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Bank verscherbelt Grunewaldvillen

Die Bankgesellschaft Berlin will sich von mehreren Villen trennen, die der Konzern einst als Luxusherbergen für das eigene Spitzenmanagement erworben hatte. Derzeit befinden sich noch 17 solcher Immobilien im Besitz der Bank, wurde am Dienstag in Bankkreisen bestätigt. Die Villen müssen nun mit erheblichen Preisnachlässen veräußert werden. Auf Drängen des neuen BBG-Vorstandschefs Hans-Jörg Vetter sollen sie aber nicht an jetzige oder frühere Bankgesellschafts-Manager verkauft werden, die dort noch zur Miete wohnen. Drei Villen sollen bereits verkauft sein. Weitere Angaben gab es dazu keine. Insider beziffern die Anschaffungskosten auf insgesamt rund 42 Millionen Euro. Der heutige Verkehrswert sei deutlich niedriger. Nach Informationen der „Berliner Zeitung“ wurde ihr Wert in einer bankinternen Dokumentation von Januar 2001 nur noch mit 30,9 Millionen Euro aufgeführt. Jetzt sollten die Immobilien erneut mit Abschlägen bis zu 50 Prozent wertberichtigt und dann veräußert werden. DPA

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