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Endlich redet mal einer drüber: Sami Khedira trat am Mittwoch vor die Kameras und erklärte, warum er sich weigert die deutsche Nationalhymne zu singen.

Nach einer mehrmonatigen akribisch-genauen Analyse der EM 2012 ist es nun gelungen, die wahren Gründe für die Halbfinalniederlage der deutschen Elf zu finden. Einige der Nationalspieler, vor allem die mit Migrationshintergrund, verweigern regelmäßig das Singen der deutschen Nationalhymne.

Vor ein paar Tagen wurde auch Sami Khedira bei der skandalösen Handlung erwischt. Am Mittwoch bemühte er sich vor den Kameras um eine Richtigstellung: „Man dürfe nicht daraus schließen, dass man dann kein guter Deutscher sei“.

Das sehen wohl einige anders. Wer nicht aus voller Inbrunst mitsingt, kann unmöglich sein Bestes für Deutschland geben. Er ist dann logischerweise der Nationalelf nicht würdig und vermutlich nicht genügend integriert. In einem Land, in dem ohne bestandenen Einbürgerungstest keiner einfach so deutsch werden kann, fehlt uns zum „Glanze dieses Glückes“ nur noch eins: ein Nationalhymnen-Pflichtgesetz. (zap/taz)

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