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Verspätung in Seoul

Bis 2010, um fast ein Jahrzehnt, verzögert sich die Realisierung des milliardenteuren TGV-Hochgeschwindigkeitszug-Projekts in Südkorea. Wegen der Asienkrise wurde das Projekt zweimal unterbrochen. Der Hochgeschwindigkeitszug soll auf einer 412 Kilometer langen Strecke Seoul und die Küstenstadt Pusan verbinden. Die Trasse sollte 2001 betriebsbereit sein. Ein erstes Teilstück wird voraussichtlich nun Ende 2003 fertig sein, die Gesamtstrecke erst 2010 in Betrieb gehen.

1994 hatte sich das deutsche ICE-Konsortium unter Führung des Siemens-Konzerns mit den französisch-britischen TGV-Anbietern einen heftigen Kampf um den Auftrag geliefert. GEC-Alsthom bekam schließlich den Zuschlag für den Vorvertrag über 2,1 Milliarden Dollar. DPA