Jahre nach der Auflösung der Band, auch gar nichts aktualisiert werden, wenn die Roving Bottles das Stück am heutigen Samstagabend wieder zum Besten geben: Bei der Flora-Edition von „5 Minuten ohne Kopf“. Dreimal fand das Spektakel schon im Störe statt: „ungefähr“ 50 Bands von Kettcar bis Boy Division spielen je 300 Sekunden-Sets. (matt)

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen