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Der alte MeisterEinsamer Segler – Rüge des Presserates

Der Presserat hat eine Rüge gegen die taz ausgesprochen. Die taz hatte am 3.3.2016 unter der Überschrift „Einsamer Segler“ über eine mumifizierte Leiche auf einer Yacht berichtet, samt Abbildung. Unangemessen sei die Darstellung insbesondere dann, wenn der Mensch zu einem Objekt herab gewürdigt werde.

Das Foto ermögliche es, dem Toten, so wie er gestorben ist, direkt ins Gesicht zu sehen, er werde zu einem Objekt voyeuristischer Betrachtung. Die ironisierende Beschreibung sei herabwürdigend und nicht durch öffentliches Informationsinteresse gedeckt.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

11 Kommentare

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  • 571 (Profil gelöscht)

    Liebe taz,

    da hat sich aber jemand erstens im falschen Film und zweitens total verstiegen.

    Glaubt ihr im Ernst, dass postum jemand so gezeigt werden möchte?

  • Boiteltoifel

    Das Bild toppt an Geschmacklosigkeit noch Uwe Barschel in der Wanne und der Text ist sowas von daneben.

     

    Schonmal an die Angehörigen gedacht?

     

    Schämt Euch!!!

  • j06chim

    Was soll so ein geschmackloser und menschenverachtender Artikel?

  • Janssonin kiusaus

    Ich bin ja ein großer Fan von Satire Marke Wahrheit, aber das hier geht auf mehreren Ebenen zu weit. Der Artikel ist nicht nur pietätlos ohne Ende (vielleicht war das die Absicht? Fänd ich schade), sondern auch rechtlich bedenklich. Das Recht am eigenen Bild erlischt nicht mit dem Tod, und ich an Stelle der Angehörigen würde euch für das Foto ordentlich Ärger machen.

  • Cerberus

    Wenn es nur "Boulevard" wäre...

     

    Das verwendete Bild ist eine Respektlosigkeit vor dem Verstorbenen, wie ich sie höchstens noch von Smartphone zückenden Gaffern auf der Autobahn gewöhnt bin. Der dazu hingeklatschte Text hat weder Nachrichtenwert, noch stellt er sich dem Thema. Es ist nur eine an Zynismus kaum zu überbietende Verhöhnung des Verstorbenen. Da kann ich ja gleich PI-news lesen, Traurig und hoffentlich ein Einzelfall!

    • 12239 (Profil gelöscht)

      @Cerberus:

      Beruhigt euch wieder! Manfred wirds überleben!

    • Jürgen Gerdom

      @Cerberus:

      Wer hätte gedacht, dass ich mich mal anhöre wie einer der Leute, die mich anöden, aber ich kann's nicht anders sagen: Schämt euch, und vor allem löscht diesen üblen Text.

    • dauermecker

      @Cerberus:

      Ich schließe mich der Auffassung von Herrn Weinert an.

      DER TEXT von LLANQUE IST WIDERLICH UND GESCHMACKLOS.

       

      Wer von Ihnen in der Redaktion hatte die "Idee", so etwas ins Netz zu stellen??

      • dauermecker

        @dauermecker:

        Ergänzung:

         

        Ich fordere die TAZ-Redaktion auf, den Text von LLANQUE sofort zu LÖSCHEN.

  • gsp-follower

    Die taz, Boulevardpresse für "Schöngeister". Respektlos, "witzig" und irrelevant. Aber auch mit Geschreibsel muss man sich sein Geld verdienen, hauptsache Job, harte Zeit... ah sorry, man/frau sein/ihr Geld... uff! Wart ihr mal links?

  • 30226 (Profil gelöscht)

    mutig