zurück in die zukunft:
Foto: Rick Guidice
Eine Stadt, wie wir sie auf der Erde kennen. Nur besser. Treibhausgase, Überbevölkerung und Wohnungsmangel gehören der Vergangenheit an. Die schicken Wohnhäuser schweben in der Luft, ohne dass die Schwerkraft eine Rolle spielt. Zur Arbeit, Schule oder zum Einkaufen fliegt man mit einem Jet-Pack. So stellten sich Forscher*innen der Nasa Ende der siebziger Jahre das Leben in zukünftigen Weltraumsiedlungen vor. Damals, kurz nach der erfolgreichen Apollo-Mondlandung 1969, schienen solche Siedlungen greifbar. Von Euphorie getrieben, beauftragte die Nasa verschiedene Künstler*innen, um ihre abstrakten Visionen zu visualisieren. So auch den Kalifornier Rick Guidice, der 1977 das Bild der Weltraumstadt fertigte. Heute, mehr als 50 Jahre später, träumen manche noch immer davon, eines Tages dauerhaft in Schwerelosigkeit zu leben. Amazon-Gründer Jeff Bezos ist überzeugt davon, mit seiner Raumfahrtfirma Blue Origin in wenigen Jahren das Leben auf dem Mond zu ermöglichen, wobei sein Ziel nicht das Verlagern von Wohnraum, sondern der Schwerindustrie ist. Auch die Nasa möchte mit dem Artemis Base Camp zum ersten Mal vier Astronaut*innen für einen längeren Zeitraum auf dem Mond leben und forschen lassen. Janne Köder
Zukunftsbilder aus der Vergangenheit und was man aus ihnen lernen kann erkunden wir hier in jeder Ausgabe
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